StartWürzburgStadt Würzburg und OXG unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Glasfaserausbau in Würzburg

Stadt Würzburg und OXG unterzeichnen Kooperationsvereinbarung zum Glasfaserausbau in Würzburg

Foto OXG Vertragsunterzeichnung

Oberbürgermeister Martin Heilig und Jens Bergerhoff, Bereichsleiter und Prokurist von der OXG Glasfaser GmbH (OXG) haben eine Kooperationsvereinbarung zum Glasfaserausbau in Würzburg unterzeichnet. Ziel ist der Auf- bzw. Ausbau eines Glasfasernetzes im Stadtgebiet Würzburg für rund 36.900 Haushalte.

Ausbauschwerpunkte sollen insbesondere die Stadtbezirke Zellerau, Altstadt, Grombühl, Lindleinsmühle, Lengfeld und Versbach sein. Der Startschuss für die Ausbauarbeiten in Lengfeld und Versbach soll noch im Sommer 2026 sein.

Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur durch die OXG erfolgt eigenwirtschaftlich – ohne öffentliche Fördergelder oder städtische Haushaltsmittel.

Oberbürgermeister Martin Heilig freut sich auf den Ausbau von OXG und die weitere Zusammenarbeit: „Glasfaser ist die Schlüsseltechnologie für unsere digitale Gesellschaft. Das Glasfasernetz erhöht die Attraktivität unserer Stadt. Es sichert die Zukunftsfähigkeit als Wohn- und Wirtschaftsstandort. Ein Glasfaseranschluss steigert zudem den Wert einer Immobilie.”

Der Fachbereich Tiefbau und Verkehrswesen steuert und koordiniert seitens der Stadtverwaltung die Ausbauarbeiten in den jeweiligen Stadtbezirken. Hier geht es auch um Synergien mit anderen Tiefbauvorhaben. Nachdem in den Stadtbezirken Lengfeld und Versbach auch die Telekom einen Glasfaserausbau plant, soll dies in einer Kooperation erfolgen, so dass öffentliche Straßen und Wege nur einmal aufgegraben werden müssen, soweit nicht ohnehin bereits eine Leerrohrinfrastruktur vorhanden ist. Soweit möglich, sollen auch weitere Tiefbauvorhaben, zum Beispiel von der WVV mitberücksichtigt werden.

Auch die Stadtbezirke, in denen kein eigenwirtschaftlicher Ausbau durchgeführt wird, wie beispielsweise im Dürrbachtal, sollen eine Glasfaserversorgung erhalten. Hier strebt die Stadt Würzburg einen Ausbau im Rahmen der aktuellen Förderprogramme der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Bayern an. Noch im Herbst soll hierzu ein Ausschreibungsverfahren gestartet werden.

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