StartWürzburgGaleria Kaufhof: Geballter Einsatz für einen starken Standort Würzburg

Galeria Kaufhof: Geballter Einsatz für einen starken Standort Würzburg

WÜRZBURG – Oberbürgermeister Martin Heilig: „Für den wichtigen Einzelhandelspartner Galeria-Kaufhof-Standort hat die Stadt 2024 erfolgreich gekämpft. Wir werden auch angesichts der aktuellen Schlagzeilen Überzeugungsarbeit für Würzburg leisten, wo wir können, und gerne die Rolle des vermittelnden Moderators annehmen.“ Es haben bereits unterschiedliche Gespräche stattgefunden. Der Oberbürgermeister, Wirtschaftsreferent Benedikt Stegmayer und Wirtschaftsförderer Thomas Herrmann tauschten sich mit dem Eigentümer (RFR Holding GmbH), mit Galeria Kaufhof in Person von Philipp Kretzer, Chief Sales Officer (CSO), dem Würzburger Filialleiter Ingo Selbach und dem örtlichen Betriebsrat aus, um ein genaues Bild der aktuellen Herausforderung zu erhalten.

Die Thematik ist in den Grundzügen unverändert. Dass Mietverträge regelmäßig neu verhandelt werden müssen, ist völlig normal. Die Stadt Würzburg steht selbstverständlich hinter dem Warenhaus Galeria Kaufhof und sieht einen Weg, dass alle Beteiligten erneut zusammenfinden können.

Der Fokus liegt auf einer langfristig tragfähigen Innenstadtentwicklung. „Die Zusammenarbeit zwischen Galeria und der Stadt Würzburg bleibt ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Innenstadt. Es gibt die Nachfrage in der Region, Würzburg wird von allen Beteiligten als ein starker und hochattraktiver Standort wahrgenommen. Den Vergleich mit anderen Häusern muss Würzburg nicht scheuen. Diese Ausgangslage sollte zu einer tragfähigen Lösung führen“, bewertet Heilig die angespannte Lage.

Wie geht es weiter? Heilig wird sich kommende Woche mit den Oberbürgermeistern/Vertretern der betroffenen bayerischen Städte austauschen. Zudem wird Christian Schuchardt, der sich 2024 erfolgreich für den Standort eingesetzt hat, in seiner neuen Funktion als Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags zu einem bundesweiten Austausch eingeladen. Insofern kämpfen der aktuelle Oberbürgermeister und sein Vorgänger in dieser wichtigen Frage im engen Schulterschluss.

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