Scheckübergabe beim Medienfachtag Würzburger Mittelschulen mit einem Teil des Orga-Teams. V.li.: Stefan Körner (Sparkasse Mainfranken), Amra Drube (Diakonie), Kilian Schick (Stadt Würzburg), Florian Leis (Stadtjugendring), Birgit Grund (Diakonie), Lambert Zumbrägel (Stadt Würzburg), Mirko Zeißberg (Bezirksjugendring Unterfranken). Nicht auf dem Bild: Leander Müller (SkF).
Foto: Florian Siedl
WÜRZBURG – Die Medienfachtage für die Würzburger Mittelschulen haben auch in diesem Jahr wieder begeistert: An zwei Tagen im Juni kamen alle Würzburger Mittelschulen zusammen, mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der 7. Jahrgangsstufe probierten sich in praxisorientierten Workshops aus, vernetzten sich in der gemeinsamen Pause im Kilianeum/Haus der Jugend und setzten sich mit Chancen und Risiken digitaler Medien auseinander.
Organisiert wurde der Medienfachtag vom Medienprojekt des SJR (Jugend.Macht.Medien) unter Florian Leis, von der Suchtpräventionsfachstelle der Stadt Würzburg in Trägerschaft der Diakonie (Birgit Grund und Amra Drube), von Leander Müller der Familien- und Erziehungsberatungsstelle des SkF, von Lambert Zumbrägel, Medienpädagoge in der Stadtbücherei, und von Kilian Schick, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz der Stadt Würzburg. Neu dabei war dieses Jahr Hannah Friehs, Jugendbildungsreferentin der kja Mainfranken. Finanziert wurde der Medienfachtag mit einer Förderung der Sparkasse Mainfranken Würzburg in Höhe von 2.000 Euro, unterstützt von der Kommunalen Jugendarbeit Stadt Würzburg und Projektmitteln der Aktion Mensch („Jugend.Macht.Medien“) über den Stadtjugendring.
Das Spektrum der Workshops reichte von kreativ-praktischer Medienarbeit bis zu kritischer Medienbildung: Im Escape‑Fake–Workshop folgten die Teilnehmenden Spuren falscher Informationen, prüften Quellen und lösten rätselbasierte Aufgaben, um Fake News zu erkennen; im Hip‑Hop‑Producing‑Kurs entstanden erste Beats am Laptop, mit einfachen Programmen und ohne Vorkenntnisse. Wer lieber visuell arbeitete, lernte im „Video Creator mit dem Smartphone“ Bildgestaltung, einfache Storyboards und Schnitttechniken direkt am Handy oder verwandelte Dunkelheit in leuchtende Kunst beim Lightpainting‑Workshop.
„Medienbildung muss kritisch, vor allem aber auch produktiv und ermutigend sein – genau das gelingt hier: Die Jugendlichen probieren aus, hinterfragen und kreieren selbst“, sagt Florian Leis vom Stadtjugendring Würzburg, der das Workshopangebot maßgeblich mitgestaltete. Und Stefan Körner von der Sparkasse Mainfranken ergänzt: „Wir freuen uns, als Sparkasse Mainfranken die medienpädagogische Arbeit in der Stadt Würzburg mit unserem Zuschuss unterstützen zu können, denn Medienkompetenz ist eine der Schlüsselkompetenzen unserer heutigen Gesellschaft“.
Die Veranstalter danken der Sparkasse Mainfranken Würzburg für die Unterstützung und allen beteiligten Schulen, Referentinnen und Referenten, sowie den von der THWS beteiligten Studierenden für ihr Engagement.



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