Symbolfoto Bundespolizei
Aschaffenburg, 24. August 2026
Eine Streife der Bundespolizei wurde am Freitagnachmittag (21. August) am Hauptbahnhof Aschaffenburg durch Reisende auf eine männliche Person aufmerksam gemacht, die ein Messer mit sich führen sollte. Bei regem Reiseverkehr konnten die eingesetzten Bundespolizisten den 25-jährigen Deutschen kurz darauf im abfahrbereiten Zug RB 24522 in Richtung Darmstadt antreffen, während er das Messer offen mit sich führte.
Der Mann kam der Aufforderung, das Messer abzulegen, umgehend nach und wurde vor Ort gefesselt. Laut Zeugenaussagen soll sich der 25-Jährige zunächst an einem Imbiss im Hauptbahnhof aufgehalten und dabei ein großes Messer körpernah in der Hand gehalten haben. Er habe keine anwesenden Personen mit dem Messerbedroht. Danach habe er sich zum Bahnsteig begeben und dort mit dem Messer Stichbewegungen in Richtung eines Sitzplatzes ausgeführt, ohne dass es dabei zu Beschädigungen kam.
Bei dem sichergestellten Gegenstand handelt es sich um ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 18 Zentimetern. Durch den Vorfall wurden keine Personen verletzt oder bedroht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß entlassen. Die Bundespolizei hat ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Die Bundespolizei bedankt sich bei den aufmerksamen Zeugen für den Hinweis und rät, bei ähnlichen Beobachtungen nicht selbst einzugreifen, sondern sofort den Notruf 110 zu verständigen oder in der Nähe befindliche Einsatzkräfte zu informieren und dabei möglichst genaue Angaben zu Standort und Personenbeschreibung zu machen.
Auch wir arbeiten mit KI

