Dieser Song ist aus einem tiefen Gefühl von Traurigkeit und Verletzung entstanden. Er beschreibt den Moment, in dem man erkennt, dass die eigene Kreativität, die investierte Zeit und die eigenen Gefühle scheinbar keinen Wert für andere haben. Immer wieder wurden Lieder geschrieben – mit Herz, mit Hingabe, mit Hoffnung. Doch keines davon fand wirklich Verwendung.
Die Songs blieben ungespielt. Ungehört. Ungefragt.
Was bleibt, ist das Gefühl, benutzt worden zu sein: angefragt, solange etwas gebraucht wurde – und danach vergessen. Der Schmerz darüber zieht sich wie ein roter Faden durch den Text. „Never ever“ ist dabei kein modischer Refrain, sondern ein Schutzschild. Eine klare Grenze. Ein Versuch, sich selbst vor weiterer Enttäuschung zu bewahren.
Der Song ist kein Angriff, sondern ein ehrliches Bekenntnis:
Ich bin traurig.
Ich bin verletzt.
Ich fühle mich benutzt.
Er erzählt von investierter Zeit, von Herzblut, von Gedanken und Gefühlen, die scheinbar keinen Raum fanden. Wenn Kunst keinen Platz bekommt, bleibt sie im Inneren – oder sie lebt nur dort, wo man selbst sie bewahren kann.
Und genau dort geschieht etwas Wichtiges:
Auf meinen eigenen Seiten, in meinen Träumen, in meinem persönlichen Raum leben diese Lieder weiter. Dort werden sie nicht bewertet, nicht übergangen, nicht vergessen. Dort sind sie frei. Dort bin ich glücklich.
Der Song endet deshalb nicht in Bitterkeit, sondern in Selbstbehauptung:
Ich brauche euch nicht.
Meine Musik existiert.
Und sie genügt – auch wenn sie nur für mich klingt.



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