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Altersarmut und die FDP-Jugend

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Ach, wie die Zeiten sich ändern. Einst war der Begriff „Arbeit“ noch ein heiliges Mantra, ein Lebensinhalt, den wir stolz vor uns hertrugen. Jetzt scheint es, als hätten die Jungpolitiker der FDP-Jugend diesen Begriff vollständig aus ihrem Wortschatz gestrichen. Stattdessen wird fleißig diskutiert, palavert und Pläne geschmiedet, die zwar für ordentlich heiße Luft sorgen, jedoch kaum etwas Handfestes hervorbringen.

Schon seit Langem sind wir deutsche Rentner im Vergleich zur EU nicht die Spitzenverdiener, nein, im Gegenteil. Immer mehr werden wir um den Lohn unserer Lebensarbeit betrogen, obwohl genügend Geld für andere Ressourcen ausgegeben wird, die völlig übertrieben sind. Ich fühle mich als deutsche Rentnerin in einem so reichen Land wie Deutschland gegenüber anderen reichen EU-Ländern als arm.

Mit 14 Jahren musste ich bereits arbeiten, acht Stunden am Tag inklusive Samstag für 50 DM im Monat. Diese Zeiten sind lange vorbei, und doch hat sich für viele von uns nicht viel geändert. Unsere Renten reichen oft kaum aus, um ein würdiges Leben zu führen. Währenddessen weiß die verwöhnte FDP-Jugend nicht einmal mehr, was harte Arbeit bedeutet. Statt produktiver Beiträge für unsere Gesellschaft hören wir nur politisches Bla, Bla.

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Es ist empörend, dass in einem Land mit so viel Reichtum, unsere Renten so niedrig sind. Milliarden werden in fragwürdige Projekte investiert, während wir, die ältere Generation, kaum über die Runden kommen.

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Besonders bitter ist es, dass die FDP-Jugend nicht nur untätig bleibt, sondern auch noch versucht, die Generationen gegeneinander aufzuhetzen. Mit ihrer Rhetorik schüren sie Zwietracht und Unverständnis zwischen Jung und Alt, anstatt Lösungen zu finden, die allen zugutekommen. Sie schaffen ein Klima der Missgunst und des Neids, das die gesellschaftliche Spaltung nur vertieft.

Ich fordere den VdK, meinen Verein, endlich auf, dagegen zu monieren. Es ist an der Zeit, dass wir unsere Stimme erheben und für unsere Rechte kämpfen. Wir haben ein Leben lang gearbeitet und verdienen Respekt und eine angemessene Rente. Die Politik muss endlich aufwachen und handeln.

Die FDP-Jugend mag in ihren luxuriösen Büros und Kinderzimmer sitzen und große Pläne schmieden, aber wir brauchen Taten, keine leeren Versprechen. Es ist an der Zeit, dass sie aufwachen und erkennen, dass ihre Träumereien uns nicht weiterhelfen. Wir brauchen konkrete Maßnahmen gegen die Altersarmut. Der VdK muss aktiv werden und unsere Anliegen mit Nachdruck vertreten.

Milliarden für Waffen mögen ja aus deren Sicht wichtig sein, aber für mich als Kind der 60er fühle ich meine Werte verraten. Die Ideale, für die wir gekämpft haben – Frieden, Gerechtigkeit und ein solidarisches Miteinander – scheinen in den Hintergrund zu treten, während die Ausgaben für militärische Zwecke immer weiter steigen. Wo bleibt die Investition in den sozialen Frieden, in die Sicherheit der Alten und Schwachen?

Es reicht! Ich fordere Respekt und Anerkennung für unsere Lebensarbeit. Ich fordere Gerechtigkeit und eine Rente, die uns ein würdiges Leben ermöglicht. Es ist höchste Zeit, dass die Politik uns ernst nimmt und handelt – für uns und für alle kommenden Generationen.

L.o.G.

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