Zügige Wärmeplanung und Fernwärmeausbau – Planungssicherheit für Bürger
SCHWEINFURT – Mit dem Gesetz zur Wärmewende ist ein wesentlicher Baustein auf den Weg gebracht, der mittelfristig zum Umstieg auf alternative, umweltfreundlichere Heizungssys-teme führen wird, so die Initiative ZUKUNFT.ödp und die FW Schweinfurt. „Je früher es Planungssicherheit für die Bürger gibt, desto besser und schneller wird der Umstieg ge-lingen“, so Stadträtin Ulrike Schneider.
Ausbau der Fernwärme
Sie beantragt, die kommunale Wärmeplanung so zeitnah wie möglichen in Angriff zu neh-men und die Bürger Schweinfurts umfassend zu informieren, wo und bis wann mit der Verlegung weiterer Fernwärmeleitungen und damit Anschlussmöglichkeiten für immer mehr Haushalte zu rechnen ist. „Dem Ausbau des Fernwärmenetzes kommt eine große Bedeutung zu“, so Schneider. Sie denkt mit Bedauern an die vielen verlorenen Jahre, in denen die Schweinfurter CSU vorrangig damit zu tun hatte, die SPD als politisch Verant-wortliche für das Gemeinschaftskraftwerk GKS und die damit verbundene Fernwärme zu kritisieren, statt sie auszubauen.
Wärmepumpe auch im Bestand
„Wir müssen endlich handeln“, so Stadtrat Stefan Labus, der vor zwei Jahren von einer Gasheizung auf eine Wärmeluftpumpe umgestiegen ist. Um dem gestiegenen Stromver-brauch zu begegnen, hat er gleichzeitig eine leistungsfähige PV-Anlage auf sein Dach montiert und ist mit dieser Lösung rundum zufrieden. „Und das im Bestand“, so der Stadt-rat, der sein Reihenhaus aus den 80er Jahren keineswegs komplett sanieren musste, um diese neue Form des Heizens erfolgreich umzusetzen. Dass sich die Investition trotz mehrjähriger Amortisation auch finanziell lohnt, daran besteht für ihn kein Zweifel.
Wärmepumpe im Altbau
Schneider und Labus verweisen auf einen Informationsabend der Agenda 2030 zum Thema Wärmepumpe im Altbau: Donnerstag, 20. Juli 2023, 18 Uhr in der Stadthalle Schweinfurt.
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