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Wissenschaftsminister Blume zeichnet THWSAbsolventin Maria Sauer als hervorragende Ingenieurin aus

„Fünf Frauen für Bayerns Fortschritt“: Ingenieurinnenpreis geht an Absolventinnen und Doktorandinnen

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SCHWEINFURT – Wissenschaftsminister Markus Blume hat fünf bayerische Absolventinnen für ihre hervorragenden Hochschulabschlüsse und Promotionen im Bereich der Ingenieurwissenschaften ausgezeichnet. Darunter ist auch Maria Sauer von der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS). Sie wurde für ihre Abschlussarbeit im Bachelorstudiengang Kunststoff- und Elastomertechnik ausgezeichnet. Mit der Abschlussnote von 1,1 erreichte sie außerdem nicht nur ein Ergebnis „mit Auszeichnung“, sondern auch die bisher beste Abschlussnote in diesem Studiengang.

„Die Preisträgerinnen sind mehr als brillante Ingenieurinnen, sie sind Visionärinnen, Innovatorinnen und Wegbereiterinnen: Ihre exzellenten Arbeiten liefern wertvolle Erkenntnisse zur Sicherheit des autonomen Fahrens, zu möglichem Sparpotenzial im Fertigteilbau oder zu innovativen Röntgentechnologien. Wir brauchen angesichts des wachsenden Fachkräftemangels gerade in technischen Berufen die Exzellenz unseres weiblichen Nachwuchses, um Bayerns Position als internationaler Top-Standort weiter auszubauen. Deshalb freue ich mich, heute fünf leuchtende Vorbilder für die kommende Generation von Ingenieurinnen auszeichnen zu dürfen: Fünf Frauen für Bayerns Fortschritt!“, betonte Wissenschaftsminister Blume bei der Preisverleihung in München.

Besonderes Lob für praktischen Nutzen

In ihrer Abschlussarbeit untersuchte Maria Sauer die „Haftung von Duroplastmaterialien an Leiterplatten und nicht-eisenmetallischen Oberflächen“: Konkret geht es darum, in der Getriebesteuerung von Elektroautos die empfindlichen elektronischen Steuerungsgeräte vor Beschädigungen zu schützen, indem sie mit belastbaren Kunststoffen umspritzt werden. Was dabei beachtet werden muss: Die Kunststoffteile müssen sehr gut haften und abdichten, mit verschiedenen Umwelteinflüssen zurechtkommen und gleichzeitig für eine gute Wärmeabfuhr sorgen. In umfangreichen Versuchsreihen entwickelte Maria Sauer Methoden, um diese Ziele besser zu erreichen. Prof. Dr.-Ing. Jörn Leiber lobte sowohl die Klarheit der theoretischen Ausführungen wie auch den praktischen Nutzen der Arbeit: „Die experimentellen Arbeiten nicht nur systematisch und gründlich durchzuführen, sondern sie dann auch so klar und übersichtlich zu präsentieren, sehe ich in der Kombination und auf diesem Niveau nur selten!“

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Bei der Preisverleihung in München vertrat Vizepräsidentin Prof. Dr. Gabriele Saueressig die THWS: „Die außergewöhnliche Leistung von Frau Sauer sowohl in der Abschlussarbeit als auch insgesamt im Studium verdient größte Anerkennung. Frau Sauer ist aber nicht nur eine ausgezeichnete Ingenieurin, sie hat sich darüber hinaus auch ehrenamtlich engagiert und war während des Studiums als Semestersprecherin und Tutorin aktiv. Ihre herzliche, interessierte und aufgeschlossene Art rundet ihre herausragende Persönlichkeit ab.“

Die weiteren prämierten Ingenieurinnen kamen von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität München, der Hochschule für angewandte Wissenschaften München und der Technischen Hochschule Rosenheim. Die Preise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert.

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