SWN-News
Wie lange noch? Eigentum verpflichtet!
SCHWEINFURT – „Eigentum verpflichtet!“ – mit dieser Aufforderung wendet sich die Intitiaive ZUKUNFT.ödp direkt an den Hauseigentümer der Kesslergasse Nr. 7. „Niemand habe das Recht, sein Eigentum derart zu vernachlässigen, dass es als ‚Schandfleck‘ zu Unmut bei Bürgern, Nachbarn und externen Besuchern der Stadt führt“, so die Vorsitzende der Initiative ZUKUNFT.ödp und Stadträtin Ulrike Schneider. Zumal sich die Immobilie in der „1 a Lage Kesslergasse“ befindet und in seinem vernachlässigten Zustand maßgeblich dazu beiträgt, dass Nachbarn wie der ehemalige Eigentümer der Rückert-Buchhandlung Schwierigkeiten haben, geeignete Mieter für ihr eigenes, in einem Top-Zustand befindliches, ebenfalls unter Denkmalschutz stehendes Gebäude zu finden. Verbunden damit stellt die Initiative die Frage, wie lange der Hauseingang mit seinen Graffiti-Schmierereien und den häufigen Müllablagerungen so weiter existieren soll. Nachdem der geplante Umbau bzw. Abriss der beiden Häuser Nr. 5 und Nr, 7 von der Oberen Denkmalschutzbehörde abgelehnt wurde, stellt sich einmal mehr die Frage nach der Zukunft der beiden Häuser.
Die Initiative ZUKUNFT.ödp hält drei Lösungsansätze für zielführend: 1. Die Stadt möge eine ihrer Satzungen heranziehen und die Graffiti-Schmierereien entfernen lassen. „Wenn es in Schweinfurt Werbe-Satzungen gibt, die genau regeln, wie viel Fläche eines Schaufensters mit Werbung belegt werden darf und welcher Anteil frei zu bleiben hat, dann muss es auch möglich sein, ein Schaufenster „graffitifrei“ vorzuschreiben, so der stellvertretende Vorsitzende Karlheinz Klare. 2. Alle Beteiligten-Eigentümer, Stadt, Stadtheimatpfleger, Obere Denkmalschutzbehörde – versammeln sich an einem runden Tisch, um doch noch Lösungsansätze auszuloten. So sei bis jetzt nicht klar, warum der Hauseigentümer den Alternativvorschlag von Stadtheimatpfleger Dag Schröder, der im Einklang mit dem Denkmalschutz steht, bislang ablehnt. 3. Die Stadt Schweinfurt kauft die beiden Häuser, führt erste Instandhaltungsmaßnahmen durch und kümmert sich um die weitere Vermarktung – analog dem bereits an anderen Stellen der Stadt erfolgreichen „Schweinfurter Modell“.„Die Innenstadt hat es durch den wachsenden Online-Handel und die überflüssige Konkurrenz durch das außerhalb des Stadtkerns gelegene ECE schwer genug, sie darf nicht zusätzlich auch noch einen heruntergekommenen Eindruck machen“, so Schneider.
Verantwortlich für diesen Beitrag: SW-N-TV
Sie erreichen die Redaktion von SW-N-TV unter 0 97 21 / 473 34 74 oder info@sw-n.de Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!
Sie erreichen die Redaktion von SW-N-TV unter 0 97 21 / 473 34 74 oder info@sw-n.de Alle Angaben ohne Gewähr!
Fotos sind ggf. beispielhafte Symbolbilder!
Kommentare von Lesern stellen keinesfalls die Meinung der Redaktion dar!




