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Schwerer Verkehrsunfall mit tragischem Ende – Ersthelfer reagieren vorbildlich

Keiler Helles

VOLKACH OT ASTHEIM –  Zu einem Verkehrsunfall wurden die Feuerwehren aus Astheim, Volkach
und Prosselsheim am Montagmittag um 14:40 Uhr auf die Staatsstraße 2260 zwischen Astheim
und Prosselsheim gerufen. Wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehren und
des Rettungsdienstes an der Einsatzstelle ein. Die Mannschaft des Volkacher
Löschgruppenfahrzeuges bereitete alles für eine sofortige Rettung vor. Der kurze Zeit später
eintreffende Notarzt konnte jedoch nur noch den Tot des eingeklemmten Insassen feststellen,
was zu einem Abbruch der Rettungsarbeiten führte. Trotz des schnellen Einsatzes aller
Beteiligten Rettungskräfte kam für Ihn leider jede Hilfe zu spät. Der Fahrer wurde bis zum
Eintreffen der Feuerwehren durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug gerettet und im Grünstreifen
betreut, ehe der Rettungsdienst die Versorgung übernahm. Nachdem das Verletzungsmuster
gravierend war, wurde er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Einsatzkräfte
der Volkacher Feuerwehr unterstützen hier beim Verladen in den Hubschrauber tatkräftig. „Die
Ersthelfer haben richtig reagiert, beherzt eingegriffen und sofort Erste Hilfe geleistet. Eine
wirklich lobenswerte Leistung!“, erklärt der Volkacher Feuerwehrsprecher Moritz Hornung.
Nachdem zunächst nicht klar war, ob noch eine dritte Person im Fahrzeug war und
unterschiedliche Berichte von Augenzeugen vorlagen, wurden durch die Feuerwehreinsatzkräfte
parallel zu den anderen Maßnahmen die Weinberge im Umfeld des Unfallortes abgesucht, was
jedoch glücklicherweise ohne Ergebnis blieb.

Nachdem etliche Augenzeugen und mehrere Ersthelfer das tragische Ereignis beobachten mussten, wurde sofort die Notfallseelsorge zur
Betreuung nachalarmiert. Währenddessen wurden Vollsperrungen in Astheim und an der
Abzweigung Escherndorf errichtet, sowie der Brandschutz sichergestellt. Die Staatsstraße 2260
war bis 19:30 Uhr auf Grund der aufwendigen Unfallaufnahme durch die Polizei und eines
Sachverständigen komplett gesperrt. Die Einsatzkräfte mussten bei Hitze und praller Sonne den
ganzen Nachmittag aushalten, weshalb aus dem Volkacher Feuerwehrhaus Kaltgetränke an die
Einsatzstelle für alle Helfer und beteiligten Zeugen gebracht wurden. Alleine für die
Einsatzkräften wurden über sieben Kisten Wasser und Limo benötigt, was die körperlichen
Anstrengungen ganz gut beschreibt. Zudem wurden Stück für Stück Einsatzkräfte aus dem Einsatz
herausgelöst und die Personalstärke auf ein Minimum reduziert. Nachdem das Wrack von der
Straße geborgen war, wurden die ausgelaufenen Betriebsmittel durch die Feuerwehr
aufgenommen und die Straße gereinigt.

Alles in allem waren die beteiligten Feuerwehren mit circa 35 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der
Volkacher Feuerwehr waren vier Fahrzeuge und 17 Einsatzkräfte involviert. Während des
Einsatzes wurde eine zweite Mannschaft der Volkacher Feuerwehr im Hintergrund organisiert,
welche die Fahrzeuge nach Ankunft im Gerätehaus reinigte und die Einsatzbereitschaft des
Materials wiederherstellte. So konnten die völlig erschöpften Einsatzkräfte unter die
erfrischende Dusche, ehe keine halbe Stunde um 20 Uhr die gemeinschaftliche Nachbesprechung
mit der Notfallseelsorge stattfand. Grundsätzlich werden bei er Volkacher Feuerwehr im
Anschluss nach belastenden Einsätzen ein Gruppengespräch, sowie nach Bedarf Einzelgespräche
mit der Notfallseelsorge abgehalten. „Es ist für uns essenziell, dass nicht nur die physische,
sondern auch die seelische Gesundheit unserer Einsatzkräfte nach jedem Einsatz unversehrt
bleibt. Die Notfallseelsorger des Landkreises leisten hier einen wahnsinnig guten Job!“, so
Pressesprecher Moritz Hornung.

Verantwortlich für diesen Beitrag: SW-N-TV
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