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Schonungen eröffnet das nächste Bürger- und Feuerwehrhaus

2- Millionen-Projekt findet erfolgreichen Abschluss

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SCHONUNGEN – Dieser Tag wird definitiv in die Geschichtsbücher eingehen: Die Übergabe und Segnung des neuen Bürgerhauses mit Feuerwehrgerätehaus und das 150-jährige Jubiläum der Feuerwehr feiert man schließlich nicht alle Tage.

 

Möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Ortsteilen zu schaffen, das ist in der flächengrößten Kommune des Landkreises mit 13 Ortsteilen eine enorme Herausforderung. Trotzdem investiert Schonungen Millionen in die Infrastruktur, insbesondere in Kanäle, Straßen, Glasfaser, Kindergärten, Spielplätze, Feuerwehrhäuser, in Dorferneuerungs- und Städtebauprojekte. Regelmäßig finden Spatenstiche, Segnungen und Eröffnungen statt.

 

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Mehrere Großprojekte finden sich gleichzeitig in der Planung und Umsetzung, wie Bürgermeister Stefan Rottmann in seiner Ansprache verrät. Eine dieser Baustellen war die Errichtung des Bürgerhauses mit Feuerwehr im Ortsteil Löffelsterz. Rund 2 Millionen Euro investierte Schonungen in ein modernes, funktionales, öffentliches Gebäude.

 

Nur wenige Monate nach Erhalt der Förderbescheide durch die Regierung und das Amt für Ländliche Entwicklung ging‘s auch schon los. Das Planungsbüro RWP aus Schweinfurt und die Rathausbauverwaltung entwickelten ge-meinsam mit den Bürgern und Vereinen ein Raumkonzept, das sich an den örtlichen Bedürfnissen orientiert. So entstand eine großzügige Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen für die Feuerwehr. Aber auch Umkleiden, Sanitär-räume und Schulungsräume. Zwei Säle stehen für die Ortsgemeinschaft in vielfältiger Weise zur Verfügung: Im Erdgeschoss kann der Veranstaltungsraum Richtung Kirchplatz geöffnet werden. Daran schließt sich auch noch ein Küchen- bzw. Abstellraum an.

 

Die Vorfreude bei den Bürgerinnen und Bürger war in den letzten Wochen hoch. Dementsprechend wurde das Fest nun ausgelassen gefeiert. Los ging’s mit einem Gottesdienst, der von Pfarrer Andreas Heck und Diakon Michael Wahler gestaltet wurde.

Im Anschluss gab es eine feierliche Segnung und natürlich auch Ansprachen. Sowohl Landrat Florian Töpper wie auch der Behördenleiter des Amtes für Ländliche Entwicklung, Jürgen Eisentraut haben es sich nicht nehmen las-sen, persönlich dabei zu sein. Töpper zeigte sich begeistert vom Zusammenhalt der Dorfgemeinschaft und sah im Neubau des Bürgerhauses einen Beleg darin, dass die Großgemeinde alle Ortsteile weiterentwickelt und viel Geld in die Infrastruktur und Daseinsvorsorge investiert. Der Landrat erinnerte daran, dass in Schonungen von Seiten des Landkreises ein neuer Wertstoffhof entsteht, der Neubau der Staatlichen Realschule in Planung ist und auch ein neues Einsatzfahrzeug des Landkreises, ein sogenanntes TLF-4000 in Schonungen stationiert wird.

 

Auch das Amt für Ländliche Entwicklung investiert kräftig in die Großgemeinde. Gleich mehrere Dorferneuerungsmaßnahmen sind in Planung, in der Ausführung oder kürzlich abgeschlossen worden. Dazu gehört das Feuerwehr- und Ortsgemeinschaftshaus oder der Erlebnisspielplatz in Reichmannshausen. Dort soll auch demnächst der Um-griff der Feuerwehr gestaltet werden. In Hausen steht die Erneuerung der Hauptstraße und des Kirchplatzes ein. In Forst wurde kürzlich in Verlängerung des Dorfangers nun die Untere Straße neugestaltet. Mit über 500.000 Euro

beteiligte sich das Amt am Neubau des Bürgerhauses in Löffelsterz und auch dort könnte der Umgriff bzw. der Lindenplatz mit beachtlichen Fördergeldern auf Vordermann gebracht werden, erklärt Eisentraut in seiner Rede. Fest steht schon, dass auch der Spielplatz in Löffelsterz mit Mitteln des Amtes weiter aufgewertet und nach den Wünschen der Familien umgestaltet wird.

 

Ein besonderes Lob galt schließlich dem Kommandanten Bruno Liszka, der das Projekt von der ersten Minute an mit höchstem Engagement begleitet hat. Nicht zu vergessen aber auch die Arbeit des Planungsbüros RWP bzw. des Büros Wolf & Raukamp, der Bauverwaltung des Rathauses und die Mitwirkung aller Vereine aus dem Ort.

 

„Das war eine beachtliche Teamleistung!“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann sichtlich stolz. Er lobte den Mut und die Entscheidung des Gemeinderats und dankte insbesondere allen Bürgerinnen und Bürgern. „Ohne diesen Zusammenhalt in unserer Großgemeinde und all‘ unseren Ortsteilen, wären wir nicht so erfolgreich!“, so Rottmann. Stellvertretend für alle örtlichen Gemeinderäte dankte Alexander Nicklaus der Feuerwehrführung, insbesondere Kommandant Bruno Liszka.

 

Schon bald könnte es wieder ein Fest in Löffelsterz geben, denn das neue Feuerwehrfahrzeug befindet sich auch schon in der Beschaffung. Ein MLF soll schon bald in der Feuerwehrgarage stehen. Apropos Garage: Ein besonderer Dank galt Birgit Derra, die ihre Scheune in der Übergangszeit für die Feuerwehr bereitgestellt hat und somit da-für gesorgt hat, dass die Feuerwehr in der Zwischenzeit einsatzfähig war.

 

Auch die Partnerwehr aus Löffelsterz / Reichshof ist angereist, um den Kameraden zum 150-jährigen Jubiläum zu gratulieren, aber auch zur Einweihung des neuen Bürger- und Feuerwehrgerätehaus.

 

 

Das Foto zeigt bei der offiziellen Schlüsselübergabe von links, Architektin Giulia Rudloff (RWP), der Chef des Amtes für Ländliche Entwicklung Jürgen Eisentraut, Landrat Florian Töpper, Bürgermeister Stefan Rottmann, Frank Schmierlein (RWP), Pfarrer Andreas Heck und Kommandant Bruno Liszka. (Fotos Sebastian Lösch)

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