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Pfarrer Monsignore Werner Kirchner geht in den Ruhestand

Keiler Helles

Bergrheinfeld (POW) Pfarrer Monsignore Werner Kirchner (69), Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen, geht zum 1. Juli 2024 in den Ruhestand. Das Amt des Diözesanseelsorgers des Malteser Hilfsdiensts Würzburg übt er weiterhin aus. Bischof Dr. Franz Jung sprach Kirchner den oberhirtlichen Dank für die langjährigen treuen und guten Dienste in der Seelsorge aus. Kirchner wurde 1954 in Wipfeld geboren. Nach einer Lehre als Bau- und Möbelschreiner arbeitete er mehrere Jahre als Schreinergeselle. Darüber hinaus ließ er sich beim Malteser-Hilfsdienst (MHD) zum Rettungssanitäter ausbilden. Ab 1980 studierte Kirchner im Studienhaus Sankt Lambert in Lantershofen.

Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 22. Februar 1986 in Würzburg zum Priester. Kaplan war Kirchner in Ebelsbach und Alzenau. 1986 übernahm er zusätzlich die Aufgabe des MHD-Diözesan-Jugendseelsorgers. 1988 wurde Kirchner zunächst Pfarrverweser von Marktsteinach mit Filialen Abersfeld, Löffelsterz und Rednershof sowie von Waldsachsen, 1989 wurde er Pfarrer der beiden Pfarreien. 1991 wurde Kirchner zudem Vorsitzender des Pfarrverbands Schonungen. 1997 übernahm Kirchner auch das Amt des stellvertretenden Dekans von Schweinfurt-Nord, von 2000 bis 2006 war er Dekan. 1999 wurde er Seelsorger der Malteserjugend im Bistum Würzburg sowie Beauftragter für die Notfall- und Behindertenseelsorge in Stadt und Landkreis Schweinfurt. 2000 wurde er auch Mitglied im Diözesanpastoralrat. 2006 wechselte Kirchner als Pfarrer nach Bergrheinfeld und wurde gleichzeitig Kuratus von Garstadt, 2008 zudem Pfarrer von Grafenrheinfeld.

Die Gemeinden bilden die Pfarreiengemeinschaft „Zu den Frankenaposteln im Maintal, Bergrheinfeld“. 2006 wurde Kirchner auch zum Diözesanseelsorger des Malteser-Hilfsdienstes Würzburg ernannt. Im gleichen Jahr wurde er zudem als „Konventualkaplan“ in den Souveränen Malteser Ritterorden aufgenommen. Von 2010 bis 2020 war er zusätzlich Dekan für das Dekanat Schweinfurt-Süd. Im gleichen Zeitraum war er auch Beauftragter für Notfall- und Behindertenseelsorge für die Dekanate Schweinfurt-Süd und -Nord. 2014 wurde Kirchner zum Erzpriester der unierten Kirche in Rumänien ernannt. Seit Februar 2022 ist er Teampfarrer im Pastoralen Raum Schweinfurter Mainbogen. Im Oktober 2023 ernannte Papst Franziskus Kirchner zum Monsignore („Kaplan seiner Heiligkeit“).

 

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