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Forschungsgemeinschaft diskutiert über Zukunft der Robotik in Forschung, Lehre und Transfer

Beim 2nd International ROBOTICIST FORUM an der THWS waren Hochschulen aus zehn Ländern zu Gast in Schweinfurt

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SCHWEINFURT – Lehre und Forschung in der Robotik durch Austausch und Kollaboration befruchten und den Transfer von Wissen in die Industrie stärken – das waren die Ziele des 2nd International ROBOTICIST FORUM, das vom 20.-21. November an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) in Schweinfurt stattgefunden hat.

Dazu begrüßte THWS-Präsident Prof. Dr. Robert Grebner Hochschulvertreterinnen und -vertreter aus zehn Ländern: Zu Gast waren die Fachhochschule Wiener Neustadt (Österreich), die Tampere University of Applied Sciences (Finnland), das RV College of Engineering und CHRIST (Deemed to be University) aus Indien, die German Jordanian University (Jordanien), die Pak-Austria Fachhochschule und die University of Engineering and Technology (UET) aus Pakistan, die Adam Mickiewicz University und die Poznan University of Technology aus Polen, die Shenzhen Technology University (China), die National Kaohsiung University of Science and Technology (Taiwan), die Auburn University (USA) sowie die Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus Aalen, Hof und Kempten.

Das 1st International ROBOTICIST FORUM hatte bereits im Januar 2019 in Schweinfurt stattgefunden und diente unter anderem dazu, das Berufsbild und benötigte Kompetenzen einer Robotikerin oder eines Robotikers zu diskutieren. Die Ergebnisse dieses Forums wurden auch in dem im Oktober 2020 gestarteten, deutschlandweit noch heute einmaligen Studiengang Robotik eingebracht.

Globaler Bedarf steigend

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„Durch Vernetzung in Lehre, Forschung und Transfer rücken die Hochschulen erneut die Robotik ins Rampenlicht“, betonte Prof. Dr. Grebner. Davon würden langfristig alle Beteiligten profitieren – nicht nur hier in Schweinfurt, sondern auch global. Denn der Markt für Robotik wachse gewaltig ebenso wie der Bedarf an Robotikerinnen und Robotikern – auch wenn diese Berufsbezeichnung immer noch nicht so geläufig sei wie die des Informatikers.

Die übergeordnete Relevanz des Fachbereichs Robotik lag auch Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé beim Empfang der Präsidenten der elf Partnerhochschulen im Schweinfurter Rathaus am Herzen. Fortschritt sei eine Schweinfurter Tradition, hatte Remelé schon im Vorwort des Programmhefts betont. Die Schweinfurter Industrie müsse sich beständig weiterentwickeln. Er sei davon überzeugt, dass Robotik und künstliche Intelligenz eine bedeutende Rolle bei der Wende hin zu nachhaltiger Energie spielen werden.

Ideen für mehr Kooperation zwischen Hochschulen

Die Ergebnisse der Diskussionsrunden zum Thema Lehre waren für Prof. Dr. Jean Meyer, Studiengangleiter Robotik an der THWS, besonders wichtig: „Die Bandbreite der gemeinsam entwickelten Idee reichte von Hackathons bis hin zu Online-Vorlesungsangeboten, die unter mehreren Hochschulen geteilt werden. Ein Online-Angebot bietet Studierenden viel mehr Möglichkeiten bei der Fächerauswahl und würde auch internationale Kontakte herstellen, die als Grundlage für einen Auslandsaufenthalt dienen können.“ In den Gesprächen hätten alle voneinander lernen und ihre unterschiedlichen digitalen Angebote miteinander vergleichen können. Im Bereich Transfer habe sich die Diskussion vor allem darum gedreht, wie man organisatorische Hürden abbauen könne, um Auslandspraktika für Studierende attraktiver zu machen.

(Foto: Oliver Giel)

THWS – Robotik Forum am 20.11.2023 in Schweinfurt
THWS – Robotik Forum am 20.11.2023 in Schweinfurt

 

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