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„Die Familie Achatz in Dittelbrunn steht für Feuerwehrverantwortung“

Aus gesundheitlichen Gründen hat Reinhold Achatz sein Amt als Kreisbrandinspektor niedergelegt. Er wurde emotional verabschiedet

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Landkreis Schweinfurt. Man merkte es den Stimmen des Landrats und des Kreisbrandrats deutlich an: Dieser Abschied fällt schwer. Die beiden Amtsträger hatten jeweils in ihrer Rede die Verdienste des Kreisbrandinspektors Reinhold Achatz gewürdigt, der seinen Rückzug aus der Kreisbrandinspektion des Landkreises Schweinfurt angekündigt hatte.

Während sie sprachen, rangen sie um Contenance: „Du bist ein herausragender Feuerwehrmann und verlässlicher Partner in der Kreisbrandinspektion, vor allem aber bist du ein Freund“, sagte Kreisbrandrat Holger Strunk über seinen langjährigen Kameraden. „Dankeschön, Olli!“. „Olli“ lautet Reinhold Achatz‘ geläufiger Spitzname.

Enge Zusammenarbeit mit Katastrophenschutz

Landrat Florian Töpper betonte: „Die Familie Achatz in Dittelbrunn steht für Feuerwehrverantwortung.“ Reinhold Achatz war 29 Jahre lang Feuerwehrkommandant in seinem Heimatort. Aktuell führt Sohn Sebastian die Dittelbrunner Feuerwehr. Als der Landrat obligatorisch Landkreiswein, Blumen und Entlassungsurkunde an Reinhold Achatz überreichte, sagte Töpper: „Nichts kann das entlohnen, was du für den Landkreis gegeben hast.“ Der Landrat bedankte sich auch im Namen aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie des Arbeitsbereichs Katastrophenschutz im Landratsamt, mit dem Achatz stets eng zusammengearbeitet hat.

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Reinhold Achatz trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt als Kreisbrandinspektor zurück. „Es ist mir nicht leichtgefallen, diesen Schritt zu gehen, ich hätte gerne weitergemacht“, sagte der 63-Jährige. „Ich bedanke mich bei allen Weggefährten für das gute Miteinander, es war immer konstruktiv und kameradschaftlich.“

Seit 2012 in der Kreisbrandinspektion

Achatz war 29 Jahre Kommandant der Feuerwehr Dittelbrunn und ist dort seit 2016 Ehrenkommandant. 2012 kam er als Kreisbrandmeister in die Kreisbrandinspektion, ab Juni 2015 war er als Kreisbrandinspektor und erster Vertreter des Kreisbrandrats verantwortlich für 46 Feuerwehren im Inspektionsbereich West – Land II. Er engagierte sich intensiv im Bereich der Ausbildung junger Feuerwehrleute und übernahm Organisation sowie Durchführung der Prüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) im Landkreis. Zudem war er Ansprechpartner für den Gefahrgutzug und im Voraus benannter Örtlicher Einsatzleiter im Landkreis Schweinfurt. Achatz ist Träger des Steckkreuzes sowie des Bayerischen Ehrenkreuzes in Gold.

Suche nach Nachfolger läuft

Die Nachfolge ist noch nicht geregelt und wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben. Der Inspektionsbereich West umfasst den Markt Werneck sowie die Gemeinden Wasserlosen, Euerbach, Poppenhausen, Dittelbrunn, Niederwerrn, Geldersheim, Bergrheinfeld, Waigolshausen, Schwanfeld und Wipfeld.

 

Bild: Reinhold Achatz (Mitte) trat aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt als Kreisbrandinspektor zurück und wurde von Landrat Florian Töpper (links daneben) und Kreisbrandrat Holger Strunk (rechts daneben) von seinen Pflichten entbunden. Bei der Verabschiedung bedankten sich auch Kreisbrandinspektor Alexander Bönig (links dahinter), Kreisbrandinspektor Florian Zippel (rechts dahinter) und die Kreisbrandmeister des Inspektionsbereichs West Thomas Heffels, Rainer Wischer (von links) sowie (von rechts) Matthias Steinmüller und Daniel Krückel für die gute Zusammenarbeit.

 

Foto: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

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