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„Das Ehrenamt muss unterstützt werden“ – Opti-Wohnwelt spendet an die Station Regenbogen

Keiler Helles

Eine Spende für einen guten Zweck: Opti-Wohnwelt überreicht einen Spendenscheck an die Station Regenbogen und leistet so einen Beitrag zur Betreuung schwer kranker Kinder.

Über zwei Gesichter zuckt ein Lächeln, als der Scheck überreicht wird. Das eine Lächeln gehört Michael Nimz, dem Filialleiter von Opti-Wohnwelt in Schweinfurt, der freudig die Geldsumme von 1.000 € überreicht. Das andere Lächeln gehört Karl-Heinz Elflein – einem ehrenamtlichen Mitarbeiter der Station Regenbogen, die sich schon seit vielen Jahren für die Betreuung von krebskranken Kindern in der Region und deren Familien einsetzt.

Ende des vergangenen Jahres hatte Opti-Wohnwelt an mehreren Adventssamstagen Glühwein und Weihnachtsgebäck angeboten. Die Erlöse kommen nun in voller Höhe der Station Regenbogen zugute. „Wenn man selbst Vater ist, bekommt das Thema Kindergesundheit noch einmal einen ganz anderen Stellenwert“, sagt Nimz auf die Frage, wie er das Spendenziel ausgewählt habe. „Die Station Regenbogen ist vielen Leuten in der Region ein Begriff und leistet wahnsinnig wichtige Arbeit. Da war es für mich relativ schnell klar, dass wir das unterstützen wollen.“ Geschäftsführer Oliver Föst, selbst Vater von vier Kindern, stimmt in diesen Tenor mit ein. „Die Arbeit, die diese Leute leisten, ist zum großen Teil ehrenamtlich, aber absolut unverzichtbar. Damit die Betreuung der betroffenen Familien weiterhin gewährleistet ist, muss das Ehrenamt unterstützt werden. Da sind wir als regionales Unternehmen und als Familien, die selbst jederzeit betroffen sein könnten, einfach in der Pflicht.“

Die Station Regenbogen entsteht im Jahr 1983 als Selbsthilfegruppe, in der Eltern krebskranker Kinder zusammenkommen und sich austauschen. Ein Jahr später wird der gemeinnützige Verein als Elterninitiative gegründet, in der noch bis heute hauptsächlich Betroffene anderen Betroffenen ihre Unterstützung und Begleitung anbieten. Mit besonderer Passion erzählt Elflein von den gemeinsamen Festen und Familiennachmittagen, die regelmäßig durch den Verein organisiert werden. Diese haben eine heilsame Wirkung für alle – erkrankte Kinder, deren Geschwister, Eltern, Freunde und Hinterbliebene – denn dort fühle man sich verstanden und nicht mehr allein mit den eigenen Ängsten. Sichtlich gerührt lauschen die Mitarbeiter von Opti-Wohnwelt den Erzählungen. Michael Nimz beendet das Treffen schließlich, indem er die Hoffnung äußert, auch im kommenden Jahr wieder eine Spende tätigen zu können.

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