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Baustellenbesuch Kita Sternwarte mit Mensa: Wo Kindergarten und Schule auch räumlich ineinander übergehen

WÜRZBURG – „Wir haben im direkten Umfeld, im Frauenland und in der Sanderau einengroßen Bedarf an Kita-Plätzen, die Wartelisten sind hier und andernortsleider lang. Die künftig 24 Krippen- und 68 Kindergartenplätze, in derKITA Sternwarte werden also nicht nur jeder für sich hochattraktiv sein,sondern auch in der Summe für eine Entlastung sorgen“, würdigtSozialreferentin Dr. Hülya Düber bei einem Baustellenbesuch den Neubau,der durch die jetzt im Werk vorfabrizierten Holzrahmenbauteile momentanschnell wächst.Besonderheiten gibt es auf dem Gelände der Goethe-Kepler-Grundschule inder Gartenstadt Keesburg viele: Der Fachbereich Hochbau realisiert alsPlaner und Bauherr mit dem zukunftsweisenden Gebäude den erstenstädtischen Neubau im „Würzburger Energiestandard“ als Pilotprojekt.Dies entspricht KFW40 mit Passivhauskomponenten. Verbaut wird einHeizsystem mit Niedertemperaturanlage über Erdwärme-Flächenkollektoren.Bis unters begrünte Flachdach, mit PV-Anlage, ist die Technik auf hoheEffizienz durch geringe Leitungsverluste und geringen Wartungsaufwand imBetrieb getrimmt, ein Zukunftsgebäude mit ‚Low-Tech-Ansatz‘. FürBaureferent Benjamin Schneider ein wichtiges Pilotprojekt: „Hierbegegnen uns die aktuell überall diskutierten Zukunftsthemen in derkonkreten baulichen Umsetzung.“Neben den inneren Werten dürfte nach der Fertigstellung auch dieansprechende Holzfassade, im silbergrauen Erscheinungsbild über zweiStockwerke ein seltener Hingucker im Stadtteil sein. OberbürgermeisterChristian Schuchardt erwartet sich vom natürlichen Baumaterial aus demThüringer Wald ein gesundes und angenehmes Raumklima für die Kleinsten.Der Bau sei sehr behutsam ins Gelände wie in den Gebäudebestandeingefügt. Es war dem Fachbereich Hochbau mit den Planern derFreianlagen, den Landschaftsarchitekten des Büros Kaiser-Juritza eingroßes Anliegen, dass für das Neubauprojekt der wertvolle underhaltenswerte Baumbestand nicht weichen musste. Beim Bauprojekt ‚KitaSternwarte‘ wird Nachverdichtung auf eine behutsame Weise in dievorgefundenen Gegebenheiten realisiert.Der Außenbereich um Kita und Schule soll seinen besonderen Charakterbehalten, auch wenn nun der Schule naturgemäß weniger Außenfläche zurVerfügung steht. Dafür freut sich die Schule über andere Vorteile, dieder neue Nachbar mitbringt. Zuallererst ist die neue Schulmensa zunennen, die ins Kita-Gebäude integriert wird. Diese kann über dasSchulfoyer auf kurzem Wege erreicht werden. Die mobile Trennwandzwischen Mensa und Foyer kann für größere Veranstaltungen für KiTa sowieSchule bei Bedarf geöffnet werden.Für viele Eltern sicher eine Ideallösung: Nach Fertigstellung 2024können hier Kinder von der Krippe bis zum Abschluss der Grundschulein der vertrauten Umgebung bleiben. Schulleiterin GabrieleBrohm-Schlosser und Schulreferentin Judith Roth-Jörg sehen durch dasZusammenspiel große Synergien. So wurde jetzt beispielsweise auch der alteSchulhof mit neu aufgewertet, was in der ursprünglichen Planung nochnicht vorgesehen war. Außenräume können im Dialog zwischen Schule undKita gemeinsam genutzt werden, so entsteht eine kleiner ‚Campus‘ fürKinder von der Krippe bis zum Beenden der Grundschule.Die Kosten sind seit dem Bau-Finanzierungsbeschluss des Stadtrats vonJanuar 2022 von 6,1 auf rund 6,5 Millionen Euro gestiegen, was aufaktuelle konjunkturbedingte Vergabeergebnisse zurückzuführen ist.Gefördert wird die Investition von der Regierung von Unterfranken.Die Trägerschaft wird bei der Diakonie und somit bei einem vor Ortverwurzelte Partner liegen.BUSternwarte und Goethe-Kepler-Schule bekommen einen neuen Nachbarn:Michael Altrock, Fachbereichsleiter Hochbau, Projektleiterin UlrikeLandeck, Sozialreferentin Dr. Hülya Düber, Schuldirektorin GabrieleBrohm-Schlosser, Bürgermeisterin Judith Roth-Jörg, Martin Küpper,Sachgebietsleiter Kindertagesbetreuung, Baureferent Benjamin Schneider(von links) auf der Kita-Großbaustelle in der Gartenstadt Keesburg.Foto: Georg Wagenbrenner

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