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Röthlein: Ein kulinarisches Abenteuer

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Gestern, ein Tag wie jeder andere in der Provinz. Die Sonne schien, die Vögel zwitscherten, und wir? Wir waren natürlich mit unseren vierbeinigen Freunden auf Tour, um das Umland unsicher zu machen. Doch zwischen Bellen und Gassigehen blitzte plötzlich eine Erleuchtung auf – wie ein Blitz aus heiterem Himmel, nur geschmackvoller: Spargel!

Nicht irgendein Spargel, nein, der Gedanke führte uns zielsicher nach Röthlein. Denn wie ein altes Familienrezept oder der Glaube an den Weihnachtsmann, so war auch unser Wissen fest verankert: Wenn irgendwo in der Gegend der Spargel sprießt, dann beim Knaup. Ein Name, der in den Annalen der Spargelgeschichte unumstößlich für Qualität steht. Fast konnte man die dramatische Musik im Hintergrund hören, als wir uns auf den Weg machten.

Die Fahrt nach Röthlein? Ein Roadtrip mit Mission. Die Hunde im Rückspiegel, der Gedanke an das weiße Gold vor Augen. Ankunft beim Knaup: Eine Szenerie wie aus dem Bilderbuch. Wir wurden empfangen, als wären wir alte Freunde, die nach langer Zeit wiederkehrten. Und dort, ja dort lachte er uns an, der Spargel. Fast so, als hätte er den ganzen Winter über unsere Rückkehr erwartet.

Die Entscheidung, ein Kilo des edlen Gemüses zu erstehen, fiel leichter als der Entschluss, morgens aufzustehen. 16 Euro? Ein Schnäppchen für ein Ticket ins Paradies. Die Rückfahrt war geprägt von Vorfreude und dem leisen Zweifel, ob die Hollandaise auch der würdige Begleiter für unseren weißen Freund sein würde.

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Das Ergebnis? Ein Festmahl, das seinesgleichen sucht. Kartoffeln, Hollandaise und der Spargel – ein Trio, das harmonischer nicht sein könnte. Es war nicht nur ein Essen; es war eine Hommage an den Frühling, eine Ode an die Einfachheit guten Essens. Der Spargel von Knaup aus Röthlein, zart und doch präsent, umgarnt von der sanften Cremigkeit der Hollandaise. Ein Festmahl für den Gaumen, ein Triumph der ländlichen Küche.

So endete unser Tag – nicht mit einem Sonnenuntergang, sondern mit der Gewissheit, dass es im nächsten Jahr wieder Spargel geben wird. Und eins ist sicher: Wenn der Spargel ruft, werden wir antworten. Mit Gabel und Messer bewaffnet, bereit für das nächste kulinarische Abenteuer in Röthlein. Denn manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die wahre Freude bringen.

L.o.G.

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