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Bunt steht uns am besten: Ein Bericht über die Kundgebung gegen Rassismus in Schweinfurt

Keiler Helles

SCHWEINFURT – Am 21. März 2024, dem internationalen Tag gegen Rassismus, versammelte sich die Gemeinschaft von Schweinfurt auf dem Marktplatz, um ein starkes Signal gegen Rassismus und Diskriminierung zu senden. Unter dem Motto „Bunt steht uns am besten“ lud das Bündnis „Schweinfurt ist bunt“ zu dieser eindrucksvollen Kundgebung ein, um der zunehmenden rechten Tendenz in Europa und Deutschland entgegenzuwirken.

Eröffnung durch Engagement und Diversität

Die Veranstaltung wurde von Agnes Conrad und Marietta Eder eröffnet, zwei Persönlichkeiten, die sich durch ihr Engagement für Demokratie und gegen Diskriminierung auszeichnen. Mehrere Hundert Menschen folgten dem Aufruf, sich für eine offene und vielfältige Gesellschaft einzusetzen. Die Botschaft war klar: In der Vielfalt liegt unsere Stärke, und es ist an der Zeit, dass wir alle zusammenstehen, um Hass und Intoleranz keinen Raum zu geben.

Persönliche Erfahrungen und der Kampf gegen Diskriminierung

Als Teil der Kundgebung teilten Betroffene ihre persönlichen Erlebnisse mit Rassismus, was die Dringlichkeit des Themas unterstrich. Diese Geschichten erinnern uns daran, dass hinter den Statistiken echte Menschen und Schicksale stehen. Die Bundeszentrale für politische Bildung weist darauf hin, dass täglich vier Menschen in Deutschland Opfer von rechter, rassistischer oder antisemitischer Gewalt werden. Doch neben diesen Straftaten findet Rassismus auch im Alltag statt, in Form von Ausgrenzung und Vorurteilen.

Als queerer Mensch habe ich persönlich erfahren müssen, wie schnell Diskriminierung auch aus dem eigenen sozialen Umfeld kommen kann. Die Erfahrung, dass ehemalige Freunde bei einem Bruch der Freundschaft zu homophoben Äußerungen greifen, zeigt, wie wichtig eine ständige Auseinandersetzung mit diesen Themen ist.

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Schweinfurt als Beispiel für Vielfalt und Toleranz

Schweinfurt, eine Stadt, in der Menschen aus fast 130 Ländern leben, demonstriert eindrucksvoll, wie Bereicherung durch Diversität aussehen kann. Die Kundgebung „Bunt steht uns am besten“ ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass die Mehrheit der Bevölkerung eine offene, demokratische Gesellschaft wünscht, die keinen Raum für Autokraten oder neue Faschisten lässt.

Fazit

Die Veranstaltung in Schweinfurt am internationalen Tag gegen Rassismus ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, kontinuierlich für Demokratie und gegen Rassismus einzustehen. Die breite Teilnahme und die geteilten Geschichten machen deutlich, dass die Auseinandersetzung mit Diskriminierung und Intoleranz nicht nur am 21. März, sondern jeden Tag geführt werden muss. „Bunt steht uns am besten“ ist nicht nur ein Motto für einen Tag, sondern ein Leitsatz für eine Gesellschaft, die in Vielfalt und Respekt ihre Stärke findet.

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