Erinnerung an die 1945 von Nazis erschossene Zofia Malczyk

Am 21. März 1945, kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs, ist in
Schweinfurt die 18-jährige polnische Zwangsarbeiterin Zofia Malczyk
von zwei Nazi-Polizeibeamten grundlos auf offener Straße hinterrücks erschossen worden. An ihr Schicksal und die Schreckenstat erinnert seit 2007 ein Gedenkstein am Ort des
Verbrechens in der Gustav-Adolf-Straße (gegenüber der Einfahrt zum
Notdienst des Leopoldina-Krankenhauses).

Das Bayern-Kolleg Schweinfurt hat die Patenschaft für das Denkmal übernommen und erinnert jedes Jahr mit einer Gedenkfeier an die abscheuliche Tat. Mehrere Schülerinnen und Schüler bringen kurze Beiträge zum Schicksal der jungen Polin.

In der Gustav-Adolf-Straße, wo die schwangere Frau von den Beamten mit der Dienstpistole niedergeschossen wurde, findet am Dienstag, 19. März 2019 um 16 Uhr die diesjährige Gedenkfeier statt. Veranstalter sind Bayern-Kolleg Schweinfurt und die „Initiative gegen das Vergessen“, die den Gedenkort geschaffen hat. Die Feier wird von der Schule musikalisch umrahmt. Eine Broschüre zu ihrem Schicksal kann bei der Veranstaltung und auch im Buchhandel erworben werden.

Die Bevölkerung ist zur Feier herzlich Sein Kommen hat Marcin Król, Botschaftsrat des Generalkonsulats der Republik Polen, zugesagt.

Werbeanzeigen

Ersten Kommentar schreiben

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.