In der Bahnhofshalle ausgerastet

Würzburg, 11. März 2019

In der Empfangshalle des Würzburger Hauptbahnhofes ist am Sonntagmorgen (10. März) ein 33-jähriger Deutscher ausgerastet. Mehrere Passanten konnten den Mann bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festhalten. Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. 

Am vergangenen Sonntagmorgen hielt sich ein 33-Jähriger gegen 10 Uhr in der Empfangshalle des Hauptbahnhofes in Würzburg auf und attackierte ohne ersichtlichen Grund eine 57-jährige Frau, die mit ihrem Lebenspartner zu den Bahnsteigen laufen wollte. Hierbei schlug er von hinten auf sie ein und beleidigte die Frau mit wüsten Schimpfwörtern. Vier Zeugen eilten dem Pärchen sofort zur Hilfe. Hierbei wurde auch einer der Helfer mit einer Bierdose am Kopf verletzt. In Überzahl gelang es den Männern den aus dem Main-Tauber-Kreis stammenden Angreifer zu überwältigen und am Boden festzuhalten. 

Alarmierte Polizeibeamte der Landes- und Bundespolizei konnten den renitenten und um sich spuckenden Täter schließlich in Gewahrsam nehmen. 
Der Mann räumte den Beamten gegenüber ein, Drogen konsumiert zu haben. 

Die verletzte Frau und der Zeuge konnten nach einer Behandlung durch den Rettungsdienst ihre Reise fortsetzen. 

Der 33-jährige Deutsche konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Dienststelle wieder verlassen.

Foto: Bundespolizei

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