Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 06.03.2019

Aus dem Stadtgebiet

Fahrzeug erheblich zerkratzt

Bereits über das letzte Wochenende ereignete sich eine Straftat, welche erst jetzt bei der Polizei zur Anzeige gebracht worden ist.

Die mögliche Tatzeit liegt im Zeitraum zwischen Samstag, 12 Uhr und Sonntag, 19 Uhr. Vor dem Haus „An der Eselshöhe 163“ parkte ein schwarzer Peugeot 207.

Als die Eigentümerin am frühen Sonntagabend nach einem Spaziergang an ihrem Auto vorbeikam, stellte sie einen frischen Schaden fest. Beinahe die gesamte Beifahrerseite war mit einem spitzen Gegenstand oder Werkzeug zerkratzt worden.

Die Frau schätzt den Sachschaden auf rund 3000 Euro.

Anhängerplane und Haustür beschädigt

Eine vorsätzliche Beschädigung seiner Haustür und der Plane seines vor dem Haus abgestellten Anhängers brachte das Opfer am Dienstag zur Anzeige.

Den Gesamtschaden schätzt der Mann auf 500 Euro.

Vermutlich in der Nacht zum Dienstag hat jemand das Türschloss mit einem Flüssigkleber zugespritzt sowie in die Plane seines Hängers mit einem scharfen Gegenstand mehrere Schnitte gemacht.

Der Tatort ist die Konrad-Zeitlos-Straße 1.

Starke Rauchentwicklung in Dönerladen

Eine vermutlich stark überhitzte und dadurch verschmorte Fritteuse in einem Döner Laden in der Zehntstraße hat am Dienstagnachmittag dafür gesorgt, dass sogar der zu dieser Zeit am Geschäft vorbeilaufende Faschingsumzug kurzfristig unterbrochen beziehungsweise umgeleitet werden musste.

Der Sachschaden in dem zur Ereigniszeit geschlossenen Geschäft wird auf 2000 Euro geschätzt.

Gegen 14.35 Uhr wurde die starke Rauchentwicklung durch den über dem Laden wohnenden Koch festgestellt. Er eilt sofort einen Stock tiefer und zog sich durch das Einatmen des giftigen Rauchs eine leichte Rauchgasintoxikation zu. Vorsichtshalber nahm ihn der Rettungsdienst für weitere Untersuchungen in eine Klinik mit. Die alarmierten Schweinfurter Floriansjünger stellten fest, dass an einer Industriefritteuse auf Grund eines technischen Defekts eine starke Überhitzung aufgetreten ist, was schlussendlich zu der starken Rauchentwicklung geführt hat. Ein Gebäudeschaden ist nicht entstanden. Nach einem guten Durchlüften gab die Feuerwehr eine knappe Stunde später den Ereignisort wieder frei.

Dieb aus Garagen kann gestellt werden – Presseaufruf nach weiteren Geschädigten

Bereits am vergangenen Samstagmorgen konnte in der Harald-Hamberg-Straße 26 ein Dieb auf frischer Tat festgenommen werden, als er aus einer unverschlossenen Garage Gegenstände gestohlen hat. Das Diebesgut versteckte er dazu in der Umgebung, um es anscheinend später abholen zu können. Auch wurde eine Schubkarre in der Nähe entdeckt, auf der eine Vase, Bekleidungsstücke und eine Rolle Plastikfolie deponiert waren.

In diesem Zusammenhang ergeht jetzt ein Zeugenaufruf, da mehrere Gegenstände, unter anderem Tonkrüge, Wanderpokale, ein Akkuschrauber sowie die auf der Schubkarre befindlichen Sachen und Gegenstände bis dato noch nicht wieder „an den Mann“ gebracht werden konnten.

Wer im Bereich der Harald-Hamberg-Straße wohnt und seither Gegenstände aus seiner Garage oder dem Anwesen vermisst, möge sich bitte umgehend bei der Polizei melden.

Gegen 7 Uhr wurde der 20-jährige Landkreisbewohner von mehreren Zeugen dabei beobachtet, wie er unverschlossene Garagen öffnete und sie offensichtlich nach Wertgegenständen oder sonstig Brauchbarem inspizierte. Teilweise trug er auch schon Gegenstände heraus und deponierte sie hinter geparkten Autos. Bis dato sind sechs Opfer bekannt geworden. Möglicherweise gibt es aber noch mehr Bestohlene, wie die bis jetzt anscheinend noch nicht „vermissten Gegenstände“ beweisen.

Gegen den Beschuldigten laufen jetzt mehrere Ermittlungsverfahren wegen der vorliegenden Diebstähle.

Handy gestohlen

Im Rahmen des Faschingstreibens am Dienstagnachmittag wurde einem Mann in der Spitalstraße von zwei Unbekannten das Handy gestohlen. Bei einer späteren Absuche des Tatortbereichs konnte das Smartphone wiederaufgefunden und zurückgegeben werden.

Gegen 18.40 Uhr beobachtete das spätere Opfer zwei Männer, wie diese Gegenstände gegen ein Bekleidungshaus an der Spitalstraße 16 warfen. Der Zeuge wollte Zivilcourage zeigen, sprach die Männer an und zückte daraufhin sein Handy, um die Polizei zu rufen. Daraufhin nahm ihm einer der beiden Männer das Smartphone aus der Hand und beide rannten danach in Richtung des Roßmarktes davon. Eine kurz daraufhin eingeleitete Fahndung nach den Tätern verlief negativ. Bei einer späteren nochmaligen Absuche des Fluchtweges konnte schließlich das Handy im Bereich der Commerzbank unbeschädigt gefunden und dem Opfer zurückgebracht werden.

An der Hauswand des Bekleidungshauses ist nach einer Überprüfung kein Sachschaden entstanden.

Von den beiden Tätern liegt eine vage Beschreibung vor:

  1. 20 Jahre alt, 180 Zentimeter groß und schlank
  2. 25 Jahre alt, 170 Zentimeter groß und kräftig bis dick

14-Jährige mit 2,33 Promille

Gegen 17 Uhr wurde vom Rettungsdienst am Dienstag ein erheblich alkoholisiertes Mädchen am Roßmarkt aufgefunden. Die 14-jährige Betroffene wurde zunächst in eine Klinik verbracht. Laut einer Auskunft des Krankenhauses lag bei ihr ein gemessener Alkoholwert von 2,33 Promille vor. Wegen der hohen Alkoholisierung wurde sie danach auf die Kinderstation eines weiteren Schweinfurter Krankenhauses verlegt. Zwischenzeitlich war dort auch der Vater schon eingetroffen. Woher die Jugendliche den Alkohol bezogen beziehungsweise ihr verabreicht hat, soll jetzt in den nächsten Tagen geklärt werden. Das zuständige Jugendamt wird von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt.

Nach Streit fliegen Flaschen

Am Dienstag gegen 18.30 Uhr ging eine Mitteilung von Passanten ein, dass hinter dem Rathaus mit Flaschen geworfen wird.

Schon kurz darauf traf eine Funkstreife am Ereignisort ein und konnte dort eine größere Gruppe junger Erwachsener vorfinden, die augenscheinlich alle erheblich alkoholisiert und teilweise auch aggressiv waren.

Bei der Befragung stellte es sich heraus, dass ein stark alkoholisierter 18-Jähriger mit einem nicht mehr vor Ort weilenden Kumpel zuvor in einen heftigen verbalen Streit geraten ist. Da auch der stark betrunken war, flogen schließlich ein paar leere Bierflaschen zu Boden.

Der 18-jährige Landkreisbewohner konnte schließlich von Bekannten ein wenig zur Raison gebracht und später von einem anderen, nüchternen Freund, nach Hause gefahren werden.

Asylbewerber wandert nach einer Auseinandersetzung in eine Ausnüchterungszelle

Weil ein 18-Jähriger nach Geschäftsschluss noch in einem Supermarkt einkaufen wollte, kam es zu einem Streit mit den Angestellten. In dessen Verlauf kam es zu einem versuchten Körperverletzungs- und einem Beleidigungsdelikt. Weil der Afghane umgerechnet beinahe 2 Promille in ein Testgerät pustete, wurde er im Anschluss ausgenüchtert.

Kurz nach 20 Uhr wollte der spätere Beschuldigte nach dem Ladenschluss noch einen Supermarkt in der Hadergasse betreten. Nachdem er sich zunächst nicht abweisen ließ, kam der Verkäuferin noch eine weitere Angestellte zur Hilfe. In der Folge schlug der Heranwachsende mit der geballten Faust in Richtung des Kopfes einer der beiden Frauen. Glücklicherweise verfehlte er sie jedoch. Anschließend beleidigte er sie auch noch. Nachdem die Polizei hinzugezogen worden ist, wollte er auch mit den Ordnungshütern nicht weiter kooperieren. Auf Grund seiner hohen Alkoholisierung und um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Amtsbekannte anschließend in einer Arrestzelle ausgenüchtert.

Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Beleidung werden eingeleitet.

Verkehrsgeschehen:

Vorfahrtsverletzung mit sechs Leichtverletzten

Gleich sechs Leichtverletzte, allein fünf davon in einem Auto, gab es bei einem Verkehrsunfall am Dienstagnachmittag am Berliner Platz zu verzeichnen. Sämtliche Verletzte wurden von Rettungsfahrzeugen in Schweinfurter Krankenhäuser abtransportiert. Der bei dem Unfall entstandene Blechschaden wird auf 5500 Euro geschätzt.

Dazu kam es gegen 15.10 Uhr, als eine 38-Jährige in ihrem Toyota Aygo zunächst den Berliner Platz in Richtung der Danzigstraße befuhr. Als sie in der Straße „Am Wasserturm“ abgebogen ist um gleich wieder zu wenden und in Richtung Berliner Platz zurückzufahren, übersah sie einen 20-jährigen Opel Zafira Lenker. Der war zusammen mit seinen vier Geschwistern im Alter von 12, 10, 7 und 6 Jahren in Richtung des Berliner Platzes unterwegs gewesen.

Dabei stieß die Aygo Lenkerin mit ihrer Front in die linke Fahrzeugseite des vorbeifahrenden Zafira`s.

Aus dem Landkreis

Verkehrsgeschehen:

Wildunfall

St 2280, zwischen den Abzweigen zum Ellertshäuser See und Madenhausen

Um 22 Uhr war am Dienstag ein Suzuki Liana Lenker auf der Staatsstraße 2280 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs.

In dem zwischen den Abzweigen zum Ellertshäuser See und Madenhausen gelegenen großen Waldstück sprang plötzlich kurz vor ihm eine Wildsau über die Straße. Nach dem Zusammenprall rannte das Wildtier wieder in den Wald zurück.

Deshalb wurde der zuständige Jagdpächter zu einer Absuche nach dem möglicherweise schwer verletzten Tier verständigt.

Der Blechschaden wird auf etwa 3500 Euro geschätzt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Pressebericht der PI Gerolzhofen vom 06.03.2019

Sachbeschädigung – Zeugen gesucht

Gerolzhofen. Ein bislang unbekannter Täter hat im Zeitraum  von Sonntag, 13.00 Uhr bis Montag, 09.00 Uhr, den Heckscheibenwischer eines in der Sudetenstraße vor der Hs.Nr. 15 geparkten VW Polo abgebrochen. Schadenshöhe 15.00 €. Hinweise auf den Täter unter Tel. 09382/9400 an die Polizei Gerolzhofen.

Feuerwehreinsatz

Alitzheim. Am Dienstagvormittag wollte die Müllabfuhr in der St.-Martin-Straße einen Container entleeren. Hier bemerkten sie, dass das Müllfahrzeug im hinteren Bereich qualmte und entdeckten ein Glutnest. Daraufhin kippten sie den Müll ab und verständigten die Feuerwehr. Die FFW aus Alitzheim und Sulzheim waren mit 20 Mann vor Ort löschten den angebrannten Müll ab.

Personen wurden nicht verletzt; am Müllfahrzeug entstand kein Schaden.

Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 06.03.2017

Landkreis Schweinfurt, A 70, Werneck

Trotz Fahrverbot mit Pkw unterwegs

Obwohl gegen einen 39-jährigen Ungarn ein Fahrverbot bestand, war er mit seinem Fiat Stilo am Dienstagvormittag auf der A 70 bei Werneck unterwegs. Eine Fahndungsstreife der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck kontrollierte den Autohändler, als er wieder zurück nach Ungarn fahren wollte.

Der Autohändler hatte sogar zwei Führerscheine dabei. Nachdem auf seinem ungarischen Führerschein nach einer Drogenfahrt in Deutschland ein Fahrverbotsaufkleber angebracht wurde, meldete er seinen Führerschein in Ungarn als gestohlen. Mit dem neu ausgestellten Führerschein wollte er das Fahrverbot umgehen. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass das Fahrverbot auch im Fahndungsbestand der Polizei eingetragen wird.

Bei einem seiner zwei ungarischen Begleiter fanden die Beamten noch eine kleine Menge Amfetamin in der Jackentasche. 

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