Pressebericht der PI Bad Neustadt / Mellrichstadt / Bad Königshofen vom 04.03.2019

Rabiater Autofahrer

SCHÖNAU – LKR RHÖN-GRABFELD

Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem VW Passat am Rosenmontag, um 08.35 Uhr, von Frankenheim kommend in Richtung Bad Neustadt. Bereits beim Auffahren auf die B 279 bemerkte er einen Sprinterfahrer, der ebenfalls in Richtung Bad Neustadt fuhr. Dieser fuhr mit sichtlicher Überhöhung und schloss so dicht auf den VW auf, dass das Kennzeichen des Sprinters nicht mehr lesbar war. Auf der gesamten Fahrtstrecke zwischen Frankenheim und Schönau wurde der VW-Fahrer von dem nachfolgenden Sprinter durch dichtes Auffahren bedrängt. Auf Höhe der letzten Abfahrt nach Schönau überholte der unbekannte Sprinterfahrer trotz Gegenverkehr und überfuhr dabei auch die dortige Sperrfläche. Kurze Zeit später leitete er eine Vollbremsung ein und zwang so den nachfolgenden VW-Fahrer ebenfalls „voll in die Eisen“ zu steigen. Nachdem beide Fahrzeuge standen, stieg ein etwa 35-jähriger Mann, ca. 170 cm – 175 cm groß, übergewichtig, ungepflegtes Erscheinungsbild, 3-Tage-Bart und kurzen schwarzen Haaren aus dem Sprinter und lief auf 32-Jährigen zu, der ebenfalls ausgestiegen war. Nach einem kurzen Wortwechsel holte der Unbekannte in Arbeitsklamotten zu einem Schlag aus und traf den Geschädigten mitten ins Gesicht. Dann nahm er den VW-Fahrer in den Schwitzkasten und zog ihm das linke Bein weg. Als der 32-Jährige vom Boden aufstehen wollte, trat ihm der rabiate Sprinterfahrer auch noch ins Kreuz. Dann verschwand er von der Bildfläche und fuhr davon. Das Kennzeichen konnten der Geschädigte und seine Ehefrau, die als Beifahrerin im VW saß, ablesen.

Wer hat außerdem diesen Vorfall beobachtet und kann weitere Hinweise geben?

Wer hat den VW-Touran angefahren?

BAD NEUSTADT – LKR RHÖN-GRABFELD

Am 01.03.2019, um 06.50 Uhr, parkte ein 46-jähriger Mann seinen schwarzen VW-Touran in der Saalestraße auf einem der dortigen Parkplätze rückwärts ein. Als er gegen 16.05 Uhr zu seinem Auto zurückkam, war die vordere Stoßstange erheblich beschädigt. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer beschädigte offenbar den geparkten Pkw und entfernte sich unerkannt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 1.000,- Euro.

Wer hat hier etwas beobachtet und kann dies der Polizei, Tel. 09771/6060, mitteilen?

Sturmböen

Am Montag, gegen 15.20 Uhr, war eine Autofahrerin auf dem Parkplatz des E-Centers gerade im Begriff auszusteigen, als ihr eine Windböe den Griff der Fahrertüre aus der Hand riss und die Türe gegen einen danebenstehenden VW-Jetta schlug. Dabei entstand ein Sachschaden von etwa 500,- Euro in dessen Beifahrertüre.

Ein 50-jähriger Lkw-Fahrer befuhr zu dieser Zeit gerade die B 279 von der Autobahn kommend in Richtung Bad Neustadt. Auf der Zubringerbrücke kippte der Anhänger seines Gespanns durch eine Sturmböe gegen die dortige Leitplanke. Ein kurz darauffolgender Windstoß aus der Gegenrichtung stellte den Anhänger wieder auf die Räder, wodurch den Brummifahrer seine Fahrt fortsetzen und die luftige Brücke verlassen konnte. Er verständigte die Polizei. An seinem Lkw-Anhänger war ein Schaden von etwa 2.000,- Euro entstanden, an den Leitplanken wird die Beschädigung auf 500,- Euro geschätzt.

Zwischen 15.30 und 16.00 Uhr wurde die Beifahrertüre eines auf dem Parkplatz der Fa. Action in der Rederstraße geparkten VW-Tiguan beschädigt. Offenbar war einem unbekannten Lenker die Fahrertüre durch den Sturm aus der Hand gerissen worden und gegen den VW geschlagen. Dieser unbekannte Fahrzeugführer machte sich jedoch aus dem Staub und hinterließ einen Schaden von ca. 300,- Euro.

Wer hat’s gesehen?

Die Fahrerin eines grauen VW-Golfes mit Königshofer Kennzeichen blieb am Montagnachmittag an einem geparkten Kia in der Straße -An der Stadthalle – hängen und fuhr danach einfach davon. Zeugen konnten das Kennzeichen ablesen und einen Zettel am Kia anbringen. Die geschädigte Fahrzeugführerin erstattete Anzeige wegen Unfallflucht. Der Schaden beläuft sich auf ca. 2.500,- Euro.

Autotüre mutwillig zerkratzt

OBERELSBACH – LKR RHÖN-GRABFELD

Passanten konnten am Montagnachmittag, um 14.45 Uhr, in der Straße – Am Daßberg – beobachtet, wie ein ca. 18-jähriger, etwa 180 cm großer Mann mit kurzen braunen Haaren, roter Jacke und blauer Jeans, die Fahrertüre eines dort geparkten Ford Tourneo absichtlich zerkratzte. Dann lief der Unbekannte weiter. Der angerichtete Schaden wird mit 150,- Euro beziffert.

Pressebericht der PI Mellrichstadt vom 05.03.2019

Sachschaden an Pkw durch Windböe

Mellrichstadt, Lkr Rhön-Grabfeld. Eine starke Windböe sorgte dafür, dass die beabsichtigte Türöffnung eines 66jährigen Pkw-Fahrers schneller als erwartet ablief. Der Rentner wollte gerade seinen Pkw verlassen, den er auf der Streuwiese in Mellrichstadt geparkt hatte, als ihm eine starke Böedie Tür aus der Hand riss. Die Fahrzeugtür beschädigte ein daneben geparktes Fahrzeug. Der Sachschaden beträgt ca. 1000 Euro.

Bildstock beschädigt

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Wie erst jetzt angezeigt wurde, beschädigten unbekannte Täter in der Zeit zwischen Sonntag, 03.03.2019, 12.00 Uhr und 04.03.2019, 09.00 Uhr, im Bereich der Großenbergkapelle zwei Bildstöcke auf dem dortigen Passionsweg. Der Sachsachaden beträgt ca. 4000 Euro. Ein Zusammenhang mit dem „lustigen Faschingstreiben“ nach dem Faschingsumzug am Sonntag ist wahrscheinlich. Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Mellrichstadt, Tel. 09776/8060.

Falscher Fünfziger

Fladungen, Ortsteil Leubach, Lkr. Rhön-Grabfeld. Gedränge und schlechte Sichtverhältnisse hat ein unbekannter Täter genutzt, um unbemerkt mit einem „Falschen Fünfziger“ bei der Leubacher Faschingsveranstaltung am Samstag zu bezahlen. Beim Zählen der Einnahmen ist der falsche Geldschein dem Kassierer sofort aufgefallen.

Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem Faschingsumzug Wargolshausen

Dass Fasching nicht immer lustig ist, können vermutlich alle Veranstalter, Helfer und vor allem die Hilfs- und Rettungsdienste uneingeschränkt unterschreiben. Problematisch wird es, wenn aktuelle Lebenskrisen, eine aggressive Stimmungslage oder einfach nur das vermeintliche Recht auf exzessiven und uneingeschränkten Partygenuss auf viel, bzw. sehr viel Alkohol trifft. Da nützen auch gute Sicherheitskonzepte, verantwortungsbewusste Veranstalter und aufwändig gestaltete Veranstaltungsräume nur wenig. Entsprechend hoch war die Einsatzrate der Polizei in Wargolshausen.

In die Haare gekommen

Im wahrsten Sinne des Wortes „in die Haare gekommen“ sind sich zwei junge Damen im Partyzelt der Veranstaltung. Wie es zu dieser Auseinandersetzung gekommen ist und was der Anlass des Streites war, ist bislang noch nicht geklärt. Fest steht nur, dass eine der Kontrahentinnen wohl ein ganzes Büschel Haare bei dem Streit verloren hat.

Körperverletzungen und Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Der Sicherheitsdienst der Veranstaltung informierte die Polizei über eine Schlägerei im Festzelt. Soweit bei der unübersichtlichen und sehr aufgeheizten Lage feststellbar war, pöbelte ein 29jähriger andere Partygäste an und schubste diese umher. Zusätzlich schüttete er Getränke wahllos über andere Besucher. Nachdem er von Besuchern aus dem Zelt gedrängt wurde, drückte er grundlos eine junge Frau gegen ein Metallabsperrgitter. Da die Frau völlig hysterisch und aus Leibeskräften schrie, wurde von Beamten der Polizei versucht, den Mann von der Frau zu lösen. Da Worte nicht halfen, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt weggezogen. Dabei wehrte er sich vehement und schlug nach den Beamten. Routiniert wurde der Mann zu Boden gebracht, gefesselt und aus dem Veranstaltungsgelände verbracht. Der durchgeführte Alkotest ergab einen Wert von 2 Promille. Anschließend erhielt er einen Platzverweis für die Veranstaltung.

Fast eine Kopie ereignete sich nur wenig später an einer anderen Ecke der Veranstaltung. Hier war ein 28jähriger nach viel zu viel Alkoholgenuss der Meinung, seine Kräfte mit anderen messen zu müssen. Auch er pöbelte herum und schlug einen anderen Besucher grundlos in das Gesicht. Als andere Besucher versuchten ihn zu beruhigen, geriet die Situation außer Kontrolle. Mehrere Polizeibeamte mussten den Mann zu Boden bringen und fesseln. Da der inzwischen völlig außer Rand und Band geratene 28jährige nicht zu beruhigen war, wurde er in Gewahrsam genommen und durfte die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Zusätzlich wurde durch die Staatsanwaltschaft noch eine Blutentnahme bei dem Mann angeordnet.

Zu viel Alkohol war wohl auch der Auslöser für die nächste Körperverletzung. Eine erheblichst alkoholisierte 32jährige Frau war der Meinung, trotz Überfüllung und Einlassstopp in die Veranstaltungshalle zu müssen. Da sie auf Weisungen des Sicherheitspersonals nicht reagierte und über die Absperrung klettern wollte, wurde sie durch einen Security zurückgeschoben, worauf sie sofort nach diesem schlug. Dieser revanchierte sich durch eine Ohrfeige gegen die Frau.

Wenig später wurde eine völlig betrunkene 42jährige Frau auf dem Veranstaltungsgelände aufgegriffen, die laut und hysterisch herumschrie. Der Polizei und den Rettungskräften gelang es nicht, irgend einen brauchbaren Sachverhalt von der Frau zu erfahren. Aufgrund der Alkoholisierung und der ständigen Wiederholung der Frau, dass man sie geschlagen hätte, wurde sie vom Rettungsdienst in die nächste Klinik verbracht.

Über zwei Promille waren wohl auch die Ursache für das völlige Fehlverhalten eines 30jährigen am Ende der Veranstaltung. Der Mann stellte sich neben den Rettungsdiensten ungeniert an die Wand eines Wohnhauses um zu urinieren. Als eine Polizeibeamtin ihn aufforderte, das sofort zu unterlassen, drehte er sich zu ihr um und zeigte ihr den „Mittelfinger“ um anschließend sein „Geschäft“ zu Ende zu bringen. Die Folgen waren klar. Personalienfeststellung, Alko-Test und Anzeigeerstattung wegen Beleidigung. Da der Mann die Maßnahme überhaupt nicht einsah und zu weiteren beleidigenden Äußerungen ansetzte, wurde ihm zusätzlich noch ein Platzverweis erteilt.

Pressebericht der PSt. Bad Königshofen vom 05.03.2019

Computerbetrug

Eyershausen, Lkr. Rhön-Grabfeld

Auf dem PC eines 70-Jährigen öffnete sich eine gefälschte Viruswarnung von Microsoft. Der Geschädigte rief daraufhin, wie dort beschrieben, die angegebene Telefonnummer an um die Meldung beseitigen zu lassen. Er ermöglichte dem angeblichen „Mitarbeiter“ von Microsoft einen Remote-Zugriff auf seinen PC. Nach Löschung der Meldung sollte der Geschädigte zum künftigen Schutz einen Vertrag mit Kosten von bis zu 1300,- € abschließen – er beendete daraufhin die Verbindung. Der PC wird nun von einem Fachmann überprüft.

Sturmschaden

Bad Königshofen, Lkr. Rhön-Grabfeld

Durch eine Windböe während des Sturmtiefs am Montagvormittag wurde ein Verkehrszeichen umgedrückt. Das Schild landete auf der Motorhaube und dem vorderen Kotflügel des geparkten PKW eines 56-Jährigen. Am PKW entstand ein Schaden in Höhe von etwa 1000,- € Die Stadt wurde verständigt.

Vorfahrt nicht beachtet

Großbardorf, Lkr. Rhön-Grabfeld

Ein 44-Jähriger fuhr mit seinem  BMW am Montagvormittag auf einem Weg außerhalb des Ortsgebietes von Großbardorf und wollte von dort auf die Staatstraße einbiegen. Hierbei übersah er eine 60-Jährige mit Ihrem Peugeot die in Richtung Großwenkheim unterwegs war und es kam zum Zusammenstoß. An den beiden PKW’s entstanden Sachschäden in Höhe von 4500,- € – verletzt wurde glücklicherweise niemand.

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