Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 04.03.2019

Aus dem Stadtgebiet

Heckscheibe an Pkw eingeschlagen

Große Augen machte eine Autobesitzerin am frühen Sonntagmorgen in der Johannisgasse.

Als sie gegen 5.30 Uhr zu ihrem weißen Ford Focus mit WÜ-Kennzeichen zurückgekommen ist, welcher auf der Parkfläche der Hausnummer 4 über Nacht abgestellt gewesen war, musste sie eine deutlich sichtbare Beschädigung feststellen.

Jemand hatte über Nacht mit einem unbekannten Gegenstand die Heckscheibe eingeschlagen.

Die Schadenshöhe beträgt etwa 500 Euro.

Als sie den Ford am Samstag um 17 Uhr dort abgeparkt hat, war er noch unbeschädigt gewesen.

Derzeit gibt es noch keinen Hinweis zum Täter.

Nach Auseinandersetzung landet Ivorer in der Ausnüchterungszelle – mehrere Strafverfahren eingeleitet

Gegen einen 24-Jährigen sind am Sonntagabend mehrere Strafverfahren eingeleitet worden. Weil der Beschuldigte bei der Sachverhaltsaufnahme eine hohe Aggressivität und Alkoholisierung an den Tag gelegt hat, wurde er im Anschluss in einer Haftzelle ausgenüchtert.

Kurz vor 21 Uhr hielt sich der ivorische Asylbewerber in einer Gaststätte in der Ignaz-Schön-Straße auf. Unvermittelt und anscheinend auch vollkommen grundlos schlug er einem anderen Gast mit der Hand in das Gesicht und beleidigte ihn mit nicht druckreifen Worten. Nachdem er daraufhin aus den Räumen verwiesen worden ist, griff er sich im Außenbereich nacheinander zwei Stühle und schleuderte sie gegen die Fassade beziehungsweise die Eingangstür. Dem aber anscheinend immer noch nicht genug, packte er anschließend auch noch ein in der Nähe stehendes E-Bike und warf es um.

Am Haus und dem Fahrrad ist dadurch ein Gesamtschaden von zirka 500 Euro entstanden.

Nachdem der Beschuldigte nach dem Eintreffen der Polizei weiterhin sehr aggressiv auftrat, mussten ihm die Handschellen angelegt werden. Bei einem Atemalkoholtest erreichte der Asylbewerber über 2 Promille. Seinen Rausch durfte er im Anschluss in einer Zelle ausschlafen.

Der von ihm Geschlagene wollte zunächst keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Sachbearbeiterin ermittelt gegen den 24-jährigen Amtsbekannten jetzt wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung.

Glas des Schaukastens eingeschlagen

An der Hl. Geist Kirche in der Schultesstraße ist am Sonntagabend ein Schaukasten mutwillig beschädigt worden. Der Schaden wird auf rund 150 Euro geschätzt.

Gegen 20.10 Uhr verließ ein Gottesdienstbesucher zusammen mit den anderen Besuchern die Kirche. Plötzlich hörte er einen lauten Knall in seinem Rücken. Beim Umdrehen sah er, dass das Glas des Schaukastens zerbrochen war. Mehrere Personen verschiedener Altersgruppen standen kurz nach dem Ende des Gottesdienstes dort noch herum, aber anscheinend ist dabei niemanden etwas Näheres dazu aufgefallen.

Möglicherweise kann aber doch jemand zu dem Vorgefallenen etwas sagen. Der-oder diejenige möge sich bitte mit der Polizei in Verbindung setzen.

„Wildpinkler“ beleidigt die Ordnungshüter massivst

Wegen Beamtenbeleidigung, Verstößen gegen das Abfallgesetz und des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes sowie einer Personalienverweigerung ermittelt die Polizei seit dem frühen Montagmorgen gegen einen 37-jährigen Landkreisbewohner.

Nach der Sachverhaltsschilderung an die Staatsanwaltschaft wurde bei dem Beschuldigten daraufhin eine Blutentnahme angeordnet und durch einen Arzt durchgeführt. Anschließend wurde der Mann in einer Zelle ausgenüchtert.

Gegen 3.40 Uhr war eine Streife in der Georg-Schäfer-Straße unterwegs, als die beiden Beamten auf den späteren Beschuldigten aufmerksam geworden sind. Sie erblickten den Mann in dem Moment, als der sich gerade in einer Grünanlage „erleichterte“. Als die Beamten daraufhin den Streifenwagen wendeten und den Mann darauf ansprechen wollten, warf dieser demonstrativ noch einen Plastikbecher in Richtung der Grünanlage. Auf eine Anfrage bezüglich seines Verhaltens war dieser sofort unkooperativ und verweigerte die Herausgabe oder Nennung seiner Personalien. Weiterhin betitelte der die Beamten mit den übelsten Schimpfwörtern. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache und bei der späteren Einweisung in die Ausnüchterungszelle ließ der Wortschwall der Beleidigungen in keinster Weise nach. Einem freiwilligen Atemalkohol- oder Drogenschnelltest wollte sich der Beschuldigte nicht unterziehen.

Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht – Autofahrer verursacht Verkehrsunfall und flüchtet zu Fuß von der Unfallstelle

Unter Zurücklassung seines schwer beschädigten Autos ist ein Autofahrer am frühen Sonntagmorgen zu Fuß von der Unfallstelle geflüchtet. Er war auch noch Stunden später an der Halteradresse nicht anzutreffen.

Gegen den momentan noch Unbekannten wird jetzt ein Strafverfahren wegen Unfallflucht geführt.

Gegen 5 Uhr am Sonntagmorgen befuhr der noch unbekannte Beschuldigte mit seinem grauen VW Touran mit BRK-Kennzeichen den John-Fitzgerald-Kennedy-Ring in Richtung des Volksfestplatzes. Auf Höhe der Stresemannstraße kam der Autofahrer aus bisher nicht bekannten Gründen zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab. Herbei überfuhr er die Mittelinsel zwischen den beiden Fahrspuren und beschädigte dabei mehrere Verkehrszeichen und den Mast einer Straßenlaterne. Beim Zurücklenken geriet er auf den Fußgängerüberweg und prallte dort frontal gegen die Fußgängerampel. Der Anprall war so stark, dass er diese aus seiner Verankerung riss und sie noch rund 20 Meter mitschleifte. Danach blieb er mit seinem total beschädigten Touran stehen.

Ein weiterer Autofahrer beobachtete nun, wie der Fahrer aus seinem „Totalschaden“ ausgestiegen ist und dabei einen Hund auf seinem Arm trug. Schwankend lief der Unfallverursacher dann Richtung Volksfestplatz davon. Hier verlor ihn der Zeuge aus den Augen. Trotz einer eingeleiteten Fahndung konnte der Unfallflüchtige später im Umfeld nicht mehr angetroffen werden.

Der „Totalschaden“ wurde von einem Abschleppdienst aufgeladen und von der Unfallstelle weggebracht.

Der Notdienst der Stadt Schweinfurt wurde zur Absicherung der Unfallstelle hinzugerufen.

Der Gesamtsachschaden an dem Fahrzeug, der Ampel und den weiteren verkehrstechnischen Einrichtungen wird auf bis zu 20 000 Euro geschätzt.

Der flüchtige Unfallfahrer wird wie folgt beschrieben:

Männlich, zirka 30 Jahre alt, etwa 170 Zentimeter groß und schlank, war bekleidet mit Bluejeans, dunkler Jacke, dunkler Wollmütze sowie als Oberbekleidung eine Faschingskostümierung;

Weitere Unfallfluchten – mit der Bitte um  Zeugenaufrufe

-Im Parkhaus des Georg-Schäfer-Museums in der Brückenstraße 20 hat sich am Samstagnachmittag eine Unfallflucht ereignet. Der dabei angerichtete Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

Um 17.45 Uhr stellte dort die Nutzerin eines schwarzen Mini ihr Fahrzeug in der Parkbucht mit der Nummer 64 ab.

Als sie um 18.54 Uhr wieder zurückkam, wies der Mini eine frische Unfallbeschädigung auf. Der hintere Kotflügel war an seiner linken Seite eingedellt und stark verkratzt. Eine Lackspur konnte vom flüchtigen Auto gesichert werden. Es handelt sich um die Farbe Weiß. Weiteres ist zum unfallflüchtigen Fahrzeug bis dato noch nicht bekannt. Durch die Auswertung der Videoüberwachung erhofft sich der Sachbearbeiter nun noch weitere Hinweise auf den unfallflüchtigen Autofahrer zu bekommen.

-Eine weitere Unfallflucht spielte sich auch vor der Theresienstraße 39 ab. Der mögliche Unfallzeitraum liegt hier zwischen Samstag 20 Uhr und Sonntag, 19 Uhr.

In diesem Zeitraum parkte vor dem Haus ein schwarzer Opel Adam. Als die Eigentümerin am Sonntagabend wieder zum Auto kam, war der jetzt unfallbeschädigt. An der Frontpartie waren leichte Eindellungen und Lackkratzer zu erkennen.

Hinweise auf das flüchtige Auto und seinen Benutzer liegen derzeit noch nicht vor.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

Autofahrer unter Alkoholeinfluss

Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Alkoholeinfluss kommt in Kürze auf einen Würzburger Autofahrer zu.

Bei der Kontrolle des 24-Jährigen mit seinem Opel Corsa am Sonntagmittag in der Niederwerrner Straße stellten die Beamten eine „Alkoholfahne“ fest.

Nachdem ein freiwilliger Test an einem Handalkomaten positiv verlief, durfte der junge Mann nicht mehr weiterfahren und musste den Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben.

Nach einem Transport in die Polizeiwache erreicht der Betroffene dort an einem gerichtsverwertbaren Gerät umgerechnet genau 0,50 Promille. Leider eine „negative Punktlandung“ für den Betroffenen.

In der nun folgenden Anzeige kommen 530 Euro Bußgeld, die Eintragung von zwei Punkten auf das Verkehrssünderkonto sowie die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots auf den Würzburger zu.

Rollerfahrer unter Rauschgifteinfluss – Drogen zu Hause aufgefunden

Unter deutlichem Rauschgifteinfluss hat ein Rollerfahrer gestanden, den die Polizei am frühen Montagmorgen aus dem Verkehr gezogen hat. Auf den Betroffenen kommt jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss zu.

Kurz nach 3 Uhr erfolgte die Kontrolle des 18-Jährigen in der Landwehrstraße. Nachdem diverse drogentypische Ausfallerscheinungen wahrgenommen werden konnten, räumte der Betroffene auf deren Vorhalt ein, am Sonntag mehrere Joints geraucht zu haben.

Deshalb war die Fahrt jetzt für ihn zu Ende und der Roller wurde am Kontrollort abgestellt. Nach der vorübergehenden Schlüsselwegnahme erfolgte ein Transport zur Polizeiwache, wo später ein Arzt eine Blutentnahme durchführte.

Bei einer anschließenden Wohnungsnachschau wurden noch geringe Mengen Marihuana in der von ihm und seiner vier Jahre älteren Schwester gemeinsam genutzten Wohnung gefunden und beschlagnahmt.

Gegen beide Beschuldigte wird jetzt auch noch wegen des verbotenen Besitzes von Rauschgift ermittelt.

Aus dem Landkreis

Küche widerrechtlich in der Natur entsorgt

Schonungen

Im Zeitraum zwischen Freitag- und Sonntagmittag hat ein Umweltsünder in der Verlängerung der Straße „Galgenberg“, in der Gemarkung Kreuzberg beim dortigen Funkmasten, sein Unwesen getrieben.

Widerrechtlich hat der Unbekannte dort seine gesamte Küche in der Flur entsorgt.

Wer Hinweise auf den Betroffenen geben kann wird gebeten, sich entweder bei der Gemeinde oder der Schweinfurter Polizei zu melden.

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-St 2446, Geldersheim – Schnackenwerth

Um 6.05 Uhr war am Freitag ein Audi A 6 Lenker auf der Staatsstraße 2446 unterwegs. Bei seiner Fahrt von Geldersheim in Fahrtrichtung Schnackenwerth kam es im Bereich der Einmündung der Würzburger Straße in die Staatsstraße zu einem Zusammenprall mit einem über die Straße hoppelnden Feldhasen. Diesen überlebte das Wildtier nicht.

Der Blechschaden beträgt in etwa 1500 Euro.

-St 2266, Schonungen – Marktsteinach

Am Freitag um 23.50 Uhr fuhr eine Ford Focus Führerin auf der Staatsstraße 2266 von Schonungen in Richtung Marktsteinach. Etwa 200 Meter vor dem Abzweig zur Ölmühle rannte ein Dachs über die Straße und wurde von dem Fahrzeug erfasst. Über den weiteren Verbleib des Wildtiers ist nichts bekannt.

Der Blechschaden beträgt etwa in 2000 Euro.

-SW 1, Hirschfeld – Heidenfeld

Um 1.25 Uhr fuhr am Samstag die Fahrerin eines Peugeot 208 die Kreisstraße 1 von Hirschfeld in Richtung Heidenfeld. Etwa einen halben Kilometer nach Hirschfeld sprang plötzlich ein Reh vor ihr über die Straße. Beim Ausweichversuch schleuderte das Fahrzeug in den angrenzenden rechten Straßengraben. Ein Berührung mit dem Wildtier fand nicht statt. Der nicht mehr fahrbereite Pkw musste von einem Abschleppdienst geborgen werden.

Der Blechschaden beträgt in etwa 2500 Euro.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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