Polizeieinsatz anlässlich des Großen Faschingsumzuges Würzburg der Karnevalsgesellschaft „Elferrat Würzburg 1935 e.V.“ –

Am Sonntag fand der traditionelle Faschingsumzug durch die Würzburger Innenstadt statt. Um für einen reibungslosen Ablauf und eine größtmöglichen Sicherheit der Teilnehmer und Besucher zu sorgen, war die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mit eigenem Personal aber auch zusätzlichen Unterstützungskräften im Einsatz.

Die Schwerpunkte lagen hierbei auf dem Veranstaltungsschutz, Jugendschutz und dem reibungslosen Ablauf des Verkehrs im Stadtgebiet.

Den Faschingsumzug besuchten in diesem Jahr rund 70.000 Besucher.

Im Vorfeld des Umzuges mussten zum Freihalten der Zugstrecke 10 Fahrzeuge aus den eingerichteten, temporären Halteverbotsbereichen abgeschleppt werden. Das waren 2 Fahrzeuge weniger als noch im Jahr 2018.

Der „Gaudiwurm“ setzte sich um 11:55 Uhr in Bewegung und fand sein Ende gegen 14:45 Uhr am Sanderring. Im Anschluss verlagerte sich die Feiermeile in die Innenstadt.

Die ersten Verkehrssperren konnten gegen 13:30 Uhr wieder aufgehoben werden, nachdem die Stadtreiniger die Fahrbahnen gereinigt hatten. Gegen ca. 16:00 Uhr wurden die letzten Sperren aufgehoben, sodass auch die öffentlichen Verkehrsmittel ihre Fahrt wieder aufnehmen konnten.

Im Rahmen von Jugendschutzkontrollen wurden insgesamt 6 alkoholisierte Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren in Gewahrsam genommen und in die Obhut ihrer Eltern übergeben. In diesem Zusammenhang wurden Alkoholwerte zwischen 0,72 und 2,14 Promille festgestellt.

Am Rande des Faschingsumzuges kam es in diesem Jahr zu zahlreichen kleineren Straftaten, welche durch die Einsatzkräfte mit hohem Engagement bewältigt werden konnten. Jedoch kam es auch zu körperlichen Angriffen auf einschreitende Polizeibeamte.

Hierbei nahm ein männlicher Täter einen abgebrochenen Flaschenhals und attackierte die Beamten. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt und der Angreifer konnte festgenommen werden.

Hervorzuheben ist noch der Angriff auf einen Passanten im Bereich der Juliuspromenade. Der Mann erlitt durch einen Schlag auf den Kopf eine Platzwunde, als er 3 Frauen vor mehreren Männern beschützen wollte.

Der Verletzte konnte aber nach kurzer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen.

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