Uniklinikum Würzburg: Symposium stellt Morbus Menière in den Mittelpunkt

Am 16. März dieses Jahres lädt die HNO-Klinik des Uniklinikums Würzburg zu einem Symposium über die Diagnose und Behandlung der Innenohrerkrankung Morbus Menière ein. Die patientenorientierte Veranstaltung feiert außerdem das 25-jährige Jubiläum des Selbsthilfevereins „Kontakte und Informationen für Morbus Menière“ (KIMM e.V.).

Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohres, die gekennzeichnet ist durch Anfälle von Schwindel, Hörverlust und Ohrgeräusche (Tinnitus). Der Leidensdruck der Betroffenen ist in vielen Fällen hoch. Die genauen Ursachen der Menière-Krankheit sind bisher noch nicht bekannt und eine Frühdiagnose ist oft schwierig. „Gerade diese Faktoren führen dazu, dass die Diagnostik, Beratung und Behandlung von Menière-Patienten an unserem Comprehensive Hearing Center und in unserer Gleichgewichtsambulanz einen sehr hohen Stellenwert haben“, sagt Prof. Dr. Rudolf Hagen, der Direktor der Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, plastische und ästhetische Operationen des Uniklinikums Würzburg.

Expertenvorträge und Jubiläumsfeier

Dieser Bedeutung und der in Würzburg vorhandenen Expertise entsprechend, widmet die Klinik der Menière-Krankheit am 16. März dieses Jahres ein ganztägiges Patientensymposium. Am Vormittag referieren vier ihrer Spezialist/innen laienverständlich zu aktuellen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden. Am Nachmittag feiert dann der Würzburger Selbsthilfeverein „Kontakte und Informationen für Morbus Menière“ (KIMM e.V.) im Rahmen des Symposiums sein 25-jähriges Jubiläum. Hierbei steht unter anderem ein Festvortrag von Dr. Helmut Schaaf von der Tinnitus Klinik Dr. Hesse in Bad Arolsen auf dem Programm. Außerdem verspricht der Verein eine Überraschung in Form einer Aufführung.

Das Symposium findet zwischen 9:30 und 17:00 Uhr im Hörsaal 1 der HNO-Klinik, Josef-Schneider-Straße 11, statt. Für die Teilnahme wird eine Tagespauschale von 10,– € erhoben.

Eine Anmeldung ist bis zum 1. März möglich bei Margarete Bauer vom KIMM e.V. unter der E-Mail: m.bauer@kimm-ev.de. Das detaillierte Programm gibt es unter www.ukw.de/hno.

Bildunterschrift:

Modell Innenohr.jpg

Die genauen Ursachen für die Menière-Krankheit sind noch nicht geklärt. Offenbar spielen Veränderungen im Flüssigkeitshaushalt des Innenohrs eine wichtige Rolle.

Bild: Universitätsklinikum Würzburg

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