PROJEKT NEUE ALTSTADT Bad Kissingen – TREFFEN DER FACHPLANER

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Die am Projekt Neue Altstadt beteiligten Fachplaner und Ingenieure haben sich in Bad Kissingen zu einem Austausch getroffen. Dabei stand im Vordergrund die Projektbeteiligten für die baulichen Besonderheiten einer Stadt mit Heilwasservorkommen zu sensibilisieren. Zudem konnten die die Teilnehmer des Treffens ein Gespür für die Arbeit und Aufgaben des jeweils anderen im Projekt entwickeln.

Wer im Projekt Neue Altstadt unter den Füßen der Bad Kissinger arbeitet, sollte ein Gefühl für die Stadt bekommen. „Und außerdem funktioniert eine Zusammenarbeit einfach besser, wenn sich alle Fachplaner untereinander kennen“, sagt Thomas Hornung, Leiter des Referats Tiefbau der Stadt Bad Kissingen und lud alle an dem Projekt beteiligten Planer zu einem Austausch nach Bad Kissingen. Die Experten stehen für einen eigenen Fachbereich, wie beispielsweise Statik oder Elektroplanung, was von den Fachleuten als Sparte bezeichnet wird. „Im normalen Planungsalltag legt man schnell Scheuklappen an und sieht nur die eigene Sparte, die eigenen Randbedingungen“, erklärt Thomas Hornung, „das ist bei einem Projekt wie der Neuen Altstadt aber nicht ausreichend. Wir müssen dafür sorgen, dass die Sparten sich untereinander detailliert abstimmen und alle miteinander ein Gefühl dafür bekommen, warum bauliches Fingerspitzengefühl in einer historischen Altstadt mit Heilwasservorkommen gefragt ist.“

Zwanzig Fachplaner, Ingenieure trafen sich (21.02.19) mit den Projektleitern der Stadt zum Fachgespräch und um die Stadt, in der sie arbeiten, besser kennenzulernen. Weltbad-Architektur, Heilquellenpräsentation und Kanalbau standen auf dem Programm. Orte, die nicht einfach nur „Sightseeing-Punkte“ waren, sondern die ein Gefühl für „Bauen in Bad Kissingen“ vermitteln sollten. „Die Baumeister der vergangenen 150 Jahre haben die Messlatte für uns ganz schön hoch gelegt“, meint Bauamtsleiter Jan Voll, „daran müssen wir uns in gewisser Weise orientieren.“

Für Jirka Skrbek, den Projektleiter der leitenden Ingenieurgemeinschaft war das Treffen ein Erfolg: „Ich habe festgestellt, dass man sich abseits der Planungsschreibtische über Themen austauscht, die nur peripher mit der Arbeit zu tun haben und dennoch – oder genau deshalb – das Verständnis für die Projektkollegen ein großes Stück erweitern.“

Die große Teilnehmerzahl hatte es schon angedeutet:  Fachleute aus den Bereichen Trassenplanung, Verbauplanung, Baugrunduntersuchung, Geologie, Heilwasserschutz, Hydrogeologie, Geotechnik, Elektroplanung, Statik, Gerüstbau, Vermessung und Wasserwirtschaft hatten sich Zeit für diesen Nachmittag genommen, um das projektbezogene Miteinander zu fördern. Thomas Hornung ist überzeugt: „Das wird sich im Projekt positiv auswirken.“

Foto: Katja Romeis, Stadt Bad Kissingen (alle Rechte freigegeben)

BU für alle Bilder: Zwanzig Fachplaner auf engstem Raum, am Brunnenkopf der Pandur-Heilquelle im Keller der Wandelhalle. Das Bild hat Symbolkraft. „Genauso eng müssen wir zusammenarbeiten, wenn wir das Projekt Neue Altstadt stemmen“, sagt Thomas Hornung.

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