Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.02.2019

Aus dem Stadtgebiet

Einbruch in eine Apotheke

In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist ein Einbrecher in die Apotheke in der Spitalstraße eingestiegen.

Wie so oft in vergleichbaren Fällen steht der angerichtete Sachschaden zum Beutewert in keinem Verhältnis.

Der Sachschaden beträgt nämlich rund 1500 Euro, der Diebstahlsschaden zirka 60 Euro.

Gegen 4.30 Uhr erkannte ein an der Apotheke vorbeikommender Passant am Sonntagmorgen, dass die Eingangstüre eingeschlagen worden ist.

Sofort eilten mehrere Funkstreifen zum Tatort, die Beamten mussten jedoch sogleich feststellen, dass der Täter den Tatort bereits verlassen hatte.

In Tatortnähe konnte ein Besenstiel festgestellt werden, mit dem der Einbrecher wohl die Glasscheibe der Eingangstür eingeschlagen hat. Nach dem Einsteigen klaute der Täter rund 60 Euro aus der Kasse. Hinsichtlich eventuell noch weiterer Beute laufen jetzt die Ermittlungen.

Auf Grund der Aussage eines weiteren Zeugen, der gegen 2.45 Uhr am Objekt vorbeigekommen ist, war dort noch alles in Ordnung. So kann die Tatzeit jetzt auf die Zeit zwischen 2.45 und 4.30 Uhr eingegrenzt werden.

Stark psychisch belastete Person musste eingewiesen werden

Weil eine Mittzwanzigerin am Sonntagvormittag dem äußeren Anschein nach unter starken psychischen Belastungen stand, musste sie wegen möglicher Eigen- beziehungsweise Fremdgefährdung in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.

Kurz nach 10 Uhr teilte eine Anwohnerin einer Wohnung am Theodor-Fischer-Platz mit, dass sie verzweifelte Schreie einer weiblichen Person aus einer Nachbarwohnung vernehme und deshalb von einem Gewaltdelikt ausgehe.

Sofort eilten mehrere Funkstreifen sowie der Notarzt und der Rettungsdienst an die angegebene Örtlichkeit. Es konnte jedoch schon bald darauf Entwarnung gegeben werden, denn es wurde festgestellt, dass die junge Frau unter einer akuten Psychose litt und von Bekannten deswegen festgehalten worden ist, um Schlimmeres für sie und die Umgebung zu verhindern. Nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt verbrachte der Rettungsdienst die Frau anschließend unter Polizeibegleitung in die Spezialklinik.

Aus dem Landkreis

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-St 2266, Marktsteinach – Löffelsterz

Am Freitag um 18.50 Uhr fuhr der Lenker einer Mercedes-C-Klasse auf der Staatsstraße 2266 von Marktsteinach in Fahrtrichtung Löffelsterz.

Am Ortsende von Marktsteinach kreuzte ein über die Straße springendes Reh seine Fahrtstrecke und es kam zur Kollision mit dem Wildtier.

Anschließend rannte das Wildtier in der Dunkelheit wieder davon.

Der Blechschaden beträgt zirka 3000 Euro.

-B 286, bei Poppenhausen

Gegen 23.10 Uhr war am Freitag eine Seat Ibiza Führerin auf der Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. Zu dem Wildunfall kam es wenige hundert Meter nachdem die Autofahrerin von der Bundesstraße 19 in die Bundesstraße 286 abgebogen war. Dabei wurde das querende Reh so schwer verletzt, dass es von einer Beamtin erschossen werden musste.

Der Blechschaden beträgt zirka 3500 Euro.

-SW 2, bei Brebersdorf

Am Samstag um 4.30 Uhr bog ein Opel Astra Lenker von der Bundesstraße 303 ab und folgte der Kreisstraße 2 in Fahrtrichtung Brebersdorf. Kurz vor der Ortschaft rannte ein Fuchs über die Straße und wurde von dem Auto erfasst. Später war das Wildtier nicht mehr auffindbar.

Der Blechschaden beträgt zirka 1500 Euro.

Unfallflucht – mit wichtigen Zeugenhinweisen

Hambach

Mit der Anschrift „Am Büttnerstrich 6“ ist am Sonntagvormittag eine Unfallflucht bei der Schweinfurter Polizei zur Anzeige gebracht worden. Auf Grund der Beobachtungen eines Zeugen sind detaillierte Angaben zum flüchtigen Fahrzeug vorhanden.

Kurz nach 18 Uhr sah der Passant, wieder Fahrer eines weißen Mercedes Vito mit SW-Kennzeichen gegen einen abgestellten grauen Toyota Auris gestoßen ist. Ohne sich weiter um die gesetzlich vorgeschriebene Schadensregulierung zu kümmern, flüchtete der Mercedes Lenker sofort von der Unfallstelle.

Am Toyota wurde dadurch der vordere Kotflügel an dessen linker Seite eingedrückt, was zu Reparaturkosten von bis zu 1000 Euro führen kann.

Auf Grund des abgelesenen Kennzeichens vom flüchtigen Fahrzeug ist es jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis der Beschuldigte ermittelt und wegen Unfallflucht bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht werden kann.

Weitere Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Werneck

Auf rund 600 Euro schätzt Eigentümer eines roten Peugeot 206 den Schaden, den ein bis dato unbekannter Autofahrer an seinem Fahrzeug angerichtet hat. Dazu ist es im Zeitraum von Dienstagnachmittag, 19. Februar, bis zur Feststellung an diesem Sonntagvormittag gekommen.

Besagter Peugeot stand in diesem Zeitfenster am Straßenrand an der Schönbornstraße 44.

Am gestrigen Sonntag stellte der Halter folgenden Schaden fest:

Mehrere Dellen und Kratzer am Kotflügel und der Zierleiste am hinteren linken Kotflügel.

Zum gesuchten Auto und dessen Lenker zur Unfallzeit sind noch keinerlei Hinweise bekannt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach versuchter Sprengung eines Geldautomaten – Festgenommener Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

GRAFENRHEINFELD, LKR. SCHWEINFURT UND RAUM WÜRZBURG. Der dringend Tatverdächtige, der am Samstagmorgen nach einer versuchten Geldautomatensprengung auf der A3 bei Würzburg festgenommen worden war, befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Aufgrund von Zeugenaussagen gehen die Ermittler aktuell von insgesamt drei Tätern aus. Zwei müssen demzufolge zu Fuß geflüchtet sein.

Wie bereits berichtet, war es gegen 03.30 Uhr in einer Bank am Marktplatz in Grafenrheinfeld zu einer versuchten Geldautomatensprengung gekommen. Als ein Zeuge auf die maskierten Täter aufmerksam wurde, flüchteten diese mit einem Audi A6 in Richtung Bergrheinfeld. Die zunächst Unbekannten setzten ihre Flucht über die A70, die A7 und die A3 quer durch Unterfranken fort. In Kist kam es zwischenzeitlich zu einer Kollision zwischen dem Fluchtfahrzeug und einem Streifenwagen, wobei zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Die Täter fuhren nach dem Verkehrsunfall wieder auf die A3 in Richtung Würzburg, blieben nach der Anschlussstelle Heidingsfeld auf der Autobahn stehen und flüchteten von dort aus zu Fuß.

Noch im Bereich der Autobahn nahm die Polizei einen dringend tatverdächtigen 23-Jährigen fest. Der niederländische Staatsangehörige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Sonntag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des versuchten schweren Bandendiebstahls und der versuchten Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion anordnete. Der Beschuldigte sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge geht die Kripo Schweinfurt davon aus, dass an der Tat in Grafenrheinfeld insgesamt drei Täter beteiligt gewesen sind. Demzufolge sind auf der Autobahn bei Würzburg offenbar zwei Personen zu Fuß geflüchtet.

Es ist möglich, dass die flüchtigen Männer für einen Gartenhausbrand in der Stuttgarter Straße in Würzburg / Heidingsfeld verantwortlich sind, der der Polizei am Samstagmorgen, gegen 09.00 Uhr, mitgeteilt wurde. Möglicherweise hatten sich die Täter dort versteckt und das Gartenhaus im Anschluss vorsätzlich in Brand gesetzt, um Spuren zu vernichten.  

Darüber hinaus ergaben die Ermittlungen, dass das Fluchtfahrzeug, ein leistungsstarker Audi RS 6, bereits am 15. Februar 2019 in den Niederlanden entwendet worden war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und abgeschleppt.

Die noch andauernden, umfangreichen Ermittlungen im Zusammenhang mit der versuchten Geldautomatensprengung und den flüchtigen Tatbeteiligten werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt. Die Ermittler bitten auch nach wie vor um Hinweise von möglichen Zeugen, die unter Umständen zu den folgenden Fragen sachdienliche Angaben machen können:

–       Wer ist am Samstagmorgen möglicherweise im Raum Heidingsfeld auf die flüchtigen Täter aufmerksam geworden?

–       Wer hat im Umfeld des Brandortes in der Stuttgarter Straße eventuell verdächtige Personen festgestellt?

–       Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 entgegen.

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