Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 23.02.2019

Aus der Stadt Schweinfurt

Junge Frau aus Somalia beleidigt Busfahrer

Freitagabend behinderte eine junge Somalierin mit ihrem Kinderwagen den Einstieg zum Bus. Der Fahrer schob den Wagen etwas zur Seite, um  anderen Fahrgästen den Zutritt zum Bus zu erleichtern. Die Mutter war damit nicht einverstanden und beschimpfte den Busfahrer als „Rassisten“.  Dieser zeigte die Frau deshalb wegen Beleidigung bei der Polizei an.

Auto mit spitzem Gegenstand verkratzt

Der Fahrer eines schwarzen BMW hatte sein Auto am Freitag um 16:00 Uhr für ca. eineinhalb Stunden in der Friedrich-Stein-Straße geparkt. Nach seiner Rückkehr bemerkte er auf beiden Seiten des BMW tiefe Kratzspuren im Lack, die mit einem Schraubenzieher verursacht worden sein könnten. Der Sachschaden ist hoch und liegt bei ca. 4.000,– Euro.

Mann unter Drogeneinfluss am Steuer

Der Fahrer eines Audi wurde Freitagnachmittag in der Klingenbrunnstraße angehalten und einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem Gespräch mit dem 26-Jährigen erkannten die Polizeibeamten drogentypische Auffälligkeiten und Verhaltensweisen. Auf der Dienststelle führte der junge Mann freiwillig einen Urintest durch, der auch positiv auf BTM verlief. Im Anschluss war noch eine Blutentnahme durch einen Arzt fällig, auch auf freiwilliger Basis. Die Weiterfahrt des Beschuldigten wurde unterbunden und sein Fahrzeugschlüssel zunächst sichergestellt.

Mann beim Diebstahl in Supermarkt erwischt

Über eine Videokamera beobachtete Freitagmittag der Hausdetektiv eines Supermarktes in der Innenstadt einen Mann beim Diebstahl von Lebensmitteln. Der Dieb steckte sich die Sachen im Wert von ca. 10,– Euro in die Jacke und verließ den Markt. Auf der Straße wurde er von dem Zeugen angesprochen und ins Büro gebeten. Die verständigte Polizei fand bei dem Beschuldigten zwar kein weiteres Diebesgut, jedoch ein griffbereites Taschenmesser in der Hosentasche. Der 23-Jährige erhielt vom Hausherrn ein einjähriges Hausverbot und von der Polizei eine Anzeige wegen Ladendiebstahls.

Wodka in Discounter geklaut

Die Angestellten eines Discounters in der Mangasse erstatten bei der Polizei Anzeige wegen des Diebstahls einer Flasche Wodka. Der überführte Täter hatte an der Kasse nur eine Flasche Wasser bezahlt und versucht, den Wodka unbemerkt aus dem Laden zu bringen. Dabei wurde er erwischt.

Diebstahl der besonderen Art

Freitagmorgen begab sich ein Kunde in einer Apotheke in der Spitalstraße zunächst unbemerkt in einen Raum hinter der Ladentheke. Dort nahm er aus einem Behälter einen Schluck Methadon und rannte anschließend aus der Apotheke. Zeugin war eine Mitarbeiterin, die kurz zuvor das Mittel aus dem Tresor genommen und in ein abschließbares Fach im Labor gestellt hatte. Da das Fach noch offen war, konnte sich der Mann, der identifiziert werden konnte „bedienen“.

Aus dem Landkreis Schweinfurt

Bergrheinfeld: Junge Frau fährt alkoholisiert – lehnt Alkotest ab

In der Durchfahrtsstraße von Bergrheinfeld führte die Polizei Samstagnacht allgemeine Verkehrskontrollen durch. Eine angehaltene junge Frau verweigerte einen Alkoholtest, obwohl die Beamten deutlich Alkoholgeruch wahrnehmen konnten. Die 29jährige zierte sich, stimmte nach längerer Diskussion  einem Alkotest doch zu,  als ihr erklärt wurde, dass bei verweigerter Kooperation eine Blutentnahme durchgeführt werden müsste. Das Ergebnis lag bei 0,54 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Eine Anzeige folgt.

Stadtlauringen: Versuchter Enkeltrick

Freitagnachmittag erhielt eine 78jährige Rentnerin den Anruf eines Mannes, der sich als ein naher Verwandter ausgab. Er kündigte seinen Besuch mit Kuchen zu einem Kaffeeplausch an. Der Anrufer erzählte, dass er auf dem Amtsgericht sei und 25.000,– Euro brauche, die er dort hinterlegen müsse. Die Seniorin wurde misstrauisch, erwiderte jedoch, sie habe nur 21.000,– Euro zu Hause. Der Betrüger bemerkte, dass sein „Opfer“ stutzig wurde und meinte, sie sei schlauer als die Polizei und legte auf.  Die Rentnerin unterrichtete die Polizei von diesem Anruf. Immer wieder wird versucht, ältere Menschen auf diese oder ähnliche Art und Weise zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Sie geben sich als Enkel, Neffe oder sonstige Verwandte aus. In diesem Fall hatte der Betrüger glücklicherweise Pech. 

Die Polizeiinspektion Schweinfurt bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 09721/2020.

A7 Gem. Hausen b. Würzburg

Zweimal Mietwagen, zweimal geringe Menge Drogen an Bord

Bei zwei kurz hintereinander folgenden Verkehrskontrollen konnten Autobahnfahnder der VPI Schweinfurt-Werneck am Freitagabend bei zwei männlichen Personen unabhängig voneinander jeweils eine geringe Menge Marihuana auffinden. Zunächst wurde ein 20-jähriger Baumpfleger aus Norddeutschland an der Rastanlage Riedener Wald-West mit seinem Mietwagen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei entdeckten die Beamten einen im Jackensaum der Jacke der Person eingenähten „Joint“.

Nur etwa 30 Minuten später, gleicher Ort, gleiche Mietwagenfirma und wieder hatte der diesmal 23-jährige Fahrer eine geringe Menge Marihuana dabei. Diesmal fanden die Fahnder das nicht legale Betäubungsmittel im Rucksack des Herrn. Gegen beide Männer wird nun eine Anzeige wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln an die zuständige Staatsanwaltschaft vorgelegt.

Der Besitz von Betäubungsmitteln hat nicht nur strafrechtliche Folgen, was oftmals für die Betroffenen fast genauso schwer wiegt sind die tiefgreifenden fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen. In den meisten Bundesländern verfahren die Fahrerlaubnisbehörden mittlerweile so, dass Betäubungsmittel-Konsumenten die Fahrerlaubnis auf kurz oder lang vollständig entzogen wird. Bei sogenannten „harten Drogen“ sogar bereits nach dem erstmaligen Besitz, beispielsweise von Amphetamin oder Heroin. Aber selbst bei Marihuana drücken die Sachbearbeiter der Fahrerlaubnisbehörden mittlerweile nur noch wenige Augen zu. Auch hier muss spätestens nach dem zweiten Besitz von sogenannten „weichen Drogen“ mit dem Entzug der Fahrerlaubnis gerechnet werden. Für die Betroffenen bedeutet das oftmals schwerwiegende berufliche und private Konsequenzen, die oftmals im Vorfeld nicht bedacht werden. „Entzug der Fahrerlaubnis“ bedeutet in der Regel, dass der Führerschein für mindestens sechs Monate (eher deutlich länger) weg ist und erst nach einem erfolgten Nachweis der Drogenfreiheit über Urintests wieder erlangt werden kann. In nicht seltenen Fällen wird den Betroffenen sogar das Recht entzogen mit Fahrzeugen jeglicher Art am Straßenverkehr teilzunehmen. Das heißt diese Personen dürfen sich fortan noch nicht einmal mehr mit einem Fahrrad im öffentlichen Raum fortbewegen, da man ihnen die charakterliche Geeignetheit zur Teilnahme am Straßenverkehr abspricht.

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