Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 22.02.2019

Aus dem Stadtgebiet:

Ladendiebstähle

In einem Einkaufsmarkt in der Niederwerrner Straße wurde am Donnerstagabend ein 21-jähriger Mann beim Diebstahl einer Flasche Schnaps im Wert von 5,50 Euro erwischt.

Ein 16-Jähriger versuchte am Donnerstagabend in einem Bekleidungsgeschäft in der Stadtgalerie ein T-Shirt und eine Boxershort zu entwenden, indem er versuchte die Diebstahlssicherung zu entfernen. Dabei beschädigte er jedoch ein Kleidungsstück, so dass er vom Diebstahl absah und das Geschäft wieder verlassen wollte. Hierbei wurde er von einer Verantwortlichen des Geschäftes gehindert. Durch die hinzugerufene Polizeistreife, konnte dann bei dem jungen Mann noch ein Klappmesser auffinden und sicherstellen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf 16 Euro.

Smartphone aus Umkleide entwendet

Am Donnerstag, in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr wurde ein Smartphone der Marke Huawei im Wert von 175 Euro aus einer Umkleide einer Turnhalle in der Albert-Schweitzer-Straße entwendet.

Verkehrsdelikte

–       Ohne Versicherungsschutz und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Am Donnerstagabend wurde im Lindenbrunnenweg ein 40-jähriger Opel-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellte sich heraus, dass nicht nur das Fahrzeug ohne gültigen Versicherungsschutz gefahren wird, auch der Fahrer ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde somit untersagt und der Pkw noch vor Ort entstempelt.

–       Ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln unterwegs

Am Bahnhofsplatz wurde am Donnerstag, gegen 18:35 Uhr, ein 18-jähriger Rollerfahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen, nachdem er recht flott mit seinem frisierten Kleinkraftrad unterwegs war. Hierfür hätte er eine Fahrerlaubnis gebraucht, die er nicht besitzt.

Es wurden dann noch deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen wahrgenommen, die der Rollerfahrer auch einräumte, da er vor wenigen Tagen einen Joint geraucht hat. Er musste daraufhin mit zur Dienststelle kommen, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Der Roller wurde sichergestellt, da wegen der hohen Fahrgeschwindigkeit noch weitere Ermittlungen nötig sind.

Verkehrsunfall

In der Europa-Allee ereignete sich am Donnerstagvormittag ein Verkehrsunfall, bei dem glücklicherweise niemand verletzt wurde.

Ein 84-Jähriger befuhr mit seinem Mercedes die Europa-Allee stadteinwärts und wollte nach links in die Helsinkistraße abbiegen. Hierbei kam er jedoch auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal in einen dort fahrenden VW Golf. Beide Fahrzeuge wurden hierdurch erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 15.000 Euro.

Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am Freitag, gegen 05:50 Uhr, befuhr eine 27-jährige Ford-Fahrerin die Ernst-Sachs-Straße in stadtauswärtige Richtung und wollte nach links in einen Firmenparkplatz abbiegen. Hierbei übersah sie einen Volvo-Fahrer, der stadteinwärts fuhr.

Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeugführer verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf 9.000 Euro.

Unfallflucht im Stadtgebiet

Am Donnerstag, in der Zeit von 16:00 bis 17:45 Uhr, wurde im Stadtgebiet ein silberner VW Caddy an der Beifahrerseite angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro zu kümmern.

Verkehrsdelikt mit Beamtenbeleidigung

Bei einer Verkehrskontrolle am Donnerstagabend in der Friedrich-Rätzer-Straße konnte sich ein 25-jähriger VW-Fahrer zunächst nicht ausweisen und gab gegenüber den Beamten ganz dreist an, dass er auch keine Ausweisdokumente dabei hat. Auch seinen Führerschein konnte er nicht vorzeigen, da er ihn angeblich verloren hat. Im Laufe der Kontrolle händigte der junge Mann dann doch seine Geldbörse aus und darin befand sich dann auch der verlorengeglaubte Führerschein. Dieser wurde dann aber auch gleich einbehalten, da bei der Überprüfung der Personalien herauskam, dass ihm die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Darüber war der Verkehrsteilnehmer dann so aufgebracht, dass er die Polizeibeamten auch noch lautstark beleidigte.

Aus dem Landkreis:

Dachrinne beschädigt

Poppenhausen

Am Donnerstagmorgen, zwischen 07 und 08 Uhr, blieb ein bislang unbekannter Fahrzeugführer mit seinem Lkw an der Dachrinne eines Anwesens in der Oberen Straße hängen und entfernte sich im Anschluss von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von 1.800 Euro zu kümmern.

Unfallflucht

Bergrheinfeld

In der Straße Rothmühle wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein geparkter Pkw Citroen am Kotflügel und an der hinteren Stoßstange angefahren und beschädigt. Der Unfallverursacher setzte jedoch seine Fahrt fort, ohne sich um den entstandenen Sachschaden in Höhe von 650 Euro zu kümmern.

Bargeld gestohlen

Schwebheim

Unchristlich verhielt sich ein Besucher des Bibelabends im Pfarrzentrum in Schwebheim. Zunächst eignete sich der bislang unbekannte Täter in der Garderobe eine fremde Geldbörse an, die sich in einer Jackentasche befand und entwendete daraus das Bargeld. Ob die leere Geldbörse absichtlich oder nicht in eine andere Jacke zurückgesteckt wurde, ist nicht bekannt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt, unter der Rufnummer 09721/202-0, um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Der Fasching steht vor der Tür – die Polizei sorgt auch in der närrischen Zeit für Ihre Sicherheit

UNTERFRANKEN. Die Faschingszeit steht bevor und ehe die großen Umzüge und Feierlichkeiten starten, möchte die unterfränkische Polizei die Gelegenheit nutzen, sich im Vorfeld an die Feiernden zu wenden. Denn die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger ist uns auch in der fünften Jahreszeit ein wichtiges Anliegen.

Das Auto im Straßengraben – der Führerschein weg und der Fahrer im Krankenhaus. So sollte die Faschingsparty nach Vorstellung der Polizei nicht enden. Aus diesem Grund werden gerade in dieser Zeit wieder verstärkt Streifen unterwegs sein, die für Ihre Sicherheit sorgen. Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Kontrollen wieder auf den Themen Jugendschutz und der Vermeidung von Trunkenheitsfahrten. Denn die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass gerade in der närrischen Zeit leider immer wieder Jugendliche mit erheblichen Promillewerten in Kliniken eingeliefert werden und Feiernde sich alkoholisiert oder auch unter Drogeneinfluss hinters Steuer setzen. Die Zahl der Unfälle, die durch Fahrer unter Alkoholeinfluss verursacht wurden, hatte 2018 mit 17 im Vergleich zu 9 im Vorjahr merklich zugenommen. In vielen anderen Fällen konnten die nicht mehr fahrtüchtigen Faschingsfans durch die Beamten aus dem Verkehr gezogen werden bzw. es wurden vorsorglich ihre Autoschlüssel sichergestellt, um Unfälle zu vermeiden.

So ist es uns auch in diesem Jahr ein wichtiges Anliegen, Alkoholfahrten zu verhindern. Deshalb bittet die unterfränkische Polizei schon jetzt alle Faschingsnarren, sich rechtzeitig Gedanken zu machen, wie sie sicher nach Hause kommen. Ob man sich eine Mitfahrgelegenheit organisiert oder auf öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Taxi zurückgreift, den Führerschein oder die Verkehrssicherheit sollte man in jedem Fall nicht aufs Spiel setzen. Denn gerade in der Feierlaune wird die eigene Fahrtüchtigkeit oft überschätzt und die Folgen einer Fahrt in diesem Zustand unterschätzt – lassen Sie Ihr Fahrzeug daher stehen wenn Sie Alkohol getrunken haben, und kommen Sie sicher an.

Doch nicht nur im Straßenverkehr macht sich der Alkohol zur Faschingszeit bemerkbar. Oft ist es auch seine enthemmende Wirkung, die ihren Anteil an Streitigkeiten bis hin zu Körperverletzungen oder anderen Delikten hat. Einige können auch schwer einschätzen, wann sie genug haben – was für die Gesundheit nicht ohne Folgen bleibt. Achten Sie also auch während der Faschingsfeierlichkeiten auf sich, damit Sie die närrische Zeit ohne Reue genießen können.

Auch der Jugendschutz liegt uns während der fünften Jahreszeit ganz besonders am Herzen. Denn oft können unsere Jüngsten noch nicht richtig abschätzen, wie sich übermäßiger Alkoholkonsum und andere berauschende Stoffe wie Cannabis und neue psychoaktive Substanzen, sog. „Legal Highs“, auf sie auswirken. So endeten auch im letzten Jahr einige Umzüge und Feiern mit einem Klinikaufenthalt, mit teils erschreckenden Promillewerten. Für einen wirksamen Jugendschutz ist es essentiell, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. So sollten die Veranstalter genau darauf achten, was an die Jugendlichen ausgeschenkt wird. Genauso raten wir den Eltern, ein Auge darauf zu haben, was ihre Sprösslinge trinken, und wann sie nach Hause kommen.

Daneben war im Jahr 2018 auch Pfefferspray ein Thema, das die Polizei beschäftigt hat. In mehreren Fällen waren solche Sprays ohne erkennbaren Grund im Rahmen von Faschingsfeiern eingesetzt worden, und hatten jeweils zu leichten Verletzungen wie Augenreizungen geführt. Hier weisen wir nochmals darauf hin, dass in solchen Fällen Ermittlungen eingeleitet werden und ein unberechtigter Pfeffersprayeinsatz eine Straftat darstellt.

Zusammen mit den Sicherheitsbehörden ist die unterfränkische Polizei bei den großen und kleineren Faschingszügen präsent. Mit unseren bewährten Sicherheitskonzepten und den eingesetzten Kräften sorgen wir für Ihre Sicherheit und einen reibungslosen Ablauf. Denn auch wir sind in der fünften Jahreszeit rund um die Uhr für Sie da und wünschen allen Faschingsfans eine friedliche und fröhliche Faschingszeit und viel Spaß beim Feiern!

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