Pressebericht der PI Bad Neustadt / Mellrichstadt / Bad Königshofen vom 14.02.2019

Verkehrsunfall

BAD NEUSTADT – LKR RHÖN-GRABFELD

In der Von-Guttenberg-Straße krachte es am Mittwochnachmittag. Hier wollte eine 19-jährige Frau mit ihrem Fiat rückwärts in eine Parklücke fahren und streifte dabei mit dem Fahrzeugheck die Stoßstange eines dort geparkten Renaults.

Der Schaden wird auf 800,- Euro geschätzt. Die junge Frau wurde verwarnt.

Unfall mit schwerverletztem Rentner

BISCHOFSHEIM – LKR RHÖN-GRABFELD

Am Mittwoch, gegen 14.00 Uhr, fuhr ein 73-jähriger Mann mit seinem Renault Clio auf der B 279 von Wegfurt kommend in Richtung Bischofsheim. Offenbar überfiel ihn nach seinen eigenen Angaben ein Sekundenschlaf und er kam auf die Gegenfahrbahn, wo er schließlich im Bereich des linken Seitenstreifens mit einem Kilometrierungsschild kollidierte. Danach endete die Fahrt frontal an einem Baum. Durch den Aufprall drehte sich der Renault und kam im Seitenstreifen entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Andere Verkehrsteilnehmer beobachteten den Vorfall und eilten dem Mann zu Hilfe. Dieser wurde schließlich schwerverletzt mit Rettungswagen in den Campus am Rhönklinikum eingeliefert. Der Pkw wurde abgeschleppt, ca. 5.000,- Euro Blechschaden. Zusätzlich werden von Straßenmeisterei Schäden in Höhe von etwa 500,- Euro angegeben.

Im großen Stil eingekauft und nicht bezahlen wollen

BAD NEUSTADT – LKR RHÖN-GRABFELD

In einem Kaufhaus in der Meininger Straße wurde am späten Mittwochnachmittag, kurz vor 17.00 Uhr, eine junge Frau dabei beobachtet, wie sie Waren aller Art in zwei mitgeführten Taschen verstaute. Auf das Kassenband legte sie jedoch nur den Inhalt einer Tasche und bezahlte dafür 8,37 Euro.

Vor dem Ausgang wurde 29-jährige Kundin angehalten und die Polizei verständigt. Bei einer Nachschau fanden sich in der zweiten Tasche  Dutzende Kosmetikartikel und Nahrungsmittel im Wert von 103,75 Euro. Die Frau hatte eigentlich genug Bargeld dabei, um ihren Einkauf bezahlen zu können. Nun wurde sie erkennungsdienstlich bei der Polizei erfasst, bekommt eine Anzeige, ein Jahr Hausverbot in dem Geschäft und musste  alle mitgenommenen Waren über 100,- Euro kaufen.

Trickbetrüger am Telefon

Im Laufe des Mittwochs wurden mehrere ältere Leute von angeblichen Neffen und Enkeln angerufen, die dringend für einen Autokauf kurzfristig Geld brauchten. Zum Glück fiel in allen vier Fällen keiner der zwischen 80 und 90 Jahre alten Angerufenen auf den versuchten Trick rein.

Ein weiterer Rentner erhielt einen Anruf von einer angeblichen Staatsanwaltschaft in Frankfurt und danach noch von einem sogenannten Pflichtverteidiger, weil er angeblich den „Islamischen Staat“ mit Überweisungen unterstützt hätte. Nichts davon war wahr.

Die Bevölkerung wird noch einmal gebeten, besondere Vorsicht bei ungewohnten Telefonaten walten zu lassen.

Pressebericht der PI Mellrichstadt vom 14.02.2019

Aus erster Kontrolle nichts gelernt

Mellrichstadt, Lkr. Rhön- Grabfeld: Aus der Verkehrskontrolle vom Montag hatten ein 31-jähriger Fahrzeugführer und sein 21-jähriger Beifahrer nichts gelernt. Wie bereits berichtet, überprüften die Beamten im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle den BMW des Duos und stellten dabei fest, dass der 31-jährige Fahrer ohne eine gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Am Mittwochabend gegen 22.30 Uhr traf die Streife die beiden Männer erneut unterwegs an. Die Konsequenz für die Zwei: erneute Anzeigen wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Ermächtigung als Halter zum Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Im Silo abgestürzt

Ostheim/ Rhön, Lkr. Rhön- Grabfeld: Nochmal glimpflich ging ein Arbeitsunfall am Donnerstag in Ostheim v. d. Rhön aus. Um ein Malzsilo zu reinigen war ein 31-Jähriger von oben in dieses eingestiegen und hat sich mittels eines Klettergurts und angelegtem Seil gesichert. Als er sich gut 4 Meter über dem Siloboden befand, riss ein Teil des Hüftgurtes und der junge Mann stürzte hinab. Da das Silo zum Boden hin trichterförmig ausläuft, war der Aufprall glücklicherweise nicht so gravierend. Mittels der an der Innenwand angebrachten Leiter befreite sich der 31-Jährige selbst. Er wurde anschließend in das Campus Klinikum nach Bad Neustadt verbracht. Dort stellte sich heraus, dass er sich einige Prellungen und ein gebrochenes Handgelenk zugezogen hatte.

Achtung – Betrügerin unterwegs

Stockheim, Lkr. Rhön- Grabfeld: Am Mittwoch meldete sich ein Anwohner aus Stockheim auf der Dienststelle und teilte den Beamten mit, dass am voran gegangenen Abend eine Frau bei ihm geklingelt hat und ihm eine abenteuerliche Geschichte über die Herkunft einer wertvollen Halskette erzählte. Dabei versuchte die Dame auch in das Haus des Mannes zu gelangen. Glücklicherweise verweigerte er ihr den Zutritt. Die Frau beschrieb er als ca. 55 Jahre alt, 1,65 m groß, kräftige Gestalt mit hellblonden Haaren und gepflegtem Äußeren. Auffällig war, dass sie viele Ringe und Armreifen trug und einen Korb mit sich führte. Sie stellte sich als „Frau Kretschmar“ vor. Sollte jemand Hinweise zu der Dame geben können, wird er gebeten sich an die Polizeiinspektion Mellrichstadt, unter Tel. (09776) 806-0, zu wenden.

Dank professioneller Tatortarbeit – Zahlreiche Einbrüche und Opferstockaufbrüche geklärt

RAUM MELLRICHSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Durch qualifizierte Tatortarbeit ist es der Polizeiinspektion Mellrichstadt gelungen, maßgeblich zur Aufklärung von teils länger zurückliegenden Einbrüchen und Opferstockaufbrüchen beizutragen. Unter anderem konnte durch eine gesicherte DNA-Spur eine größere Einbruchsserie aufgeklärt werden, welche im Jahr 2014 die Bevölkerung in der Region in Atem gehalten hatte.

„Fensterbohrer“-Serie

Bereits im Jahr 2014 war es im Zeitraum zwischen Oktober und Dezember zu einer Serie von Einbrüchen gekommen, bei denen die Ermittler von Beginn an einen Tatzusammenhang vermutetet hatten. In allen Fällen hatte der Täter überwiegend an Einfamilienhäusern Fenster aufgebohrt, um diese zu öffnen und ins Innere der Anwesen zu gelangen. Die Tatorte befinden sich in erster Linie im Stadtgebiet von Mellrichstadt, teilweise aber auch in Oberstreu und in Mittelstreu. Bei den insgesamt zwölf Einbrüchen waren Gegenstände erbeutet worden, deren Gesamtwert im fünfstelligen Eurobereich liegen dürfte. Darüber hinaus hatte der Einbrecher bei seinen Taten Sachschäden in Höhe von insgesamt einigen tausend Euro verursacht.

In der Hoffnung, den mutmaßlichen Serieneinbrecher ermitteln zu können, sicherte die Mellrichstadter Polizei im Zuge akribischer Tatortarbeit zahlreiche Spuren an den jeweiligen Tatorten, die seither in verschiedenen Datenbanken einliegen. Eine DNA-Spur, die im Dezember 2014 an einem Tatort in Mittelstreu gesichert wurde, führte nun zum Durchbruch bei den Ermittlungen. Die Spur kann nun einem 40-jährigen Rumänen zugeordnet werden, der in Deutschland keinen Wohnsitz hat und Anfang des Jahres nach einer Straftat in Belgien erkennungsdienstlich behandelt wurde. Gegen den dringend Tatverdächtigen ermittelt die Kriminalpolizei Würzburg und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt nun wegen Einbruchdiebstahls in insgesamt zwölf Fällen.

Opferstock-Aufbrüche

Im November 2013 hatte sich ein zunächst Unbekannter in der Dreifaltigkeitskirche im Sondheimer Ortsteil Stetten an einem Opferstock zu schaffen gemacht. Dem Täter war es gelungen, mit einem wohl zweistelligen Geldbetrag unerkannt zu entkommen. Vermutlich war es derselbe Täter, der im Januar 2014 ein Fenster eingeschlagen hatte und dadurch in das Gotteshaus Am Kirchberg eingestiegen war. In diesem Fall war es dem bis dato Unbekannten jedoch nicht gelungen, den Opferstock aufzubrechen. Er war bei seinem Versuch gescheitert und ohne Beute geflüchtet.

In diesen beiden Fällen war es eine von der Polizeiinspektion Mellrichstadt gesicherte Fingerabdruckspur, die nun zur Identifizierung eines dringend Tatverdächtigen führte. Es handelt sich um einen mittlerweile 52-jährigen, wohnsitzlosen Mann, gegen den nun wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls in zwei Fällen ermittelt wird.

Einbrüche in Wochenend-Häuser

Eine Serie von insgesamt vier Einbrüchen in Wochenend-Häuser hatte sich im Zeitraum von Januar bis März 2016 in Ostheim vor der Rhön ereignet. Der Täter hatte Schäden in Höhe von mehreren hundert Euro verursacht und unterschiedliche Gegenstände, überwiegend von geringem Wert, entwendet. Auch bei dieser Serie waren die Beamten an den Tatorten auf Spurensuche. Sie sicherten dabei DNA, die zunächst jedoch keiner Person zugeordnet werden konnte. 

Nach einer Festnahme im Zusammenhang mit einem anderen Fall in Süddeutschland kann die damals gesicherte Spur nun einem 50-Jährigen zugeordnet werden. Der Mann aus Memmingen steht somit im dringenden Verdacht, die Einbrüche in Ostheim begangen zu haben.

Einbrüche in Pfarrhäuser

Erst am 11. Februar 2019 berichtete das Polizeipräsidium Unterfranken gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt über einen 42-Jährigen, dem vorgeworfen wird, im vergangenen Jahr vier Einbrüche in Pfarrhäuser im Raum Mellrichstadt begangen zu haben. Bei den Taten war meist Bargeld in unterschiedlicher Höhe entwendet worden. Der entstandene Sachschaden in diesem Zusammenhang beläuft sich insgesamt auf mehrere tausend Euro.

Auch in diesem Fall war es eine DNA-Spur, die letztlich zu dem Tatverdächtigen führte. Er wurde bei einem Wohnungseinbruch in Thüringen auf frischer Tat angetroffen und festgenommen. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.

Durch die aktuellen Ermittlungserfolge wird die Notwendigkeit qualifizierter Tatortarbeit unter Beweis gestellt. Nahezu tagtäglich sichern die Beamtinnen und Beamten der unterfränkischen Polizeidienststellen und der Kriminalpolizeiinspektionen an Tatorten Spuren, die auch noch Jahre später maßgeblich zur Ermittlung von Tatverdächtigen beitragen können.

Pressebericht der PSt. Bad Königshofen vom 14.02.2019

Haftbefehl abgewendet


Bad Königshofen, Lkr. Rhön-Grabfeld

Am Mittwochnachmittag griffen die Beamten einen 32-Jährigen in Bad Königshofen auf, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann konnte den Vollzug des Haftbefehls durch die Zahlung einer Sicherheitsleistung abwenden.

Fahrt unter Drogeneinwirkung


Saal a. d. Saale, Lkr. Rhön-Grabfeld

Ein 31-Jähriger PKW-Fahrer wurde am Mittwochnachmittag in Saal a. d. Saale einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem Mann zeigten sich Anzeichen auf einen vorherigen Drogenkonsum welche sich durch einen Schnelltest auch bestätigten. Der Pkw wurde verkehrssicher abgestellt, Fahrzeugschlüssel der Freundin übergeben und eine Blutentnahme im Campus Bad Neustadt durchgeführt. Auf den jungen Mann kommt nun eine Anzeige zu.

Vorsicht Enkeltrick! Auch Anrufe im Bereich Rhön-Grabfeld

Am Mittwoch gingen bei der Polizei mehrere Mitteilungen über Enkeltrick-Versuche im Umkreis ein. Geldforderungen sind aktuell jedoch noch keine bekannt.

Die Anrufer geben sich bei Seniorinnen und Senioren als Angehörige bzw. Bekannte aus.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

·         Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen.

·         Fragen Sie den Anrufer nach persönlichen oder familiären Einzelheiten, die er wissen sollte.

·         Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.

·         Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.

·         Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.

·         Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.

·         Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.

·         Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

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