Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 11.02.2019

Aus dem Stadtgebiet

Umweltsünder – Schlachtabfälle in den Wald geworfen

Auf der Suche nach einem Umweltsünder oder wie es in der Amtssprache heißt, dem Betroffenen eines Verstoßes nach „dem Tierische Nebenprodukte-Beseitigungsgesetz“ ist ein Beamter der für die Verfolgung solcher Verstöße zuständigen Wasserschutzpolizei Schweinfurt.

Am letzten Samstag um 8 Uhr fand eine Frau die gerade beim Gassi gehen mit ihrem „Wauwau“ war weggeworfene tierische Abfälle, die anscheinend von einer vorausgegangenen Schlachtung stammen.

Derzeit liegen noch keine Hinweise zu dem Betroffenen vor.

Beim Ablegeort handelt es sich um das Waldstück namens „Sattlerau“, welches sich nördlich des Stadtteils Deutschhof beziehungsweise östwärtig zur Staatsstraße 2280 befindet. Bei den Abfällen handelt es sich um Hufe und Innereien von mutmaßlich geschlachteten Ziegen.

Bei einer ersten Befragung des Jagdrevierinhabers konnten auch noch keine weiteren Erkenntnisse zu dem „Ableger“ eruiert werden.

Beschädigtes Auto

Seinen mutwillig beschädigten schwarzen VW Polo brachte dessen Eigentümer zur Anzeige. Den Schaden schätzt er auf 1000 Euro.

Demnach hat der unbekannte Täter im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr am Sonntag gegen den hinteren linken Kotflügel getreten oder geschlagen und so eine Eindellung verursacht.

Das Fahrzeug parkte im Tatzeitraum vor der Steingasse 2.

Motorradkennzeichen verschwunden

Am Sonntagabend ist von einem abgestellten Motorrad das Kennzeichen gestohlen worden.

Die Maschine war auf einem Zweiradabstellplatz auf Höhe der Petersgasse 9 abgestellt gewesen.

Zwischen 17 und 22 Uhr wurde der Diebstahl verübt.

Zu einem möglichen Täter liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Verkehrsgeschehen:

Unfallfluchten – mit der Bitte um Zeugenaufrufe

-Auf Grund der aufgefundenen Lackspuren ist die Polizei nach einer Unfallflucht am Samstagnachmittag jetzt auf der Suche nach einem Auto mit roter Farbe.

Im Zeitraum von 13 – 17 Uhr parkte auf dem Parkplatz des KFC Schnellrestaurants in der Carl-Benz-Straße ein schwarzer 5er BMW mit MSP-Kennzeichen.

Nach der Rückkehr nach Hause in Arnstein stellte der Halter fest, dass sein BMW einen frischen Unfallschaden aufweist. Der vordere linke Radlauf war jetzt leicht eingedellt. Die nun fälligen Reparaturkosten taxiert er auf eine Höhe von 2500 Euro ein.

Vermutlich dürfte der Fahrer des roten Autos beim Ein- oder Ausparken neben dem BMW an diesen gestoßen sein. Ohne der vorgeschriebenen gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen flüchtete der Unfallverursacher von der Schadensstelle.

-Erst nachträglich wurde eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht, welche sich bereits am Dienstag, 5. Februar ereignet hat.

Demnach stellte eine junge Frau ihren silberfarbenen Smart mit HAS-Kennzeichen am Morgen gegen 7.30 Uhr auf einer Parkfläche in der Friedrich-Ebert-Straße ab. Gegen 15 Uhr fuhr sie wieder nach Hause. Zuhause angekommen stellte sie fest, dass die Beifahrertür jetzt eine Eindellung aufzeigt.

Vom verursachenden Fahrzeug und dessen Führer ist bis dato noch nichts bekannt.

Aus dem Landkreis

Beschädigtes Dachfenster

Mainberg

Sein beschädigtes Dachfenster stellte am Sonntagvormittag der Hausbesitzer der Grundstraße 19 fest. Ein Scheibenelement der Gesamtverglasung ist jetzt gesprungen, was vermutlich zu Reparaturkosten von 500 Euro führen wird.

Auf Grund des Schadensbildes kann davon ausgegangen werden, dass im Zeitraum von Samstagvormittag bis zur Feststellung einen Tag später jemand mit einem Luftgewehr oder einer Steinschleuder darauf geschossen hat.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck vom 11.02.2019

A7, Rastanlage Riedener Wald, Gemeinde Hausen b. Würzburg

Ohne Führerschein, aber unter Drogeneinfluss gefahren

In der Nacht vom gestrigen Sonntag auf den heutigen Montag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck einen Pkw aus dem Schwäbischen.

Bei einer Überprüfung der 37-jährigen Fahrerin stellte sich heraus, dass dieser durch einen Gerichtsbeschluss die Fahrererlaubnis entzogen worden war, und sie daher kein

Fahrerlaubnispflichtiges Kraftfahrzeug mehr hätte führen dürfen. Außerdem legte sie auffällige Verhaltensweisen an den Tag, welche auf vorangegangenen Drogenkonsum

hindeuteten. Aus diesem Grund wurde in den Räumen der VPI Schweinfurt-Werneck eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte

sie ihre Reise, diesmal jedoch als Beifahrerin, fortsetzen. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Fahren unter Drogeneinfluss eingeleitet.

Aus Spaß und Langeweile – 12-jähriger Junge wählt acht Mal die 110

SCHWEINFURT. Einen äußerst fragwürdigen Scherz hat sich ein 12-Jähriger am Samstagabend erlaubt. Er wählte insgesamt acht Mal den Polizeinotruf und täuschte hierbei auch eine Notsituation vor. Die Schweinfurter Polizei wird in diesem Fall einen Bericht an das Jugendamt fertigen.

Im Laufe des Samstagabends gingen in kurzem Abstand mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ein. Der Anrufer, der Stimme nach ein Jugendlicher, gab hierbei an, dass er gefesselt am Museum Georg-Schäfer sei. Eine Absuche vor Ort durch mehrere Streifen der Polizeiinspektion Schweinfurt verlief negativ.

Nachdem über den Anschlussinhaber der Telefonnummer die Adresse des Anrufers recherchiert werden konnte, begab sich eine Streife zu dem Mehrfamilienhaus in der Geldersheimer Straße. Vor Ort öffnete die Mutter des Anrufers die Wohnungstüre.

Der Anrufer selbst, ein 12-jähriges Kind, wurde mit den insgesamt acht Anrufen in der Einsatzzentrale konfrontiert. Dieser räumte ein, aus Spaß und Langeweile beim Polizeinotruf angerufen zu haben. Da der Junge während dem Gespräch mit den Beamten keinerlei Reue zeigte und sein Fehlverhalten nicht erkannte, wird im Nachgang ein entsprechender Bericht an das Jugendamt gefertigt.

In diesem Zusammenhang möchte das Polizeipräsidium Unterfranken darauf hinweisen, dass solche „Späße“ für den Verursacher neben einem Strafverfahren auch erhebliche Einsatzkosten nach sich ziehen können. Zudem wird der Polizeinotruf durch solche Anrufe blockiert und echte Notrufe werden verzögert.

Pressebericht vom 11.02.19 der PI Gerolzhofen

Abfall im Wald entsorgt

Prüßberg. In einem Zeitraum von ca. 2 Jahren wurde in einem Waldstück „An der Klinge“ in Prüßberg immer wieder Bauschutt unerlaubter Weise entsorgt. Darunter befand sich auch ein Kanister unmittelbar am Bachbett, der augenscheinlich Öl enthielt. Ausgelaufen ist jedoch nichts.

Wer hierzu Beobachtungen gemacht hat möchte sich bitte bei der PI Gerolzhofen unter 09382/9400 melden.


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