Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 25.01.2019

Aus dem Stadtgebiet

Zwei junge Männer machen sich an Zigarettenautomat zu schaffen

Zwei junge Männer haben sich am frühen Donnerstagmorgen an einem Zigarettenautomat in der Ratiborstraße zu schaffen gemacht. Trotz einer nach der Mitteilung eingeleiteten Fahndung konnten die Täter unerkannt entkommen. An dem Automat ist nach ersten Schätzungen ein Schaden von 1500 Euro entstanden.

Gegen 5.10 Uhr teilte ein Anwohner der Ratiborstraße mit, dass er durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen worden ist. Beim Blick aus dem Fenster konnte er in etwa 50 Meter Entfernung zwei Unbekannte beobachten, wie diese sich gerade am Zigarettenautomat an der Ecke Ratibor-/Glogaustraße lautstark zu schaffen machten. Nach einer kurzen Beobachtungszeit machen sich die Täter anschließend in Richtung der Brombergstraße, über den dortigen Spielplatz, davon.

Gleich darauf eilten mehrere Funkstreifen zum Tatortbereich, konnten dort jedoch niemanden mehr antreffen, auf welche die Beschreibung passte.

An dem Automat war deutlich zu sehen, dass ein Seitenteil leicht aufgebogen war. Zudem stand er auch nicht mehr fest in der Erde, weil das Fundament jetzt einen erheblichen Spielraum hatte. Im näheren Umkreis lagen mehrere Teile des Automaten und sechs Euro Münzgeld. Das hatten die Täter bei ihrer Flucht wohl verloren.

Der Automatenaufsteller wurde über den Vorfall umgehend informiert.

Es liegt eine vage Täterbeschreibung vor, sie lautet:

Täter 1:

Etwa 18 Jahre alt, schlank und zirka 170 Zentimeter groß; er war bekleidet mit dunkler Hose, schwarzem Kapuzenpullover und trug einen weißen Stoffrucksack;

Täter 2:

Etwa 18 Jahre alt, kräftig und rund 180 Zentimeter groß; er war bekleidet mit dunkler Hose und einem hellen Kapuzenpullover;

Diebstahl aus einem Auto – dem Dieb leichtgemacht

Den Diebstahl ihres Geldbeutels aus dem unversperrten Auto brachte am Donnerstag eine 26-Jährige zur Anzeige.

In der Börse befanden sich neben Bargeld auch die üblichen Plastikkarten. Der Beuteschaden wird mit 130 Euro angegeben.

Gegen 11 Uhr parkte das spätere Opfer das Firmenauto, ein Verkaufsfahrzeug des Herstellers Fiat, vor der „Neue Gasse 38“. Leichtsinnigerweise sperrte sie beim Verlassen das Fahrzeug jedoch nicht ab und ließ auch noch von außen deutlich sichtbar ihre Handtasche auf dem Beifahrersitz liegen. Als sie etwa fünf Minuten später wieder zum Fahrzeug kam, war der in der Handtasche liegender Geldbeutel spurlos verschwunden.

Brand in Kellerraum

Am Donnerstagnachmittag ist es in einem Kellerraum in der Wolfsgasse zu einem Brand gekommen.

Derzeit wird von einem Schaden von rund 20 000 Euro ausgegangen.

Gegen 17.10 Uhr ging die Brandmeldung bei der Integrierten Leitstelle ein. Sofort begaben sich die Schweinfurter Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Polizei zum Brandort.

Nach einer ersten Besichtigung des Tatorts ist es aus noch bisher ungeklärter Ursache in dem Kellerraum zu einem Brand gekommen. Über die Brandursache kann derzeit nur spekuliert werden. Der Kellerraum brannte samt seinem Inhalt komplett aus. Dort lagerten unter anderem diverse Gegenstände und Sachen eines darüberliegenden  Nagelstudios.

Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Verkehrsgeschehen:

Autofahrer unter Drogeneinfluss

Schon relativ früh am Donnerstagmorgen wurde für einen Landkreisbürger zumindest für diesen Tag das Autofahren von der Polizei verboten. Bei einer Kontrolle wurde nämlich eine Drogenbeeinflussung bei dem Fahrzeugführer festgestellt.

Gegen 8.15 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung auf den Enddreißiger in der Carl-Benz-Straße aufmerksam.

Nach der Anhaltung des Volvo XC 70 Lenkers und seiner Kontrolle stellten die Ordnungshüter deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Betroffenen fest. Diese Annahme bestätigte auch ein Urintest, der deutlich auf eine THC Einnahme ausschlug. Nun räumte der Mann das Rauchen eines sogenannten Joints ein.

Es erfolgten ein Verbot der Weiterfahrt und die vorübergehende Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels. Nach einem Transport zur Polizeiwache führte dort ein Arzt eine Blutentnahme durch.

Sollte bei der ausstehenden Blutuntersuchung der erlaubte Grenzwert überschritten worden sein, drohen dem Landkreisbürger eine Bußgeldanzeige über zirka 530 Euro, der Eintrag von zwei Punkten auf sein Verkehrssünderkonto sowie die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.

Stark betrunkener Fahrradfahrer

Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde in der Donnerstagnacht gegen einen 32-jährigen Schweinfurter eingeleitet. Er war zuvor Schlangenlinienfahrend mit seinem Fahrrad in der Kurt-Schumacher-Straße einer Funkstreife aufgefallen.

Wenige Minuten vor Mitternacht schlossen die Beamten auf den die halbe Fahrbahn benötigenden Drahtesellenker auf. Bei der anschließenden Anhaltung mit Kontrolle schlug den „Kontrolleuren“ eine deftige Alkoholfahne entgegen. Bei dem folgenden Test an einem Handalkomat erreichte der Beschuldigte den Wert von umgerechnet 2,08 Promille.

Nach dem Transport zur Dienststelle erfolgte eine Blutentnahme durch einen herbeigerufenen Arzt.

Aus dem Landkreis

Weidebatterie gestohlen

Bergrheinfeld

Noch keinerlei Hinweise zu einem möglichen Täter gibt es bei einem Diebstahl von einer Weidebatterie inklusive Gehäuse, der sich auf einer Wiese bei Bergrheinfeld zugetragen hat.

Höchstwahrscheinlich in der Nacht zum Mittwoch hat der Dieb den Diebstahl verübt. Die Batterie war an einer Pferdekoppel aufgestellt und versorgte den Elektrozaun mit Energie.

Der Schaden wird mit 250 Euro angegeben.

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-OV Egenhausen – Schleerieth

Am Donnerstag um 7.35 Uhr fuhr ein VW Golf Lenker auf der Ortsverbindungsstaße von Egenhausen in Richtung Schleerieth. Einige hundert Meter nach Egenhausen kam es zum Zusammenstoß mit einem über die Straße springenden Feldhasen. Das führte zum Tod des Wildtiers.

Der Blechschaden beträgt geschätzte 1500 Euro.

-OV Vasbühl – Eckartshausen

Gegen 8.25 war am Donnerstag eine BMW X3 Führerin auf der Ortsverbindungsstraße von Vasbühl nach Eckartshausen unterwegs. Etwa 150 Meter nach der Autobahnbrücke kreuzte ein Reh ihre Fahrtstrecke und es kam zu einer Kollision. Das Wildtier wird an den Straßenrand geschleudert, wo es sein Leben aushaucht.

Der Blechschaden beträgt geschätzte 4000 Euro.

Unfallflucht wird beobachtet – Beschuldigte ermittelt

Werneck

Ein Verfahren wegen eines Vergehens des unerlaubten Entfernens vom Unfallort läuft seit dem Donnerstagvormittag gegen eine 64-jährige Landkreisbürgerin. Die Beschuldigte wurde von mehreren Zeugen dabei beobachtet, wie sie gegen ein geparktes Fahrzeug gestoßen ist und sich danach ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen von der Unfallstelle entfernt hat.

Gegen 9.45 Uhr beobachten zwei Frauen die in einer Bäckerei saßen, wie die spätere Beschuldigte auf dem Parkplatz davor in der Würzburger Straße mit ihrem Renault Megane rückwärts ausparken wollte. Dabei „dodzte“ sie leicht gegen einen abgestellten Skoda Yeti. Anschließend parkte die Fahrerin ihr Auto um und verließ zu Fuß die Unfallörtlichkeit.

Nach der Mitteilung an die Polizei konnte die Beschuldigte später am Telefon erreicht und zur Unfallstelle zurückbeordert werden.

Der Gesamtschaden an den beiden Autos wird auf 3500 Euro geschätzt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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