Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 16.01.2019

Aus dem Stadtgebiet

Auto verkratzt

Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattete die Eigentümerin eines schwarzen Hyundai i30. Der dabei entstandene Schaden wird von ihr in Richtung 1000 Euro taxiert.

Demnach hat sie ihr Auto am Sonntag um 18 Uhr in der Schrammstraße 5 auf Höhe der Stadtgalerie geparkt. Als sie am Dienstag um 13.30 Uhr wieder zum Auto zurückkam, wies dieses eine frische Beschädigung auf.

Über beide Türen der Fahrerseite zogen sich mehrere tiefe Lackkratzer. Über den Täter beziehungsweise seine „Beweggründe“ ist bis dato noch nichts bekannt.

Verkehrsgeschehen:

Verkehrsunfall Blechschaden

Geschätzte 6000 Euro Blechschaden sind bei einem Verkehrsunfall am Dienstagmorgen an der Kreuzung Werkstraße/Schulgasse/Ernst-Sachs-Straße entstanden. Verletzt wurde dabei niemand.

Zu dem Unfall kam es gegen 7.25 Uhr als ein 27-Jähriger mit seinem Mercedes Vito die Werkstraße befuhr. Beim Linksabbiegen in die Ernst-Sachs-Straße übersah er einen 20-Jährigen, der mit seinem Audi A 3 aus der Schulgasse kam und die Kreuzung geradeaus überqueren wollte. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß. Beide Fahrzeuge blieben aber fahrtauglich.

Beim Autofahren kurz eingeschlafen – Straßenverkehrsgefährdung

Wegen eines Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung wird seit dem frühen Dienstagmorgen gegen einen 30-jährigen Schweinfurter ermittelt. Er war während der Autofahrt kurz eingenickt und hat dadurch einen Verkehrsunfall verursacht.

Gegen 6.50 Uhr befuhr der spätere Beschuldigte mit seinem Seat Ibiza die Ernst-Sachs-Straße. Im Verlauf einer leichten Kurve in der Nähe der Hahnenhügelbrücke übermannte den Autofahrer ein sogenannter Sekundenschlaf. Dadurch kam er auf die Gegenfahrbahn, überfuhr dabei ein Verkehrszeichen und riss es aus seiner Verankerung. Danach kam das Fahrzeug zum Stillstand.

Bis dato ist von keiner Gefährdung anderer Autofahrer etwas bekannt geworden.

Der nicht mehr fahrbereite Seat musste im Anschluss abgeschleppt werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird vorerst auf eine vorläufige Entziehung der Fahrerlaubnis verzichtet.

Der Gesamtschaden beträgt rund 3000 Euro.

Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift

Wegen des Verdachts der Drogeneinwirkung im Straßenverkehr ermittelt die Polizei seit dem Dienstagnachmittag gegen einen 53-jährigen Schweinfurter. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde diverse drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Ford Lenker erkannt. Sollte bei der ausstehenden Blutuntersuchung der erlaubte Grenzwert überschritten sein, muss der Betroffene mit einer Bußgeldanzeige über 530 Euro, den Eintrag von zwei Punkten auf seine Verkehrssünderdatei sowie die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots rechnen.

Gegen 18.15 Uhr erfolgte die Anhaltung mit anschließender Kontrolle in der Gartenstraße. Wegen stark geröteten und glasigen Augen, einer verzögerten Pupillenreaktion und starkem Körperzittern bestand der Verdacht einer Drogenbeeinflussung. Dies wurde durch einen Urintest erhärtet, der positiv auf eine THC Einnahme ausschlug. Anschließend räumte der Betroffene ein, am Vortag mehrere Joints geraucht zu haben.

Nun wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet, der Ford verkehrssicher abgestellt und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert. Danach erfolgte ein Transport zur Polizeiwache, wo ein in der Zwischenzeit benachrichtigter Arzt eine Blutentnahme vornahm. Danach erfolgte die Entlassung des Autofahrers.

Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Auf Luitpoldstraße 10 lautet die Unfallörtlichkeit für eine Unfallflucht am Dienstagvormittag. Angefahren wurde ein blauer Mercedes C 200, welcher dort parkte.

Als möglichen Unfallzeitraum gab der Eigentümer des Autos die Zeit um 11.30 Uhr herum an. Am Benz sind jetzt der Scheinwerfer und die Stoßstange vorne links in einer geschätzten Schadenshöhe von 500 Euro in Mitleidenschaft gezogen

worden.

Ein bereits bekannt gewordener Unfallzeuge sah einen weißen Kleinwagen um diese Zeit aus der Einfahrt fahren. Ob dieses Fahrzeug damit etwas zu tun hat, steht derzeit noch nicht fest. Möglicherweise gibt es noch weitere Zeugen für die Unfallflucht, die sich bitte melden sollten.

Aus dem Landkreis

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-SW 55, Nassach – Wetzhausen

Am Dienstag um 17.35 Uhr fuhr die Lenkerin eines Skoda Octavia von Nassach aus kommend auf der Kreisstraße 55 in Fahrtrichtung Wetzhausen. Etwa zwei Kilometer vor Wetzhausen kollidierte sie mit einem über die Straße springenden Reh, was zum Tod des Wildtiers führte.

Der Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

-B 19, Eßleben – Werneck

Gegen 18 Uhr war am Dienstag ein Skoda Fabia Führer auf der Bundesstraße 19 zwischen Eßleben und Werneck unterwegs. Ungefähr auf Höhe der Bahnunterführung rannte ein Fuchs über die Straße und wurde vom Auto erfasst und zur Seite geschleudert. Das überlebte das Wildtier nicht.

Der Blechschaden wird auf 2000 Euro geschätzt.

Unfall wird beobachtet – Unfallflüchtige ermittelt

Sennfeld

Relativ zeitnah konnte eine Unfallflüchtige am Dienstagnachmittag ermittelt werden. Sie war vorher von einem Passanten beobachtet worden, wie sie auf dem Deichmann Parkplatz in der August-Borsig-Straße ein geparktes Auto angefahren hat und anschließend geflüchtet ist.

Gegen die 71-Jährige aus einer Nachbargemeinde wird jetzt wegen Unfallflucht ermittelt.

Kurz vor 19 Uhr sah der Zeuge, wie die Toyota Corolla Lenkerin aus einer Parkbucht ausgeparkt ist und dabei an einem danebenstehenden Alfa Romeo leicht hängengeblieben ist. Nach der Mitteilung des Sachverhalts wurde die Halteradresse aufgesucht, wo die Beschuldigte und ihr ebenfalls leicht beschädigtes Fahrzeug angetroffen werden konnte.

Der Gesamtschaden an den beiden Fahrzeugen wird auf 2000 Euro geschätzt.

Autofahrer unter dem Einfluss von Rauschgift – Beifahrer hatte Drogen dabei

Schonungen

Wegen des Verdachts der Drogeneinwirkung im Straßenverkehr ist gegen eine Audi A 4 Lenker aus dem Bereich von Oberstreu am frühen Mittwochmorgen ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Gegen seinen Schweinfurter Beifahrer wird nun ebenfalls, aber in einem Strafverfahren ermittelt. Bei ihm konnten geringe Mengen Rauschgift aufgefunden werden.

Gegen 1.30 Uhr wurde der 20-jährige Autofahrer an der Anschlussstelle Schonungen der BAB A 70 zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. In dessen Verlauf stellten sich deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen, wie unter anderem starker Redefluss, Lidflattern und gerötete Augen ein. Ein anschließender Drogentest zeigte eine Amfetamin Beeinflussung an. Deshalb durfte der Heranwachsende nicht mehr weiterfahren, musste seinen Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben und später in der Schweinfurter Polizeiwache eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Bei der Durchsuchung seines 25-jährigen Beifahrers wurden ein Joint sowie ein Druckverschlusstütchen mit Amfetamin aufgefunden und beschlagnahmt.

Nach der Beendigung der erforderlichen Maßnahmen wurden beide Personen wieder entlassen.

Autofahrer schläft ein und verursacht bei Verkehrsunfall erheblichen Sachschaden – Ermittlungsverfahren eingeleitet

B 286, Höhe Schwebheim

Am frühen Mittwochmorgen ist ein Ford Fiesta Lenker auf der Bundesstraße 286 in Höhe des nördlichen Ortsausgangs von Schwebheim verunglückt. Weil der Beschuldigte bei der Unfallaufnahme von einem plötzlichen Sekundenschlaf als Ursache berichtete, wird gegen ihn jetzt wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

Kurz nach 2 Uhr war der 25-jährige Student aus dem Bereich von Erding auf der Bundesstraße 286 in Fahrtrichtung Schweinfurt unterwegs. „Weil ihm die Augen kurz zugefallen sind“ geriet er auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er am linken Fahrbahnrand gegen eine über einer kleinen Brücke aufgestellte Leitplanke und schlitterte an dieser rund 50 Meter entlang. Danach schleuderte er in den linken Straßengraben, wo sich das Auto schließlich überschlug und an einem Baum zum Stehen kam. Den augenscheinlich wirtschaftlichen Totalschaden barg später ein Abschleppdienst, lud ihn auf und nahm ihn mit. Das zur beschädigten Leitplanke zugehörige Brückengeländer wurde beinahe vollständig weggerissen.

Als reine Vorsichtsmaßnahme nahm der Rettungsdienst den Beschuldigten in ein Schweinfurter Krankenhaus mit. Die Floriansjünger aus Schwebheim sicherten die Unfallstelle ab und banden ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn.

Es wird von einem Gesamtsachschaden von rund 10 000 Euro ausgegangen.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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