Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 11.01.2019

Aus dem Stadtgebiet

Person in psychischem Ausnahezustand läuft mehrfach vor Autos – Einweisung ins Bezirkskrankenhaus – Zeugenaufruf

Ein in einem psychischen Ausnahmezustand befindlicher Mann ist am Donnerstagmittag in der Friedrich-Ebert-Straße mehrfach auf die Straße gelaufen und hat dadurch einige Verkehrsteilnehmer zu starken Gefahrenbremsungen genötigt. Zudem hat der Beschuldigte auch noch auf ein Notarztfahrzeug eingeschlagen. Ob hier ein Schaden entstanden ist, muss erst noch überprüft werden.

In diesem Zusammenhang ergeht nun ein Zeugenaufruf. Der Sachbearbeiter bitte deshalb die gefährdeten Autofahrer sich schnellstmöglichst bei der Polizei zu melden.

Gegen 12.40 Uhr ging der Notruf eines Bürgers ein, dass ein Mann immer wieder „wild“ auf die Straße läuft und auf Autos einschlägt.

Sofort begaben sich mehrere Funkstreifen in die Friedrich-Ebert-Straße und konnten den 35-jährigen Schweinfurter schnell aufgreifen und vorläufig festnehmen. Auf die ersten Ansprachen reagierte der Beschuldigte psychisch extrem auffällig. Er gab nur sinnfreie und zusammenhangslose Äußerungen von sich. Wobei er auch mehrfach noch nationalsozialistisches Gedankengut wiedergab und den Hitlergruß zeigte. Bei der weiteren Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass der Mann zuvor immer wieder mal auf die Fahrbahn gelaufen ist, so dass mehrere Autofahrer stark abbremsen mussten, um ihn nicht zu überfahren. Auf Grund der offensichtlichen Eigen- und Fremdgefährdung erfolgte im Anschluss eine Einweisung in das Bezirkskrankenhaus. Als dazu ein Notarztfahrzeug und ein Rettungswagen eintrafen trat er unvermittelt mit dem Fuß gegen den Kotflügel des Autos und schlug einmal auf die Windschutzscheibe ein.

Gegen den Beschuldigten laufen nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und versuchter Sachbeschädigung.

Verkehrsgeschehen:

Autofahrer unter dem Einfluss von Drogen – geringe Mengen Marihuana sichergestellt

Unter dem erkennbaren Einfluss von Drogen ist ein Fahrzeugführer gestanden, den die Polizei am Donnerstagnachmittag aus dem Verkehr gezogen hat. Auf den Betroffenen kommt jetzt eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz zu. Nach der Kontrolle durfte der Mann nicht mehr weiterfahren.

Am Donnerstag um 17.15 Uhr erfolgte die Anhaltung des 25-Jährigen in der Ignaz-Schön-Straße. Im Laufe der Kontrolle nahmen die Beamten deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Skoda Octavia Lenker wahr. Auf Vorhalt räumte der Betroffene einen vorausgegangenen Marihuanakonsum ein. Nachdem dann auch noch ein Urintest positiv auf eine THC Einnahme ausschlug, war die Fahrt für diesen Tag für ihn zu Ende.

Auf der Polizeiwache führte später ein Arzt eine Blutentnahme durch. Nach der vorübergehenden Wegnahme des Fahrzeugschlüssels wurde bei dem Betroffenen noch eine Wohnungsnachschau durchgeführt. Hier konnte noch eine geringe Menge Marihuana sichergestellt werden.

Deshalb wird gegen den 25-Jährigen jetzt auch noch wegen des verbotenen Besitzes von Rauschgift ermittelt.

Unfallflüchtige wird beobachtet

Nicht lange unbekannt blieb eine Unfallflüchtige am Donnerstagvormittag. Eine Zeugin beobachtete die Beschuldigte bei ihren Einparkversuchen und der anschließenden Flucht und konnte so detaillierte Angaben machen, die zur Ergreifung der Fahrerin führten.

Gegen 10.30 Uhr sah die Fußgängerin, wie die spätere Beschuldigte, eine 33-Jährige, mit ihrem Honda Civic in der Richard-Strauß-Straße einparken wollte. Dabei stieß die Frau gleich zwei Mal gegen einen geparkten Ford Mondeo und richtete Schaden an. Ohne der gesetzlichen Warte- beziehungsweise Meldepflicht nachzukommen, flüchtete die Unfallverursacherin anschließend von der Unfallstelle.

Durch die guten Beobachtungen der Zeugin konnte die Beschuldigte im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen überführt werden.

Gegen sie wird jetzt wegen Unfallflucht ermittelt.

Über die Schadenshöhe an den beiden Fahrzeugen können noch keine genauen Angaben gemacht werden.

Aus dem Landkreis

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-SW 13, Mühlhausen – Eßleben

Auf der Kreisstraße 13 zwischen Mühlhausen und Eßleben hat sich am Donnerstag um 6.30 Uhr ein Wildunfall ereignet.

Etwa auf halber Strecke stieß ein Seat Ibiza Lenker mit einem querenden Feldhasen zusammen. Bei der Unfallaufnahme steckte der tote Hase im Kühlergrill des Fahrzeugs.

Der Blechschaden beträgt mindestens 1500 Euro.

-BAB A 7, in Fahrtrichtung Ulm

Am Donnerstag um 11.15 Uhr war der Lenker eines Scania Lkw auf der Bundesautobahn A 7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Etwa auf Höhe der Unterführung der Ortsverbindungsstraße Eckartshausen nach Vasbühl rannte ein Wildschwein über die Autobahn und kollidierte mit dem Lkw. Danach verschwand das Tier nach rechts in den Wald.

Der Blechschaden beträgt mindestens 3500 Euro.

Unfall einmal anders – Verursacher bekannt, Geschädigter gesucht

Schonungen

Während seiner Fahrt durch Schonungen am Donnerstagnachmittag vernahm ein 79-jähriger Mercedes Lenker einen lauten Schlag. In der Meinung, dass es ein Vogel gewesen wäre, der ihm in der Hauptstraße gegen seinen Kühlergrill geflogen ist, fuhr der Senior weiter. Einige Zeit später zu Hause angekommen stellte er fest, dass sein rechter Außenspiegel beschädigt ist. Daran fand sich bei der späteren polizeilichen Aufnahme auch minimaler blauer Farbabrieb.

Der Schaden am Benz beträgt etwa 250 Euro.

In diesem Zusammenhang sucht die Polizei jetzt nach dem angefahrenen Auto. Die Unfallstelle dürfte in Fahrtrichtung Schweinfurt, im Bereich der Hauptstraße 107 beziehungsweise des Bauhofs, gewesen sein. Möglicherweise ist an dem angefahrenen Auto jetzt ein Schaden am linken Außenspiegel eingetreten.

Besagter Fahrzeughalter soll sich bitte umgehend bei der Schweinfurter Polizei melden.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

Pressebericht der PI Gerolzhofen vom 11.01.2019

Kleinunfall

Gerolzhofen – Donnerstagnachmittag setzte ein Fahrer in der Marktstraße mit seinem PKW ein Stück zurück. Hierbei übersah er einen Fußgänger. Der Mann stürzte zu Boden, blieb aber unverletzt. Es entstand kein Schaden.

Wildunfall 

Kolitzheim – Eine PKW-Fahrerin befuhr Mittwochabend die Staatsstraße von Unterspiesheim kommend in Richtung Schwebheim. Plötzlich kreuzten drei Rehe die Fahrbahn. Die Fahrerin bremste zwar das Fahrzeug stark ab, aber das letzte Reh erfasste sie trotzdem noch leicht. Das Tier lief anschließend davon, vermutlich war es nicht verletzt. Der Schaden am Golf beläuft sich auf ca. 150,– Euro.

Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 11.01.2019

Landkreis Rhön-Grabfeld, A 70, Knetzgau

Ausgebremst

Einen Lkw ausgebremst hat ein 26-jähriger BMW-Fahrer am Donnerstagmittag auf der A 70 bei Knetzgau.

Der Lkw-Fahrer fuhr an der Anschlussstelle Knetzgau Richtung Bamberg auf die Autobahn und zog sofort auf die linke Spur, um einen anderen Lkw zu überholen. Dabei übersah er einen auf der linken Spur fahrenden BMW. Um nicht aufzufahren musste der BMW-Fahrer stark abbremsen. Danach überholte der BMW-Fahrer, fuhr vor den Lkw und bremste ihn aus. Der 56-jährige Lkw-Fahrer konnte gerade noch einen Unfall verhindern. Ein nachfolgender Pkw-Fahrer aus dem Kreis Nürnberg erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Lkw auf. Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Feuerwehr aus Knetzgau war an der Unfallstelle und reinigte die Fahrbahn. Die AM Knetzgau sicherte die Unfallstelle ab. Der linke Fahrstreifen war für ca. eineinhalb Stunden gesperrt. BMW- und Lkw-Fahrer müssen sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Es entstand ein Schaden von 13500 Euro.

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