Unterstützung für die Steigerwaldbahn – SPD schlägt eine Stadt- Umlandbahn vor –

Die SPD Fraktion im Schweinfurter Stadtrat tritt für die Schienenstrecke zwischen Schweinfurt und Kitzingen ein. In einem Antrag an den Stadtrat wird ein straßenbahnähnlicher Zugverkehr über Oberleitungen oder Batteriefahrzeuge emissions- und geräuscharm vorgeschlagen. Die Strecke soll täglich zwischen 05:00 und 23:00 Uhr mindestens im Stundentakt befahren werden. Die Stadtwerke Schweinfurt sollen beauftragt werden, den Betrieb einer Stadt-Umlandbahn zu prüfen. Mit den Haltestellen Stadtbahnhof, Mitte, Hauptbahnhof, Bergl, Niederwerrn, Oberwerrn, Poppenhausen, Sennfeld, Gochsheim, Grettstadt, Alitzheim und Gerolzhofen entstünde eine attraktive Anbindung des Umlandes, ähnlich der Strecke Weißenhorn – Senden (- Ulm). Für die Anbindung in Richtung Kitzingen ist die Weiterführung bis Kitzingen-Etwashausen zu prüfen. Auf der Strecke Senden-Weißenhorn gelang es den „Weißenhorner“ 2013 im Nahverkehr des Landkreises Neu-Ulm erfolgreich im Betrieb zu nehmen. 2 500 Pendler, Tagesausflügler, Schüler und andere Nutzer schätzen schon in der Anfangszeit die kurze Fahrtzeit ohne Stress und Parkplatzsuche. Die Schweinfurter SPD meint, moderne Mobilitätskonzepte setzen auf Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs, damit auch auf die Schiene und den Wechsel des Transportmittels Fahrrad, Automobil, Schienenfahrzeug. Norbert Lenhard hält die Bahnstrecke Schweinfurt – Kitzingen für eine zukünftige Mobilitätsplanung für unverzichtbar. Der SPD Stadtrat sagt: „Mit den weiteren Haltestellen im Stadtgebiet und mit dem vorgeschlagenen Mindesttakt von einer Stunde wäre die straßenbahnähnliche Verbindung attraktiv für Einpendler in Industrie, Verwaltung und Dienstleistung. Die Geschäftswelt in der Innenstadt wie auch im Gewerbegebiet Hafen wäre gut erreichbar mit einbezogen. Unter touristischer Sichtweise ergäben sich neue Verknüpfungen durch die attraktive Anbindung des Steigerwaldgebietes.“

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