Entwicklung der Stadt nicht beschneiden!

Entgegen der Behauptung der Stadtwaldinitiative hat sich die SPD Kreisvorsitzende Stürmer Hawlitschek gemeinsam mit dem Kreisvorstand und der Stadtratsfraktion sehr intensiv in die Materie eingearbeitet. Insoweit entsprechen die genannten Fakten der Wahrheit. Auch Frau Schneider sollte akzeptieren, dass diese Fakten im Lichte der Interessen und Haltungen zu betrachten sind. Schweinfurt erholte sich nach der großen existenzbedrohenden Krise 1992/93 der Metallindustrie im Wesentlichen, weil die Industrie zu neuer Kraft heranwuchs. Etwa 25 000 Arbeitsplätze hängen an den 5 größten Industrieunternehmen der Stadt. Diese Betriebe durchschreiten in den nächsten 10 Jahren umfassende Veränderungen im Bezug auf die Produkte, wie auch Arbeitsbedingungen. Es ist nicht vorhersehbar, wie diese Transformation vollzogen wird. Der SPD Kreisvorstand wie auch die SPD Stadtratsfraktion setzen sich dafür ein, dass der Stadt alle Optionen erhalten bleiben, die für Begleitung der Veränderungen notwendig sind. Der wesentliche Schlüssel für die Gestaltung der Transformation ist Wissen um Produkte, Prozesse in Produktion, Verwaltung, Logistik und Qualifizierung. Diese Entwicklungsoptionen benötigen in Zukunft auch Flächen. Flächen für die Erweiterung der Fachhochschule, Institute und Forschungseinrichtungen aber auch hochschul- und fabriknahe Wohnungen. Im Gegensatz zu anderen Städten in Bayern blieb Schweinfurt bei der Gebietsreform in den 1970`er Jahren unberücksichtigt. Die vom Stadtrat beschlossene Gestaltung der Carus Allee in Verbindung mit dem sogenannten Trittsteinkonzept Schelmsrasen, Schuttberg usw. begrünt die Wohnviertel, macht die nordwestliche Stadt attraktiver. Der Einsatz für ökologische, nachhaltige Konzepte muss auch die berechtigten wirtschaftlich, gesellschaftlichen Interessen aufnehmen und verantwortlich integrieren. Auch Frau Dr. Schneider (Waldinitiative) und die Befürworter der Landesgartenschau sollten akzeptieren, dass die Haltung der SPD sehr wohl begründet und aus der Verantwortung für die zukünftige Entwicklung der Stadt legitim ist. Zudem ist diese Position nicht neu. Wir schlagen vor, bei der Abstimmung mit 2 x NEIN zu votieren!

Norbert Lenhard Mitglied des Stadtrates

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