Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 02.01.2019

Aus dem Stadtgebiet

Unbekannter tritt gegen Fahrertür und flüchtet

Eine Beschreibung ist von einem Unbekannten vorhanden, der am Neujahrsmorgen gegen ein vorbeifahrendes Auto getreten hat. Der Täter hat dadurch einen Schaden von rund 500 Euro verursacht.

Gegen 7 Uhr war der Fahrer eines schwarzen 5er BMW in der Neutorstraße unterwegs. Als der in langsamer Geschwindigkeit an einem Fußgänger vorbeigefahren ist, trat dieser unvermittelt mit einem Fuß gegen die Fahrertür. Als der 27-jährige Fahrer daraufhin seinen Wagen stoppte, rannte der Täter davon.

Beschreibung:

Männlich, zirka 25 Jahre alt und schlank, etwa 1, 60 Meter groß; er war bekleidet mit einer hellen Hose und einem weißen T-Shirt.

Familienstreit konnte beigelegt werden

Recht öffentlichkeitswirksam war ein Einsatz am Dienstagmittag in der Straße „Krumme Gasse“. Nach der Mitteilung über einen randalierenden Ehemann, der mit einer Machete bewaffnet sein soll, rückten alle verfügbaren Einsatzkräfte an die angegebene Örtlichkeit aus. Es konnte jedoch schon recht bald Entwarnung gegeben werden. Nach dem Motto „es wird nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird“ stellte sich die Sachlage vor Ort als weniger schwerwiegend heraus, als es die Erstmitteilung zunächst verlauten ließ.

Gegen 11.30 Uhr teilte die Ehefrau mit, dass ihr Mann nach einem Streit in der Wohnung randaliere, sie aber bereits aus der Wohnung flüchten konnte.

Nach einem längeren und deeskalierenden Gespräch der Beamten mit dem 42-Jährigen verließ dieser danach freiwillig die Wohnung. Bei seiner Durchsuchung und der Durchsuchung der Wohnung konnte aber die bezeichnete Machete nicht gefunden werden. Es konnte lediglich ein Messer sichergestellt werden, was von der Ehefrau in ihrer Aufregung als solche bezeichnet worden ist.

Gegen den „Störer“ wurde sodann ein 14-tägiges Kontaktverbot ausgesprochen, welchem er unverzüglich nachkam und von dannen zog.

Zu Straftaten ist es nicht gekommen.

Wohnungstür eingetreten

Eine eingetretene Wohnungstür wurde aus dem Mehrfamilienhaus Oskar-von-Miller-Straße 75 zur Anzeige gebracht. Da die Wohnungsmieterin derzeit verreist ist, können noch keine abschließenden Aussagen über einen eventuellen Diebstahl gemacht werden.

Der Sachschaden beträgt rund 250 Euro.

Zwischen dem Mittag von Silvester und dem Neujahrsnachmittag muss der Täter vermutlich durch einen oder mehrere Fußtritte die Eingangstür der Wohnung eingetreten hat. In diesem Zeitraum ist auch eine Polizeistreife an das Anwesen gerufen worden, weil hier von einem lärmenden und laut schreienden Mann die Rede gewesen ist. Von den Ordnungshütern wurde aber weder der Randalierer noch eine beschädigte Tür festgestellt. Ob dieser Unbekannte mit dem späteren Einbruch in die Wohnung zu tun haben könnte, darüber kann derzeit lediglich spekuliert werden.

Bei der Tatbestandsaufnahme des Einbruchs am Dienstagnachmittag wurde festgestellt, dass in der Wohnung nichts durchsucht oder durchwühlt worden ist. Die Person, welche sich während der Abwesenheit der Mieterin um die Wohnung kümmert, konnte nur angeben, dass einige Gegenstände verstellt worden sind. Zudem sah es so aus, als ob jemand auf dem Sofa geschlafen beziehungsweise genächtigt hat.

Anwohner die möglicherweise weitere Angaben zu dem Einbrecher oder dem Randalierer geben können werden gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Verkehrsgeschehen:

Im Marienbach gelandet

Im Marienbach endete am frühen Mittwochmorgen der Ausflug eines 3er BMW Lenkers. Ein Abschleppdienst musste später das Fahrzeug bergen. Der Blechschaden wird auf 3500 Euro geschätzt.

Gegen 3.20 Uhr fuhr der 20-Jährige in der Straße „Am Oberen Marienbach“ in Fahrtrichtung zum Paul-Rummert-Ring.

Vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf der leicht schneebedeckten Fahrbahn kam der Heranwachsende ins Schleudern und verlor die Kontrolle über seinen fahrbaren Untersatz. Zunächst prallte das Auto heftig gegen den linken Bordstein und anschließend schleuderte er die Böschung hinunter in den Marienbach. Dabei blieb der Fahrer unverletzt.

Alkohol- beziehungsweise drogenbedingte Werte konnten bei dem Fahrer nicht gemessen werden.

Aus dem Landkreis

Brennender Pkw

Poppenhausen

Am frühen Dienstagmorgen mussten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei in die Bergstraße ausrücken. Von dort ging die Mitteilung über einen Fahrzeugbrand bei der ILS -Integrierten Leitstelle- ein.

15 Einsatzkräfte der Poppenhauser Feuerwehr hatten die Angelegenheit relativ rasch im Griff und löschten den Motorraum des Opel Astra ab. Trotzdem konnten sie nicht verhindern, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mehreren tausend Euro an dem Fahrzeug entstanden ist.

Als Brandursache dürfte ein technischer Defekt ausschlaggebend gewesen sein.

Brennende Mülltonne

Hain

Vom Anwesen „Zur Grotte 11“ ist eine brennende Mülltonne zur Anzeige gebracht worden.

Der Schaden wird auf 150 Euro geschätzt.

Als Tatzeit wird der Neujahrsmorgen zwischen 2 und 5 Uhr angesehen.

Zwischenzeitlich konnte ein Zeuge ermittelt werden, der angab, gegen 5 Uhr die brennende Mülltonne entdeckt und sie danach sofort aus der Mülltonnenbox gezogen und in der Hofeinfahrt abgestellt hat. Danach löschte er zusammen mit einem weiteren Helfer die schmorende Mülltonne.

Ersten Erkenntnissen nach zu urteilen könnten eventuell eingeworfene Feuerwerkskörper für den Brand ursächlich sein.

Täterhinweise gibt es noch nicht.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung durch Brandlegung wird eingeleitet.

Verkehrsgeschehen:

Wildunfälle

-B 303, Höhe Forst

Am Dienstag um 16 Uhr war ein Audi A 6 Lenker in Höhe von Forst auf der Bundesstraße 303 in Fahrtrichtung Hofheim unterwegs. Etwa einen Kilometer vor dem Abzweig nach Bayerhof kreuzte ein Reh seine Fahrtstrecke, so dass es zu einer Berührung mit dem Tier kam. Anschließend war das Wildtier nicht mehr auffindbar.

Der Blechschaden wird auf 1500 Euro geschätzt.

-St 2280, Üchtelhausen – Schweinfurt

Um 17.20 Uhr fuhr am Dienstag der Lenker eines VW Touran auf der Staatsstraße 2280 in Fahrtrichtung Schweinfurt. Etwa einen Kilometer nach dem Abzweig nach Üchtelhausen wollte ein Reh noch vor dem Autofahrer die Staatsstraße überqueren. Das schaffte das Wildtier jedoch nicht mehr und wurde beinahe frontal erfasst und getötet. Anschließend zog der Fahrer das auf der Fahrbahn liegende Tier vorbildlich in den linken Straßengraben.

Der Blechschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.
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