„Kleines Mozarteum“ nimmt Gestalt an: Vertrag für Musikhochschule abgeschlossen

2001 endete in der ehemaligen Mozart-Schule der reguläre Betrieb eines
Gymnasiums. Seit dieser Zeit ist der renovierungsbedürftige Bau die
Heimat verschiedener Provisorien. Nun wird ein neues Nutzungskonzept im
Zeichen der Musik die zentral gelegene Immobilie aufwerten. Die
komplette Sing- und Musikschule wird hier ein neues Zuhause finden. Im
sogenannten Hufeisen (also dem U-förmigen Gebäude-Abschnitt) bezieht
zudem die Hochschule für Musik zusätzliche Seminar- und Proberäume.
Dritter im Bund des „kleinen Mozarteums“ – wie Oberbürgermeister
Christian Schuchardt das Nutzungskonzept gerne nennt – ist das
Mozartfest-Büro, das seit Jahren im Rathaus mit beengten Verhältnisse
zurechtkommen muss. In der Hofstraße haben alle Akteure mehr Platz,
zudem ergeben sich räumliche Synergien wenn Musikbegeisterte von „drei
Jahren bis zur Meisterklasse“ unter einem Dach untergebracht sind und
von hier aus künftig auch das älteste Mozartfestival Deutschlands
organisiert und vermarktet wird. 

Bei einer Kostenschätzung von 12,1 Millionen Euro für die Ertüchtigung
des Hufeisens benötigt die Stadt eine kalkulierbare Einnahmenseite durch
langjährige Mieteinnahmen und Investitionskostenzuschüsse der externen
Partner. 

Mit der Hochschule für Musik ist dieser Vertrag nun in trockenen
Tüchern. Bis spätestens April 2022 wird die Hochschule das neue
Domizil beziehen. Bei der Vertragsunterzeichnung waren auch die weiteren
Partner dieses Kooperationsprojekts in der Grafeneckartstube des
Würzburger Rathauses dabei. 

Bild “ 

Unterschriftsreif: Der Präsident der Hochschule für Musik Prof. Dr.
Christoph Wünsch, Katrin Hartmann, Leiterin der Regionalvertretung der
Immobilien Freistaat Bayern und Oberbürgermeister Christian Schuchardt
unterzeichnen den ersten Mietvertrag. In der zweiten Reihe (von links):
Katharina Strein, Geschäftsführerin Mozartfest, Andrea Schanzer,
Zweckverband Sing- und Musikschule, Kulturreferent Achim Könneke, Eva
Maria Beismann, Persönliche Mitarbeiterin des Oberbürgermeisters und
Baureferent Benjamin Schneider. Bild: Georg Wagenbrenner 

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