Vom Krankenhaus wieder in die Zelle

Ein gerade aus dem Krankenhaus entlassener Mann beleidigte und bedrohte am Mittwochnachmittag (5. Dezember) Beamte der Bundespolizei am Hauptbahnhof Würzburg. Die volltrunkene Person musste anschließend in Schutzgewahrsam genommen werden. Hiergegen leistete er Widerstand.

Passanten teilten der Bundespolizei gegen 14 Uhr mit, dass eine betrunkene Person, die mit einem OP-Hemd bekleidet ist, am Eingang des Würzburger Hauptbahnhofes sitzt und Wodka konsumiert.

Aufgrund der starken Alkoholisierung war es dem 31-jährigen Deutschen nicht mehr möglich, den Bahnhof eigenständig zu verlassen. Nachdem die Kollegen die Flasche Wodka sichergestellt hatten, wurden diese wüst beschimpft und beleidigt. Die anschließende Mitnahme zur Dienststelle versuchte der Mann durch Tritte und Schläge gegen die Kollegen zu verhindern. Auch auf der Dienststelle leistete er noch Widerstand. Verletzt wurde jedoch niemand. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von über 3 Promille.
Ermittlungen ergaben, dass der 31-Jährige bereits am Vortag (4. Dezember) in Schutzgewahrsam genommen werden musste. Wegen Alkoholmissbrauch wurde er in eine Würzburger Klinik eingeliefert, die er erst vor wenigen Stunden verlassen hatte.
Nachdem er seinen Rausch in der Zelle ausgeschlafen hatte, konnte er noch am Abend aus dem Gewahrsam entlassen werden. Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

 

Foto: Bundespolizei

 

Augen auf und Taschen zu – Die Bundespolizei gibt Tipps gegen Taschendiebe

Würzburg/Aschaffenburg, 6. Dezember 2018

Wer mit dem Zug reist, sollte sich bemühen, gerade zur Vorweihnachtszeit auf sich und sein mitgeführtes Handgepäck zu achten. Taschendiebe nutzen gerne die Unachtsamkeit von Reisenden aus, um zuzuschlagen. Wer es den Taschendieben bereits mit wenig Aufwand erheblich schwerer machen will an ihre Beute zu kommen, kann sich dazu an den kommenden drei Samstagen am Präventionsstand der Bundespolizei Tipps geben lassen.

Für die Diebe ergeben sich insbesondere dort Tatgelegenheiten, wo viele Menschen unterwegs sind – also insbesondere in Zügen und Bahnhöfen. Bei den Handgepäck- und Taschendiebstählen spielt oftmals die Unachtsamkeit eine entscheidende Rolle.

Jeweils von 10 bis 17 Uhr betreibt die Bundespolizei am 8./15. Dezember im Würzburger Hauptbahnhof und am 22. Dezember im Aschaffenburger Hauptbahnhof unter dem Motto „Augen auf und Taschen zu“ einen Präventionsstand, an dem sich Reisende informieren können. Die Beamten geben Tipps zum Schutz vor Dieben und zeigen Tricks auf, mit denen die Langfinger Beute machen wollen.

Hinweis:
An den oben genannten Terminen beantworten Ihnen unsere Beamten auch gerne vor Ort Ihre Fragen zum Thema Kriminalprävention / Handgepäck- und Taschendiebstahl.