Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 07.12.2018

Aus dem Stadtgebiet

Einbruch in Pizzeria

 

Unliebsamen Besuch eines Einbrechers erhielt eine Pizzeria in der Johann-Sebastian-Bach-Straße 2 in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag.

Auf Grund der vorhandenen Spurenlage kann letztendlich nicht hundertprozentig gesagt werden, ob der Täter von außen eingestiegen ist oder sich hat einsperren lassen. Eindeutige Einbruchs- oder Hebelspuren waren am Gebäude nicht ersichtlich.

Im Zeitraum von Mitternacht bis zur Feststellung des Ganzen am Donnerstag gegen 10 Uhr hat sich der Einbrecher in der Gaststätte herumgetrieben. Jetzt fehlen eine elektrische Kasse, die Tagesgeldkasse, ein Trinkgeldbehälter sowie ein Laptop und ein Tablet.

Was zumindest ganz sicher ist, ist, wie der Täter die Örtlichkeit verlassen hat. Durch das Aufsperren der Tür des Hinterausgangs, dessen Schlüssel er gefunden hat und die am Donnerstagvormittag offen stand, hat er das Weite gesucht.

Der Beuteschaden wird auf rund 1500 Euro geschätzt.

Der Ermittlungsdienst der Schweinfurter Inspektion bearbeitet diesen Fall.

Sachdienliche Hinweise dazu werden gerne entgegengenommen.

Sicherheitswachtmitarbeiter stellt Ladendieb – Anzeige wegen räuberischen Diebstahls

 

Wegen räuberischen Diebstahls wird seit dem Donnerstagnachmittag gegen einen marokkanischen Asylbewerber ermittelt. Ein Mitarbeiter der Schweinfurter Sicherheitswacht, der in seiner Freizeit in der Stadt unterwegs war, konnte den flüchtenden Ladendieb stellen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.

Gegen 16.50 Uhr schlenderte der Angestellte der Polizei durch die Spitalstraße. Beim Betrachten der Auslage eines Drogeriemarktes konnte er rein zufällig beobachten, wie ein junger Mann in den Räumlichkeiten ein kosmetisches Erzeugnis aus einem Regal entnahm und es nach einem sichernden Umschauen in einer seiner Jackeninnentaschen verschwinden ließ. Danach entfernte sich der Dieb schleunigst aus dem Geschäft. Der Zeuge trat dem Beschuldigten sofort entgegen und sprach ihn auf seinen Diebstahl an. Nachdem der Dieb Anstalten zur Flucht unternahm, hielt er ihn fest. Der 18-Jährige versucht nun durch Einsatz von Gewalt, unter anderem Wegdrücken, Dreh- und Windebewegungen, sich der Festhaltung zu entziehen. Nachdem dies zu keinem Erfolg führte, brach er seine Widerstandshandlungen ab und wurde anschließend einer Polizeistreife übergeben.

Das Diebesgut eines namhaften Herstellers hat einen Wert von über 90 Euro und wurde später der Geschäftsleitung wieder zurückgegeben.

Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Vom Großparkplatz des Kauflands in der Hauptbahnhofstraße ist am Donnerstag eine Unfallfluchtanzeige bei der Polizei eingegangen.

Zum Unfallverursacher und dem von ihm benutzten Fahrzeug liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Gegen 8.45 Uhr stellte am Donnerstag der Eigentümer eines grauen VW Passat dort sein Fahrzeug ab, um zum Einkaufen in den Supermarkt zu gehen.

Bei der Rückkehr etwa eine halbe Stunde später fand er sein Auto mit einem frischen Unfallschaden vor. An der rechten Fahrzeugseite waren diverse Schleifspuren mit Kratzer und Dellen zu sehen. Augenscheinlich war ein anderer Autofahrer beim Ein- oder Ausparken leicht an dem Passat entlanggeschrammt.

Die Schadensschätzung beläuft sich auf etwa 3500 Euro.

Erheblicher Sachschaden – leichtverletzt

 

Von der Feuerwehr aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste eine Autofahrerin nach einem Verkehrsunfall am frühen Donnerstagnachmittag. Der Rettungsdienst nahm sie anschließend wegen leichterer Verletzungen in ein Krankenhaus mit. Der Gesamtschaden wird auf 19 000 Euro geschätzt.

Gegen 13.20 Uhr war eine 26-jährige mit einer Mercedes-C-Klasse in der Friedrich-Ebert-Straße unterwegs. Wegen der den Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit kam sie auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und krachte anschließend ziemlich heftig gegen eine Hauswand. Dabei wälzte sie zuvor noch Teile eines Gartenzauns und der Gartenmauer nieder. Den augenscheinlichen Totalschaden lud anschließend ein Abschleppdienst auf und brachte ihn von der Unfallstelle weg.

Autofahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und im Besitz davon

 

Wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und der Autofahrt unter Betäubungsmitteleinfluss wird seit dem späten Donnerstagnachmittag gegen einen 29-jährigen Landkreisbewohner ermittelt.

Gegen 18.15 Uhr unterzogen Beamte der OEd -Operative Ergänzungsdienste- Schweinfurt einen Opel Corsa Lenker in der Rhönstraße einer Fahrzeugkontrolle. In deren Verlauf stellten sich deutliche drogentypische Ausfallerscheinungen bei dem Fahrzeuglenker ein. Weiterhin fanden die Ordnungshüter vier Tütchen mit Marihuana im Auto und beschlagnahmten sie.

Nun wurde die Weiterfahrt nicht mehr gestattet und der Fahrzeugschlüssel vorübergehend konfisziert. Danach erfolgte ein Transport zur Polizeiwache, wo ein zwischenzeitlich verständigter Arzt eine Blutentnahme durchführte. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde anschließend noch eine Wohnungsdurchsuchung nach eventuell weiteren Betäubungsmitteln durchgeführt. Diese verlief jedoch negativ. Danach erfolgte die Entlassung des Beschuldigten.

Aus dem Landkreis

Verkehrswacht Schweinfurt e. V. unterstützt die Radfahrausbildung in den Grundschulen durch Anschaffung von Headsets

Landkreis Schweinfurt – Schwanfeld

Am 06.11.2018 stand für die beiden derzeitigen vierten Jahrgangsstufen der Grundschule Schwanfeld die sogenannte „Realraum-Übung“ als abschließender Teil der Fahrradausbildung auf dem Programm. Die seit den 90er Jahren eingeführte Realraumfahrt zielt darauf ab nach vorangegangener Radfahrausbildung auf dem Übungsplatz und erfolgreich absolvierter praktischer und theoretischer Prüfung die Schülerinnen und Schüler an eine selbstständige Teilnahme im Straßenverkehr heranzuführen. Auf einer vorgegeben Strecke durch Schwanfeld ist es nun an den Kindern die auf dem Übungsplatz erarbeiteten Kompetenzen auf den „echten Straßenverkehr“ zu übertragen.

Die freudige Aufregung der Kinder angesichts dieser neuen Herausforderung stellt sich für die jeweilige Klassenleitung, Frau Monika Förster (Klasse 4b) und Herrn Rainer Weiß (Klasse: 4a), bereits beim ‘Guten Morgen‘ zu Beginn des Schultages mehr als deutlich heraus. Bei dem Großteil der Schülerinnen und Schüler erzeugt es daher selbstverständlich ein entsprechendes Sicherheitsgefühl, dass vor der für manchen sogar etwas angsteinflößenden „Einzelfahrt“ zunächst einmal zwei Runden der Strecke als „Gruppenfahrt“ zusammen mit den Verkehrserziehern der Polizei abgefahren werden. PHMin Diana Ruppert und PHM Dominik Leistner von der Polizeiinspektion Schweinfurt sind den Kindern bereits durch die vorangegangen Fahrradausbildung bekannt. Die unterstützende Anleitung durch die innerhalb der Kleingruppen (jeweils drei bis sechs Kinder) hinterherfahrenden Polizeibeamten wird daher dankbar angenommen und schafft bei den jungen Verkehrsteilnehmern das nötige Selbstvertrauen für die darauffolgende „Einzelfahrt“. Zusätzlich haben sich Eltern bzw. zum Teil auch Großeltern der Schülerinnen und Schüler auf Anfrage der Lehrkräfte bereit erklärt, sich an verschiedenen Kreuzungen und Einmündungen an der Strecke zu positionieren, um ebenfalls zu einem sicheren Ablauf der Übung beizutragen.

Ganz neu seit diesem Schuljahr ist, dass die Kinder für ihre jeweils zwei „Gruppenfahrten“ von den Verkehrserziehern der Polizei mit Funk-Headsets ausgestattet werden. Jede Schülerin, jeder Schüler trägt während der Fahrt einen Ohrhörer, während der leichte und handliche Empfänger mit einem Band um den Hals gehängt werden oder alternativ in der Jackentasche verstaut werden kann. Die beiden Polizeibeamten, welche jeweils mit Mikrophon und Sender ausgestattet sind, haben so die Möglichkeit sämtliche Kinder in ihrer Gruppe jederzeit unmittelbar z.B. vor Gefahren zu warnen, auf schwierige Situationen hinzuweisen oder aber auch einfach allgemein aktiv Hilfestellung zu geben.

Angesichts der noch wenig ausgeprägten Erfahrung kommt es in plötzlich eintretenden, unvorhersehbaren Verkehrssituationen immer wieder zu mehr oder minder ungünstigen Reaktionen seitens der Kinder. Zum anderen passiert es oftmals, dass Kinder an vorderster Position ihrer Gruppe schlichtweg ‘davon fahren‘, da ihre gesamte Aufmerksamkeit von den vielen Eindrücken des Straßenverkehrs verständlicherweise gebunden ist und sie so nicht noch zusätzlich auf die nachfolgenden Gruppenmitglieder achten können. Insbesondere auch angesichts des hinzukommenden üblichen Lärms des Straßenverkehrs, stellt es für die hinter der Gruppe fahrenden Verkehrserzieher somit ein akkurates Hilfsmittel dar, per Funk auch noch das vorderste Kind der Gruppe akustisch erreichen zu können. Insbesondere auch in etwas heikleren Situationen wirkt es sich absolut beruhigend auf das, ohnehin erhöhte Aufregungslevel der Kinder aus, dass die Polizeibeamten mithilfe der Funk-Headsets nun jedes einzelne Kind mit absolut ruhigem Tonfall erreichen können. Gerade bei denjenigen Schülerinnen und Schülern, die sich bisweilen noch nicht allzu souverän durch den Straßenverkehr bewegen, könnte ein lautes und hektisches Zurufen von Anweisungen auch ziemlich leicht zu einer unerwünschten ‘Panikreaktion‘ beitragen.

Im Zuge einer Erprobungsphase mit einzelnen vom Hersteller zur Verfügung gestellten Geräten Ende des vorangegangen Schuljahres hat sich das System einwandfrei bewährt. Der Kaufpreis der letztendlich eingekauften Geräte (15 Empfänger u. 3 Sender) mit Zubehör (Ladestation, Koffer, etc.) betrug knapp über 7000 Euro. Die kompletten Anschaffungskosten wurden dankenswerterweise durch die Verkehrswacht Schweinfurt e. V. getragen. Darüber hinaus erhielten die Verkehrserzieher/-innen der Polizei, ebenfalls gesponsert durch die Verkehrswacht, zwei ‘Toter-Winkel-Planen‘. Auch die Planen kommen im Zuge der Jugendverkehrsschule zum Einsatz, um neben einem Lkw oder sonstigem Fahrzeug mit großen Abmessungen ausgelegt, den “Toten Winkel“ für die Kinder optisch wahrnehmbar zu machen. Nachdem schwerwiegende Verkehrsunfälle aufgrund des “Toten Winkels“ leider immer noch einen sehr hohen Anteil in der Unfallstatistik ausmachen, ist eine Sensibilisierung für diese Gefahr dringend geboten und daher im Rahmen der Verkehrserziehung nach Lehrplan der 4. Jahrgangsstufen auch verbindlich vorgeschrieben.

Bei der Verkehrswacht handelt es sich um einen gemeinnützigen Verein, welcher sich umfangreich und in verschiedenen Bereichen für die Verkehrssicherheit auf unseren Straßen einsetzt.

 

Anmerkung zu den Fotos:

Foto Headsets: Abgebildet sind Kinder der Klasse 4a der Grundschule Schwanfeld mit den beiden Verkehrserziehern der        Polizei, PHMin Diana Ruppert und PHM Dominik Leistner; Fotograf: Herr Rainer Weiß (Klassenlehrer)

Foto ‘Toter-Winkel-Plane‘: Kinder der 4a der GS Schwanfeld; Fotografin: Frau PHMin Diana Ruppert

Es wurde mit der Schulleitung in Schwanfeld abgeklärt, dass Fotos der abgebildeten Kinder veröffentlicht werden dürfen. Die Zustimmung der Eltern liegt der Schule vor.

Verkehrsgeschehen:

Fahranfänger verursacht Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden – schwerverletzt – Feuerwehr musste Baum entfernen

Bergrheinfeld

Schwere Verletzungen zog sich ein Fahranfänger bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend in der Schweinfurter Straße zu. Der Rettungsdienst verbrachte ihn in ein Schweinfurter Krankenhaus. Der bei dem Unfall entstandene Gesamtschaden wird auf rund 15 00 Euro geschätzt. Wegen eines schief hängenden Baums musste die Feuerwehr Bergrheinfeld ebenfalls noch zum Unfallort ausrücken.

Gegen 20.45 Uhr war ein 18-Jähriger aus einer anderen Landkreisgemeinde mit seinem Seat Ibiza auf der Schweinfurter Straße unterwegs. Dabei bekam er aus bisher noch nicht bekannten Gründen zu spät mit, dass vor ihm ein 51-jähriger Ford Kuga Lenker verkehrsbedingt angehalten hatte, weil der nach links abbiegen wollte. Um einen Auffahrunfall zu vermeiden lenkte der Heranwachsende jetzt geistesgegenwärtig nach rechts und stieß hier ziemlich heftig gegen einen am Straßenrand abgestellten 3er BMW. Die Aufprallwucht war so stark, dass der BMW anschließend über zwei Parkbegrenzungsrahmen geschoben wurde und danach noch gegen einen Baum prallte. Dadurch geriet der Baum in eine Schieflage und drohte auf die Fahrbahn zu fallen. Deshalb mussten die Floriansjünger Hand und Gerät anlegen und den Baum entfernen.

Der Unfallverursacher erlitt unter anderem vermutlich eine Armfraktur.

Die beiden erheblichen beschädigten Autos wurden durch Abschleppdienste geborgen und von der Unfallstelle weggebracht.

Zu schnell unterwegs – von der Fahrbahn abgekommen

St 2266, Schonungen – Marktsteinach

 

Höchstwahrscheinlich wegen der den Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit ist am Donnerstagabend auf der Staatsstraße 2266 ein Smart Lenker verunglückt. Der Blechschaden wird auf 4000 Euro geschätzt.

Gegen 20.35 Uhr fuhr ein 51-Jähriger von Schonungen in Richtung Marktsteinach, als er in der scharfen Rechtskurve nicht unweit der Klüpfelsmühle die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Dabei kam er ins Schleudern und anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab. Auf der rechten Fahrzeugseite liegend kam der Mini im Gelände zum Stillstand. Unverletzt konnte der Fahrer seinem Auto entsteigen.

Das Unfallfahrzeug wurde erheblich ramponiert und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Pressebericht der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck vom 07.12.2018

Landkreis Schweinfurt, A 71, Poppenhausen

 

Rechts überholt

Eine Pkw-Fahrerin wurde am Mittwochvormittag, gegen 09:30 Uhr,  auf der A 71 bei Poppenhausen rechts überholt und ausgebremst. Sie fuhr mit ihrem Mitsubishi  auf der rechten Spur Richtung Schweinfurt, als sie mit hoher Geschwindigkeit von einem weißen VW Golf auf der Standspur überholt wurde. Der unbekannte Golf-Fahrer scherte danach so knapp vor ihr auf die rechte Spur, dass sie abbremsen und nach links ausweichen musste, um einen Unfall zu verhindern. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck sucht nun nach Zeugen des Vorfalls unter Tel. 09722/9444-0.