Stabwechsel bei der Region Mainfranken GmbH

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen der Region Mainfranken GmbH wurden auf der Gesellschafterversammlung in Schweinfurt der Hassberger Landrat, Wilhelm Schneider, zum Vorsitzenden der Versammlung und Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt zu seinem Stellvertreter gewählt.
Nach der Konstituierung der Regiopolregion Mainfranken wird dieser Weg nun weitergegangen. Derzeit beantragt die Stadt Würzburg die Aufnahme in das Deutsche RegioPole-Netzwerk, in dem bundesweit Regiopolen organisiert sind. Dies beschloss der Würzburger Stadtrat in seiner Novembersitzung einstimmig. Regiopolen und ihr Umland sind wirtschaftliches, wissenschaftliches und kulturelles Zentrum und damit dynamische Entwicklungsmotoren neben den Metropolen.
Regiopolen schwimmen bei globalen Trends mit, streichen aber gleichzeitig die Merkmale ihrer urbanen Individualität heraus. „Im RegioPol-Netzwerk bündeln wir unsere Aktivitäten und verschaffen der Regiopolregion mit der Regiopole Würzburg Entwicklungsperspektiven und Wettbewerbsvorteile gegenüber anderen Regionen“, betont Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt.
Als Standortagentur der sieben mainfränkischen Landkreise, der beiden kreisfreien Städte Würzburg und Schweinfurt sowie der Wirtschaftskammern bündelt die Region Mainfranken GmbH die regionalen Kräfte in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Positionierung Mainfrankens im nationalen und internationalen Standortwettbewerb.  Durch zielorientiertes Standortmarketing wird Mainfranken für potenzielle Fachkräfte, Investoren und Interessenten sichtbar.
Das Regiopol-Netzwerk wurde 2016 auf Initiative der Städte Rostock und Trier gegründet. Weitere Mitglieder sind die Städte Erfurt, Siegen, Paderborn und Bielefeld organisiert.