Projekt JobBlogger geht 2019 in die zweite Runde

In 20 Wochen jede Menge Jobs und Freizeitaktivitäten im Landkreis Bad Kissingen testen und darüber berichten – so sah Melissa Kalmunds Sommer aus. Der Grund: Sie war als JobBloggerin für den Landkreis Bad Kissingen unterwegs. Das Projekt wurde zum ersten Mal durchgeführt. Der Blogzeitraum lief von Mai bis Oktober. Alle Beiträge und Posts der JobBloggerin sind aber auch weiterhin auf dem Blog (http://www.jobblogger-kg.de/) und Instagram (https://www.instagram.com/jobblogger/) zu finden.

Nun wurde im Wirtschafts- und Umweltausschuss darüber beraten, ob es eine Fortsetzung des Projekts geben soll. Das Ergebnis der Abstimmung war eindeutig: Alle Ausschussmitglieder stehen hinter einer weiteren Auflage. Die Planungen für 2019 starten in Kürze.

Im Ausschuss hatte Cordula Kuhlmann, Leiterin des Regionalmanagements, die Projekt-Auswertung vorgestellt. Über 40 aktive Partner aus den Bereichen Handwerk, Soziales, Gesundheit, Dienstleistung, Verkehr, Tourismus, Technik, Umweltbildung, Outdoor, Kunst und Kultur hatten sich mit sehr großem Interesse und Engagement beteiligt. 37 Berufe wurden vorgestellt – vom Biologielaborant, Anlagenmechaniker, Maurer, Altenpfleger, Heilerziehungspfleger, Musiker, Veranstaltungskaufmann, Schreiner, Gärtner bis hin zum Mechatroniker, Lokführer, Straßenbauer, Kostümschneider, Fachinformatiker, Medizintechniker oder zur Fachkraft für Bädertechnik.
Für das Projekt wurde zudem eine durchgängige Medienlinie entwickelt, zu der z.B. ein Logo, Kleidung, Flyer und Plakate gehörten. Plakatiert wurde in Schulen, Bibliotheken, Rathäusern und Bussen. Das alles steigerte den Wiedererkennungswert der „Marke JobBlogger“.

Das Medienecho sowie die Klick- bzw. Like-Zahlen in den Sozialen Medien fielen sehr positiv aus.
Ausschlaggebend waren aber auch die Rückmeldungen der beteiligten Firmen und Einrichtungen: 94 % würden sich wieder an dem Projekt beteiligen und finden es sinnvoll, dass der Landkreis sich auf diesem Weg im überregionalen Wettbewerb positioniert. Auch 94 % sind der Meinung, dass man durch dieses Format und die Präsenz in Social Media junge Menschen besser erreicht als mit einer klassischen Internetseite. 100 % sind zufrieden mit der Darstellung ihres beruflichen bzw. ihres Freizeitangebotes. Zudem gab es bereits Nachfragen bezüglich einer Fortsetzung.
All diese Argumente überzeugten. Die Verantwortlichen haben nun den Auftrag, die Projektidee „JobBlogger“ weiterzuentwickeln und die Umsetzung für 2019 in die Wege zu leiten.