Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt von Montag, dem 26.11.2018

Kriminalitätsgeschehen:

 

Schlägerei vor Diskothek – eine Person im Krankenhaus

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am frühen Sonntagmorgen eskalierte ein Streit unter Besuchern einer Diskothek in der Haugerpfarrgasse. Für einen Beteiligten endete die Auseinandersetzung mit einer Gesichtsverletzung in einem Würzburger Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Kurz vor halb sechs Uhr am frühen Sonntagmorgen wurden Gäste einer Diskothek in der Haugerpfarrgasse des Lokals verwiesen, nachdem sie miteinander in Streit geraten waren. Vor dem Lokal wurde die Streitigkeit fortgeführt. Sie eskalierte letztlich in eine körperliche Auseinandersetzung. In dessen Verlauf ging einer der Beteiligten zu Boden. Auch hier soll der Streit noch nicht geendet sein. Letzten Endes musste der Rettungsdienst anrücken, um einen verletzten 30-jährigen Deutschen zur weiteren Behandlung seiner Gesichtsverletzung in ein Krankenhaus zu transportieren.

Von seinem 21-jährigen ebenfalls deutschen Kontrahenten sowie mehreren Zeugen des Geschehens wurden die Personalien festgestellt. Auch Alkohol spielte bei dem Streit offenbar eine Rolle. Die gemessenen Alkoholisierungen der Hauptakteure bewegten sich zwischen 0,5 und 1,5 Promille. Der exakte Tathergang und die konkreten Tathandlungen bei der Schlägerei sind nun Gegenstand der Ermittlungen, die bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt werden.

 

 

Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht vom Zeugen beobachtet – Zeuge nun gesucht! Bitte melden

 

WÜRZBURG/FRAUENLAND. In der Zeit zwischen Sonntagnachmittag, 15:00 Uhr, und Montagmorgen, 06:30 Uhr, wurde der schwarze VW Polo eines Würzburgers angefahren. Der Pkw war in der Salvatorstraße geparkt, als der bislang unbekannte Verkehrsteilnehmer mit dessen Fahrzeug die Stoßstange des geparkten Fahrzeuges hinten links ramponierte. Der Unfallfahrer kümmerte sich anschließend um keinerlei Schadensabwicklung und entfernte sich in strafbarer Art und Weise von der Unfallörtlichkeit. Ein bislang unbekannter Zeuge beobachtete das Unfallgeschehen und hinterließ am Scheibenwischer des angefahrenen Fahrzeuges einen Hinweiszettel mit seiner Handynummer. Leider bemerkte der Besitzer des beschädigten Fahrzeuges dieses zu spät, so dass die Handynummer des Zeugen nicht mehr zu lesen war.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt führt in diesem Zusammenhang ein Strafverfahren  wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet den o.g. Unfallzeugen, sich unter Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Alkoholisiert mit dem Rad unterwegs

 

WÜRZBURG/ZELLERAU. Am Sonntagmorgen kurz nach 07:30 Uhr wurde ein 30-jähriger Landkreisbewohner auf seinem Fahrrad fahrend auf dem Hexenbruchweg einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei wurde erheblicher Alkoholgeruch beim Radfahrer festgestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab knapp 1,9 Promille. Das Rad wurde verkehrssicher abgestellt. Der Radfahrer musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo ein hinzugerufener Arzt eine angeordnete Blutentnahme durchführte.

Den jungen Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

Unter Drogeneinfluss am Steuer – weitere Drogen im Fahrzeug aufgefunden

WÜRZBURG/INNENSTADT. Zivilbeamte unterzogen am Sonntagmittag gegen 11:30 Uhr eine 36-jährige Österreicherin mit ihrem Pkw einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Dabei konnte durch die Beamten festgestellt werden, dass die Fahrerin am Vortrag Amfetamin konsumiert hatte und womöglich unter Drogeneinfluss am Steuer unterwegs war. Entsprechende Tests bekräftigen diesen Verdacht. Im Fahrzeuginneren konnte noch diverse Kleinmengen verbotener Betäubungsmittel sichergestellt werden. Die Frau musste die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung sowie Durchführung einer Blutentnahme durch einen verständigten Arzt zur Polizeidienststelle begleiten. Wegen der Fahrt und Drogeneinfluss sowie des illegalen Besitzes der Betäubungsmittel erwarten die Österreicherin nun ein Bußgeldverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz sowie ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Nach Angriff auf Polizeibeamten – Ermittlungsrichter erlässt Haftbefehl

 

WÜRZBURG. Nachdem ein 42-Jähriger am Donnerstagvormittag auf einem Parkplatz einen Polizeibeamten angegriffen haben soll, wurde gegen den Tatverdächtigen nun auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg Haftbefehl erlassen. Im Zusammenhang mit dem Angriff kam es zum Schusswaffengebrauch durch den Polizisten.

Wie bereits durch das Polizeipräsidium Unterfranken berichtet, kam es am Donnerstagvormittag auf dem Parkplatz des Kulturspeichers zu einem Polizeieinsatz, bei dem ein Beamter von seiner Schusswaffe Gebrauch gemacht hat. Der Einsatz der Schusswaffe galt einem 42-jährigen Tatverdächtigen, der im Vorfeld den Beamten mit einem Messer angegriffen haben soll. Der mutmaßliche Angreifer wurde mit schweren aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Ermittlungen zu dem Schusswaffeneinsatz führt das Bayerische Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Der Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der ebenfalls bei dem Einsatz verletzt wurde, konnte das Krankenhaus bereits am Donnerstagnachmittag wieder verlassen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg erließ der Ermittlungsrichter am Freitagnachmittag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen, der zurzeit in einer Klinik während seines stationären Aufenthalts von der Polizei bewacht wird.

 

Benefiz-Fußballspiel zugunsten des Würzburger FV;

Würzburger FV – FC Schweinfurt 05

 

 

WÜRZBURG/ZELLERAUAm Sonntagvormittag fand in der Sepp-Endres-Sportanlage in Würzburg das  Benefiz-Spiel des Würzburger FV gegen den 1.FC Schweinfurt 05 statt.

 

Der Veranstaltung, die von der  Polizeiinspektion Würzburg-Stadt mit eigenen und Unterstützungskräften der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg betreut wurde, wohnten etwa 300 Zuschauer, davon ca. 50 Gästeanhänger, bei.

 

Die Veranstaltung verlief aus polizeilicher Sicht absolut störungsfrei.

 

Vorsicht vor betrügerischen Telefonanrufen – Aktuell Anrufe von falschen Polizeibeamten

 

UNTERFRANKEN. Aktuell sind im Raum Würzburg, Schweinfurt und Aschaffenburg wieder Telefonbetrüger aktiv. Die Anrufer geben sich als falsche Polizeibeamte aus und erfragen die verfügbaren Vermögenswerte der Angerufenen. Informieren Sie bitte Ihre Angehörigen!

Seit etwa 10.00 Uhr gingen bei der Polizeieinsatzzentrale Unterfranken, insbesondere aus dem Raum Würzburg, rund 20 Mitteilungen über Anrufe falscher Polizeibeamte ein. Die Betrüger geben vor, wegen Einbruchsdelikten und damit in Zusammenhang stehenden Festnahmen zu ermitteln und erfragen die Vermögenswerte der Angerufenen.

Die Täter unterdrücken die angezeigte Rufnummer oder nutzen ein sogenanntes Spoofing-Programm, das unter anderem die Ortsvorwahl in Kombination mit der 110 auf dem Telefondisplay des Angerufenen anzeigen lässt.

Die Polizei Unterfranken rät:

Ø  Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Einbrecher festgenommen wurden!

Ø  Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen!

Ø  Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!

Ø  Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen – bei der echten Polizei erscheint niemals die 110(auch nicht mit Vorwahl)!

Ø  Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen

Hakenkreuz in Lack geritzt – Wer kann Hinweise zum Täter geben?

 

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. Von Samstag auf Sonntag hat ein Unbekannter ein Hakenkreuz in den Lack eines geparkten Pkw geritzt. Der Täter entkam unerkannt. Die Kripo Würzburg hofft im Rahmen ihrer Ermittlungen nun auch auf Zeugenhinweise.

Der Besitzer hatte seinen grauen BMW am Samstagabend, gegen 22.30 Uhr, auf einem Parkplatz in der Pariser Straße abgestellt. Als er am nächsten Tag, gegen 11.15 Uhr, zurückkehrte, stellte er die Beschädigungen an dem Fahrzeug fest. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen im vierstelligen Bereich liegen.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kripo Würzburg in Verbindung zu setzen.