Am Sonntag, 25. November, heißt es: #schweigenbrechen!

Am Sonntag, 25. November, heißt es: #schweigenbrechen!

Die Statistik ist erschreckend: 40 Prozent aller Frauen in Deutschland waren schon einmal von Gewalt betroffen. Häufiger als jeden dritten Tag wird statistisch gesehen eine Frau von ihrem derzeitigen oder ihrem Ex-Partner getötet. Das sind unglaubliche Tatsachen, doch leider Realität. Diese Zahlen wurden erst kürzlich durch eine Studie zur kriminalistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt, die vom Bundeskriminalamt durchgeführt wurde, belegt. Eine der Ursachen ist das Wegschauen und Weghören, wenn Frauen im Umfeld von Gewalt betroffen sind. Auch kann es sein, dass man Hemmungen hat, das Thema bei den Betroffenen anzusprechen und sich somit einzumischen. Im Grunde kann und sollte aber jede und jeder dabei helfen, das Tabu zu brechen.
Eine Möglichkeit der betroffenen Person Hilfe und Unterstützung zu geben, ist das Hilfetelefon. Es ist ein Angebot, das Betroffenen einen Ausweg aus der Gewalt zeigen will – und Mut machen soll für den ersten Schritt raus aus dem Kreislauf der Gewalt.

Deshalb gibt es die bundesweite Aktion „Wir brechen das Schweigen“, mit der das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufruft, das Wegsehen und Weghören aufzugeben. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November bringt das Hilfetelefon das Thema dahin, wo es hingehört: in die Öffentlichkeit.

Auch der Landkreis Bad Kissingen engagiert sich anlässlich des Aktionstags mit einer Fotoserie, die auf das Hilfetelefon für Gewaltbetroffene aufmerksam machen will. Abgebildet sind Persönlichkeiten aus Öffentlichkeit und Verwaltung mit einem Plakat, dass die Nummer des Hilfetelefons zeigt. Die Fotos sind auf der Homepage (kg.de) und der Facebook-Seite des Landkreises (www.facebook.com/LandkreisBadKissingen) zu sehen. Unter dem Hashtag #schweigenbrechen soll das Thema rund um den Aktionstag in die Öffentlichkeit gerückt werden.

Weitere Infos finden Sie unter: hilfetelefon.de oder www.facebook.com/hilfetelefon 

V.l. (oben).: Christoph Stürmer (KJR-Geschäftsführer), Sophie Wirsching (Abteilungsleiterin „Sicherheit und Ordnung“), Landrat Thomas Bold; V.l. (unten): JobBloggerin Melissa Kalmund, Jürgen Metz (Stabsstellenleiter L1), Antje Rink (Stv. Gleichstellungsbeauftragte) und Nina Opfermann (Gleichstellungsbeauftragte und Abteilungsleiterin „Kommunale und soziale Angelegenheiten“)