Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 22.11.2018

Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 22.11.2018

 

Aus dem Stadtgebiet

Verkehrsgeschehen:

Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

 

Mindestens 500 Euro Reparaturkosten hat ein bis dato noch unbekannter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall am Mittwochmorgen verursacht. Ohne der gesetzlichen Meldepflicht nachzukommen suchte der Verursacher anschließend das Weite. Zu ihm beziehungsweise seinem Fahrzeug liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Zwischen 7.30 und 8 Uhr vernahm der Eigentümer eines grauen Opel Astra am Mittwoch ein lautes Quietschen mit einem anschließenden Wegfahren eines Autos. Als er seinen Rollladen hochzog, konnte er nichts mehr sehen. Als er kurz darauf zu seinem Opel kam, sah er die Bescherung. An der hinteren linken Fahrzeugseite sind jetzt diverse Kratzspuren im Lack erkennbar.

Die Örtlichkeit der Unfallflucht lautet auf Jonas-Wehner-Straße 9.

Unfallflüchtiger kann umgehend ermittelt werden

 

Nicht lange „flüchtig“ war ein Autofahrer am Mittwochvormittag, nachdem er in der Cramerstraße einen Unfall verursacht hat und danach davongefahren ist. Weil das Opfer das Kennzeichen des Fahrzeugs ablesen konnte, wurde der Beschuldigte schon kurz darauf ermittelt.

Der 26-Jährige muss sich wegen eines unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle demnächst vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Gegen 10.25 Uhr parkte die 50-jährige Fahrerin eines Ford Fiesta bei der Cramerstraße 11 rückwärts in eine Parklücke ein, als der spätere Unfallflüchtige just in diesem Moment an ihr vorbeifuhr. Dabei touchierte der Beschuldigte mit der rechten Front seines Ford Transit Custom das vordere linke Stoßstangeneck des Fiestas. Ohne sich weiter darum zu kümmern, fuhr der Unfallverursacher davon. Glücklicherweise konnte das Unfallopfer das Kennzeichen des Flüchtenden noch ablesen. Über die Halterfirma konnte der 26-Jährige erreicht und zur Unfallstelle zurückbeordert werden. Entgegen der Angabe des Unfallopfers, dass der Zusammenstoß deutlich spür- und hörbar gewesen ist, gab der Beschuldigte bei seiner Vernehmung an, von alledem nichts mitbekommen zu haben.

Autofahrer unter Alkoholeinfluss

Seit dem späten Mittwochabend läuft gegen einen polnischen Staatsbürger ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr. Bei einer Kontrolle wurde festgestellt, dass der Beschuldigte erheblich unter Alkoholeinfluss gestanden hat.

Gegen 23.10 Uhr wurde der VW Passat Lenker in der Bauerngasse zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Bereits bei der Begrüßung schlug den Ordnungshütern eine starke Alkoholfahne aus dem Fahrzeuginnenraum entgegen. Der anfängliche Verdacht der Trunkenheit im Verkehr bestätigte sich spätestens nach dem Atemalkoholtest. Dort erreichte der beschuldigte Kraftfahrzeuglenker einen umgerechneten Wert von 1,46 Promille. Nun war die Fahrt für den 25-Jährigen zu Ende und er musste den Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben. Später führte in der Polizeiwache ein Arzt eine Blutentnahme bei ihm durch. Da der Beschuldigte keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wurde die Staatsanwaltschaft benachrichtigt. Wegen fehlender Barmittel konnte die angeordnete Hinterlegung einer Sicherheitsleistung nicht erfolgen. Deshalb musste der Beschuldigte nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten wieder entlassen werden.

Aus dem Landkreis

Nägel unter Autorreifen gelegt

Schonungen

 

Wegen eines versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und einer versuchten Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug hat die Schweinfurter Polizei am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.

Der Anzeige liegt folgender Sachverhalt zu Grunde:

Am Mittwoch um 10 Uhr bemerkte ein Autofahrer, als er zu seinem am Vortag um 13.30 Uhr vor der Hauptstraße 21 abgestellten roten Mercedes der G-Klasse kam, dass eine größere Anzahl an Zimmermannsnägel unter drei seiner vier Reifen ausgelegt worden sind.

Wäre der Mann los gefahren, so wäre möglicherweise sofort eine Beschädigung an seinen Reifen entstanden. Oder aber, was natürlich viel schwerer wiegt, während der Fahrt ein Reifenplatzer oder ähnliches möglich gewesen, was nicht nur zu einer Gefährdung des Autofahrers selbst sondern möglicherweise auch noch für andere Verkehrsteilnehmer geführt hätte.

Sollte jemand den Täter bei der Tatausführung beobachtet haben wird dieser Zeuge gebeten, sich umgehend bei der Polizei zu melden.

Verkehrsgeschehen:

Wildunfall

St 2280, Üchtelhausen – Thomashof

 

Am Dienstag um 19.20 Uhr war ein VW Golf Führer auf der Staatsstraße 2280 unterwegs. Bei seiner Fahrt zwischen Üchtelhausen und Thomashof sprang auf Höhe des Abzweigs nach Weipoltshausen plötzlich eine Rotte Wildschweine, bestehend aus zirka 10 Tieren, vor ihm über die Straße. Dabei kollidierte eines der Tiere mit der rechten Fahrzeugseite. Anschließend folgte das Wildtier wieder der davon eilenden Rotte.

Der Blechschaden wird auf 2500 Euro geschätzt.

Unfallflucht – mit der Bitte um einen Zeugenaufruf

Röthlein

 

Bereits vom vergangenen Samstag datiert eine Unfallflucht, die erst am gestrigen Mittwoch zur Anzeige gebracht worden ist.

Nach den Angaben des Hausbesitzers des „Schweinfurter Weg 8“ hörte er am 17. November, im Zeitraum zwischen 10 und 11.30 Uhr, einen lauten Knall. Zunächst dachte er sich nichts dabei. Als er irgendwann mal später im Lauf des Tages vor das Haus trat, musste er feststellen, dass jemand gegen seine Hausmauer gefahren ist.

Vom Verursacher und dem benutzten Fahrzeug ist derzeit noch überhaupt nichts bekannt.

Der Schaden wird mit 300 Euro angegeben.

Verkehrsunfall mit einem Leichtverletzten – Führerschein beschlagnahmt und Blutentnahme durchgeführt

SW 13, Eßleben – Mühlhausen

 

Am frühen Mittwochabend ereignete sich auf der Kreisstraße 13 zwischen Eßleben und Mühlhausen ein Verkehrsunfall, bei dem der Unfallverursacher leicht verletzt worden ist. An den beiden beteiligten Fahrzeugen entstand ein geschätzter Gesamtschaden von rund 8000 Euro.

Gegen den Unfallverursacher ist ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet worden.

Gegen 20.30 Uhr war der spätere Unfallverursacher, ein 86-Jähriger, mit seinem VW Caddy auf der Kreisstraße in Fahrtrichtung Mühlhausen unterwegs. Wie ein nachfahrender Zeuge später schilderte, fuhr der betagte Herr bereits zuvor im Ortsbereich von Eßleben des Öfteren in Schlangenlinien und kam bisweilen dabei auch auf die Gegenfahrspur.

Im Bereich des Ortseingangs von Mühlhausen kam der Senior wieder auf die Gegenfahrspur, wobei es dann zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden 23-Jährigen kam, der mit seinem Opel Corsa in Fahrtrichtung Eßleben unterwegs gewesen ist. Durch die Wucht des Anpralls drehte sich der Corsa und rutschte in den angrenzenden Graben. Der Unfallverursacher stieß mit seinem Auto noch gegen einen Leitpfosten. Danach kam er nach links von der Fahrbahn ab, befuhr einen bepflasterten Hang unterhalb einer Brücke, bevor er wieder zurück auf die Straße kam und hier stehen blieb. Nachdem es im Motorraum des VW Caddy nun stark zu qualmen und brennen begann, eilten die Feuerwehren aus Mühlhausen, Eßleben und Werneck zum Einsatzort. Der Brand war danach schnell gelöscht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrtauglich und wurden durch einen Abschleppdienst aufgeladen und von der Unfallstelle weggebracht.

Der 86-Jährige wurde wegen leichterer Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Schweinfurter Krankenhaus abtransportiert. Dort wurde später sein Führerschein beschlagnahmt sowie eine Blutentnahme durchgeführt.

Der Führerschein geht demnächst mit einer entsprechenden Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft. Die zuständige Führerscheinstelle erhellt einen Abdruck der Anzeige.

Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.