Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 21.11.2018

Pressebericht der Polizeiinspektion Schweinfurt vom 21.11.2018

Aus dem Stadtgebiet

Ladendiebstahl – hoher Entwendungsschaden

 

Auf rund 620 Euro schätzt der Geschäftsführer eins Modehauses den Beutewert, den sich ein Unbekannter oder eine Unbekannte am Montagnachmittag unter den Nagel gerissen hat.

Im Zeitraum zwischen 15 und 16.30 Uhr verschwanden von einer Auslage, welche außerhalb des Geschäftes in der Wolfsgasse 27 aufgestellt war, neun Herrenpullover namhafter Hersteller.

Zu einem möglichen Täter beziehungsweise Tätern und deren Vorgehensweise ist bis dato noch überhaupt nichts bekannt.

Sollte jemand zur Tatzeit vor dem Geschäft in der Wolfsgasse eine diesbezügliche Beobachtung gemacht haben wird er gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen

Unachtsamkeit löst kleines Feuer und Sprinkleranlage aus

 

Weil eine Mitarbeiterin eines Möbelhauses im Maintal am Dienstagnachmittag unachtsam den Aschenbecher ausgeleert hat, löste nach einem Kleinbrand die Sprinkleranlage aus und richtete einen erheblichen Wasserschaden aus.

Gegen 18.10 Uhr kam es zu dem folgenschweren Ereignis. Eine Mittvierzigerin leerte in einem Aufenthaltsraum im 2. Obergeschoß einen Aschenbecher aus, um ihn zu einer Teamsitzung in einem weiteren Raum mitzunehmen. Dadurch wurde in der Folge im Aschenbecher befindlicher Papiermüll entzündet. Der Rauch löste die Sprinkleranlage aus, welche das Feuer sogleich löschte. Durch den massiven Wasserfluss entstand aber auf einer geschätzten Fläche von rund 50 Quadratmeter eine zirka 5 Zentimeter hohe Pfütze. Dieses Wasser drang anschließend durch die Decke in das darunter liegende Geschoss.

Wie hoch der dadurch entstandene Schaden am Gebäude beziehungsweise am Mobiliar ist, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden. Es wird aber von einem mittleren fünfstelligen Betrag ausgegangen.

Verkehrsgeschehen:

Unfallfluchten – mit der Bitte um Zeugenaufrufe

 

-Mit der Unfallörtlichkeit St.-Kilian-Straße 28 ist am Dienstagnachmittag eine Unfallflucht zur Anzeige gebracht worden.

Wie die Eigentümerin eines blauen Opel Corsa angab, parkte sie ihr Auto am Montag um 22 Uhr vor dem Haus. Als sie am nächsten Morgen gegen 7.50 Uhr zur Schule fahren wollte, musste sie feststellen, dass ein anderer Fahrzeuglenker an ihrem Auto hängengeblieben ist. Der Außenspiegel der Fahrerseite war nach vorne geklappt und dadurch beschädigt worden.

Vom Verursacher war weit und breit nichts mehr zum Sehen. Deshalb liegen auch noch keine Erkenntnisse zum flüchtigen Auto vor.

Der Schaden wird mit 250 Euro angegeben.

-Eine weitere am Dienstag zur Anzeige gebrachte Unfallflucht spielte sich vor der Elsa-Brändström-Straße 40 ab.

Dort stellte am Dienstag um 7.10 Uhr die Eigentümerin eines schwarzen VW Polo ihr Auto ab. Als sie nach der Arbeit im Leopoldina Krankenhaus um 15.50 Uhr wieder wegfahren wollte, zeigte der Polo eine frische Unfallbeschädigung auf. Ein bis dato noch Unbekannter war mit seinem Fahrzeug am hinteren linken Heck des Polo hängengeblieben und ist anschließend gesetzeswidrig von der Unfallstelle geflüchtet. Der von ihm zurückgelassene Sachschaden wird auf 750 Euro geschätzt.

Zweiradlenkerin unter Drogeneinfluss

 

Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss läuft seit dem Dienstagnachmittag gegen eine 29-jährige Schweinfurterin.

Deshalb durfte sie nach der Kontrolle auch nicht mehr weiterfahren, musste den Fahrzeugschlüssel vorübergehend abgeben und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Gegen 14.10 Uhr erfolgte die Kontrolle der Betroffenen und ihres Zweirades in der Fritz-Soldmann-Straße. Dabei stellten die Beamten in der Folge drogentypische Ausfallerscheinungen, wie unter anderem starke Nervosität, Körperzittern, gerötete Augen, Mundtrockenheit und häufiges Lippenlecken fest. Des Weiteren schlug auch ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Urintest positiv auf eine THC und AMP-Einnahme an. Trotz der „erdrückenden Beweislast“ verneinte die junge Frau etwas mit Drogen zu tun zu haben. Nichtsdestotrotz musste sie danach den Beamten zu einer Arztpraxis folgen, wo eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt worden ist.

Sollten die Werte bei der folgenden Blutuntersuchungen die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenzwerte überschreiten, droht der Endzwanzigerin eine Bußgeldanzeige über 530 Euro, der Eintrag von zwei Punkten in Flensburg sowie die Ableistung eines einmonatigen Fahrverbots.

Aus dem Landkreis

Dieb/Diebin bestraft Vergesslichkeit – Handtasche verschwunden

Bergrheinfeld

 

Die Vergesslichkeit der Eigentümerin hat am Montagnachmittag ein Dieb oder eine Diebin schamlos ausgenutzt und eine Handtasche gestohlen.

Das Opfer beklagt jetzt einen geschätzten Verlust von über 200 Euro.

Gegen 18 Uhr verließ eine 61-Jährige einen Discounter in der Schweinfurter Straße und fuhr mit dem Einkaufswagen zu ihrem auf dem Parkplatz abgestellten Opel. Nachdem sie den Einkauf im Auto verstaut hatte, schob sie den Wagen zur Sammelstelle zurück. Dabei unterlief ihr jetzt aber ein Missgeschick, denn sie ließ ihre Handtasche versehentlich an dem dafür vorgesehenen Haken am Wagen hängen. Zu Hause angekommen fiel der Frau rund 20 Minuten später auf, dass ihre Handtasche fehlte. Heiß und kalt lief es ihr jetzt den Rücken herunter und sie fuhr sofort zum Discounter zurück. Aber wie sie bereits befürchtete, war das Unglück schon eingetreten. Die Handtasche war weg. Eine Nachfrage im Markt verlief auch negativ.

Neben den üblichen Plastikkarten und einem preisgünstigen Mobiltelefon schmerzt der Frau hauptsächlich der Verlust der Tasche und des Bargeldes.

Ruhestörungseinsatz führt zum Auffinden von Rauschgift – Drei Strafverfahren eingeleitet

Sennfeld

 

Eigentlich waren die Ordnungshüter am späten Dienstagabend nur zu einem Einsatz wegen Ruhestörung zu einer Wohnung im südlichen Teil der Gemeinde gefahren. Als sie einige Zeit später wieder zur Wache zurückfuhren, hatten sie einiges an Rauschgift in ihrem Gepäck und drei Beschuldigte jetzt ein Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel „am Hals“.

Gegen 22.30 Uhr beschwerte sich der Mitteiler über seinen Nachbarn, weil der schon seit geraumer Zeit lautstark auf seiner Gitarre herumklimperte und an ein Schlafen nicht zu denken war. Beim Eintreffen der Ordnungshüter machten diese dieselben Feststellungen und es dauerte einige Zeit, bis der Gitarrenspieler ihr Klopfen, Rufen und Klingeln wahrnahm und sie eintreten ließ. Bereits beim Betreten des Flurs erblickten sie eine auf einem Ofen liegende Cannabisblüte sowie den Geruch von Marihuana. Die daraufhin durchgeführte Wohnungsdurchsuchung führte zur Beschlagnahme von weiterem Cannabis, Marihuana und Haschisch. Auch wurden noch eine ungeladene PTB-Waffe, mehrere leere Druckverschlusstütchen, Amfetaminbesteck, sieben Wärmelampen und ein kleines Gewächszelt aufgefunden. Nachdem der ursprüngliche Ruhestörer, ein Mann in den Fünfzigern, mitteilte, dass ein Teil des aufgefundenen Gutes einem Bekannten gehöre, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft in dessen Wohnung später ebenfalls eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt. Diese verlief jedoch negativ.

Da weitere Räumlichkeiten des „Gitarrenspielers“ zum Teil auch noch an einen Anfangszwanziger untervermietet sind und keinerlei räumliche Trennung vorhanden ist, wurden auch noch die anderen Räume genauer unter die Lupe genommen. Und siehe da, auch hier wurden die Beamten fündig. Neben einer kleinen Aufzuchtanlage mit zwei Wärmelampen, fanden sie auch noch sechs leere Pflanzkübel und eine größere Menge an Cannabissamen.

 

Verkehrsgeschehen:

Verkehrsunfall alleibeteiligt – schwere Verletzungen

SW 13, zwischen Mühlhausen und Eßleben

 

Am Dienstagnachmittag ist eine Endzwanzigerin auf der Kreisstraße 13 zwischen Mühlhausen und Eßleben alleinbeteiligt in einen Unfall verwickelt worden. Mit schweren Verletzungen transportierte sie der Rettungsdienst anschließend in ein Würzburger Krankenhaus ab.

Der Blechschaden an ihrem total beschädigten Auto wird auf 6500 Euro geschätzt.

Gegen 18.20 Uhr war die Autofahrerin mit ihrem Ford Fiesta zwischen Mühlhausen und Eßleben unterwegs.

Aus bisher nicht bekannter Ursache geriet sie etwa 200 Meter vor Eßleben auf das rechte Bankett. Um wieder auf die Straße zurückzukommen verriss sie anscheinend ihr Lenkrad. Die Lenkbewegungen waren dermaßen stark, dass sie danach über die Gegenfahrbahn schleudernd von der Straße abkam und der Fiesta sich anschließend im Seitengraben überschlug.

Mit Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung wurde die Autofahrerin von der Unfallstelle weggebracht.

Die Floriansjünger aus Eßleben wurden ebenfalls noch zur Unfallstelle gerufen, um Verkehrslenkungsmaßnahmen durchzuführen und ausgelaufene Betriebsstoffe auf der Fahrbahn zu binden.

Der augenscheinliche „Totalschaden“ wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen.

 

 Für alle ungeklärten Fälle bittet die Polizeiinspektion Schweinfurt unter der Rufnummer 09721/202-0 um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.