2 Jahre Standortkampagne des Landkreises Bad Kissingen

Rückschau und Neuerungen auf Schloss Saaleck vorgestellt
Seit fast genau zwei Jahren läuft die Standortkampagne des
Landkreises Bad Kissingen. Mit Plakaten, Kino- und Radiowerbung,
einer Landingpage (www.bad-kissingen.land) und vielen weiteren
Aktionen macht der Landkreis seitdem auf seine Stärken
aufmerksam – immer in Anlehnung an den Slogan „Hier gehts
besser.“
Schluss ist aber noch lange nicht! Darum zogen die Verantwortlichen
kürzlich Bilanz und stellten kommende Neuerungen vor. „Wir wollen
nachhaltig für unsere Region werben. Darum spielen wir unsere
Botschaft langfristig auf verschiedenen Kanälen und bereiten sie
immer wieder neu und kreativ auf“, erklärt Landrat Thomas Bold das
Konzept.
Die Kampagne wirkt!
Bei einer Veranstaltung auf Schloss Saaleck bei Hammelburg, an der
zahlreiche Multiplikatoren teilnahmen, hielt man zunächst
Rückschau. Schnell wurde klar: Die Kampagne läuft gut. „Wir
bekommen vor allem aus dem Landkreis viele Rückmeldungen und
freuen uns über einen breiten Unterstützerkreis in Wirtschaft und
Gesellschaft“, so Landrat Bold. Diese Multiplikatoren verbreiten die
Message weiter. Ein Pluspunkt, denn wer ist als Botschafter einer
Region überzeugender und authentischer als deren Einwohner?
Daneben gibt es natürlich auch Rückmeldungen von außerhalb,
immerhin waren u.a. Plakate und Kinospots in Metropolen wie
München und Frankfurt zu sehen und Spots im Radio geschaltet. Die
Kampagne wird also bemerkt, die Botschaft bleibt hängen.
Viele Aktionen in der Pipeline
Damit das auch weiter so bleibt, startet demnächst eine neue
Plakatserie. Diesmal sind die Plakate recht zurückhaltend gestaltet
– der Text ist das, was ins Auge sticht. „Geile Stadt – Aber ein
bisschen mehr Platz wäre gut. Gehts auch besser?“ oder „Mega
Metropole – Aber warum wollt ihr am Wochenende alle raus hier?“
– Slogans wie diese sollen vor allem in Großstädten deren Bewohner
zum Nachdenken anregen. Von Mitte Dezember bis Mitte Januar
werden in München und Frankfurt jeweils 30 Großflächen plakatiert.
Auf den Plakaten sorgt ein Verweis auf die Landingpage des
Landkreises Bad Kissingen dafür, dass Interessierte schnell an Infos
zu Leben, Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung gelangen
können.
In Großkinos in München und Frankfurt wird in der
Vorweihnachtszeit auch der Imagespot des Landkreises wieder

laufen. Zusätzlich gibt’s mit drei neuen Radiospots, die auf „B5
aktuell“ laufen werden, auch etwas auf die Ohren.
Neu ab 2019: Landkreismagazin und Zuzügler
Anfang 2019 geht dann ein weiteres neues Produkt an den Start:
Das Magazin des Landkreises Bad Kissingen. Ab Ende Januar
versorgt dieses die Bewohner des Landkreises vorerst drei Mal
jährlich mit Infos rund um das Leben im Landkreis. In spannenden
Artikeln sollen die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit haben,
ihre Heimat von einer neuen Seite kennenzulernen.
Zudem stellte sich ein Zuzügler vor: Stefan Winkler. Er zieht mit
seinem Unternehmen, dem Ingenieurbüro WinklerGmbH, in den
Landkreis. Bislang hatte dieses seinen Sitz mitten in Würzburg. Da
Winkler sich mithilfe des Wirtschaftsnewsletters über den Landkreis
informierte, reifte in ihm schließlich der Entschluss, sowohl privat
als auch geschäftlich in den Landkreis Bad Kissingen zu ziehen. Sein
Beweggrund: höhere Lebensqualität. Schon im kommenden
Frühjahr soll der Umzug nach Oerlenbach stattfinden.
Landingpage bietet noch breiteres Angebot
Weitere Neuerungen gibt es auf der Landingpage (www.badkissingen.land).
Bereits seit diesem Sommer sind dort
Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu finden. Unter
„Kids/Teens“ gibt es jede Menge öffentlich zugänglicher und
kostenloser Locations. Insgesamt sind über 400 Stück hinterlegt,
darunter Spielplätze, offene Jugendtreffs, Action & Bewegung,
Baden & Zelten, Lagerfeuer & Grillen, Multifunktions-(spiel)flächen
und weitere Freizeitstätten.
Die Seite ist sowohl über die Landingpage, aber auch ganz einfach
über die Domain www.kidsnteens.de zu erreichen.
Zudem wurden im vergangenen Jahr in Kooperation mit Gemeinden
deren Gewerbeflächen gefilmt und fotografiert – und zwar aus der
Luft. Mit diesen sogenannten „Copter-Aufnahmen“ sollen die
Flächen künftig beworben werden. Dies geschieht demnächst auch
auf der Landingpage des Landkreises unter dem Reiter „Flächen“.
Dort wird man interaktiv über eine Karte freie Gewerbeflächen
ansteuern und sich informieren können.
Es wird glamourös
Ab nächstem Jahr wird es den Landkreis auch als Schmuckstück
geben – beziehungsweise dessen Form. Die Idee hierzu hatte Malte
Meinck, Inhaber des „Schmuck Atelier Meinck“ in Bad Kissingen. Die
Standortkampagne hatte ihn dazu inspiriert, mit den Landkreis-Konturen, die auch im Logo zu finden sind, zu arbeiten. Heraus
kamen am Ende Anhänger, die sowohl an Kette oder Schlüssel
getragen werden können. Der Clou: Individuell nach Kundenwunsch
kann man auch einen Schmuckstein einsetzen lassen – zum Beispiel
an der Stelle, an der sich der eigene Heimatort befindet.

Hintergrundinfo:
Ziel der Standortkampagne ist die Schärfung des Landkreisprofils in
der öffentlichen Wahrnehmung sowie die Erhöhung des
Bekanntheitsgrades und der Beliebtheit unserer Region. Sie soll
neugierig machen auf das, was unser Landkreis zu bieten hat – sei
es für Familien und Unternehmen, die einen passenden Ort zum
Leben und Wirken, oder Touristen, die Erholung fernab vom Alltag
suchen. Denn all das hat unser Landkreis auf hohem Niveau zu
bieten.Im Rahmen der Standortkampagne taucht auf verschiedenen
Werbemitteln wie Plakaten, Flyern und verschiedenen Give-Aways
immer wieder das Wort „besser“ auf. Leben, Ankommen, Sicherheit,
Wachstum … all das geht und ist im Landkreis Bad Kissingen nicht
nur gut, sondern sogar besser als anderswo. Angelehnt sind diese
griffigen Wortspiele an den mit dem neuen Corporate Design
entwickelten Slogan „Landkreis Bad Kissingen – Hier gehts besser.“
Denn ein gesundes, reflektiertes Selbstbewusstsein ist die Basis für
die zukunfts- und wettbewerbsfähige Entwicklung einer Region.

 

Bildquelle: Lena Pfister