Main Menu

SPD -Anträge zum Haushalt 2019

ANTRAG ZUM HAUSHALT
2019 – SKULPTURENWEG

Antrag:

In den Haushalt 2019
wird ein Betrag von € 100.000.- zur Anschaffung von Kunstwerken für einen
Skulpturenweg durch die Schweinfurter Innenstadt eingestellt.

Begründung:

Die
SPD-Stadtratsfraktion hat bereits zu Beginn des Jahres 2016 den Antrag zur
Schaffung eines Skulpturenwegs vom Georg-Schäfer-Museum zur Kunsthalle durch
die Schweinfurter Innenstadt beantragt, um auf diese Weise die Attraktivität
der Innenstadt zu steigern und die Frequenz der Geschäftsbereiche zu erhöhen.

Zur
Umsetzung eines solchen Skulpturenwegs wurde ein Arbeitskreis eingerichtet, der
sich bisher mit Bestandaufnahme vorhandener Kunst und der Erstellung eines
Konzeptes befasst hat. Diese Arbeit ist abgeschlossen.

Essoll jedoch nicht nur – was natürlich erforderlich und sinnvoll ist –diskutiert werden, sondern es sollten nun endlich die ersten Abschnitte diesesSkulpturenwegs, der künftig auch eine Verbindung zum Kulturforum amMartin-Luther-Platz darstellen könnte, in Angriff genommen werden. Sparkasseund VR-Bank Schweinfurt haben längst ihre Bereitschaft zur Unterstützung zugesagt.Bestandsaufnahmenerstellt, vielmehr ein solcher Plan eines Skulpturenwegs nun auch schrittweiseumgesetzt wird.

ANTRAG ZUM HAUSHALT
2019

Fortführung des
Kellerkatasters

Begründung:

Zur Fortführung der
Erstellung eines Kellerkatasters betreffend die Gewölbekeller und
unterirdischen Gänge innerhalb der Stadtmauer wird ein Betrag von € 30.000.- in
den Haushalt 2019 eingestellt.

Der
Stadtrat hat im Jahr 2016 einen Grundsatzbeschluss mit dem Inhalt gefasst, ein
Kellerkataster für den Bereich der ehemaligen freien Reichsstadt Schweinfurt zu
erstellen.

Für
den Bereich Krumme Gasse/ Oberer Wall wurde mit dem Abschlussbericht aus
September 2017 eine erste Voruntersuchung vorgestellt, die deutlich macht, dass
es zum einen einer Vertiefung der Forschung für diesen Bereich bedarf, zum
anderen eine Fortsetzung dieser Untersuchung auch für andere Altstadtbereiche
sinnvoll und notwendig ist.

Dabei
sollten mit dem Bereich Zürch, einem der ältesten Stadtteile Schweinfurts, aber
auch mit dem derzeitigen Sanierungsgebiet Neue Gasse/ Bauerngasse/ Am Zeughaus,
in der Veränderungen in der Bausubstanz zu befürchten sind, zwei weitere Bereiche
untersucht werden.

Wichtig
wäre auch, die Forschungen im Bereich Krumme Gasse 4/ Rückertstraße 27 zu
vertiefen, in dessen Bereich Kaponniere (fest gedeckter oder massiv gemauerten
Gang oder Raum, aus dem die Verteidiger mit Gewehren oder gar Geschützen
Angreifer auf der Sohle des Befestigungsgrabens beschießen konnten) vorhanden
sind und somit ehemalige Verteidigungseinrichtungen der Stadt besser bestimmt
und lokalisiert werden können.

Bisher
sind lediglich 59 aus ca. 1000 Parzellen untersucht worden und teilweise bedarf
es bei diesen noch genauerer Untersuchungen!

Der
Abschlussbericht endet mit folgenden Worten:

„Aus
wissenschaftlicher Sicht wäre wünschenswert, das Kellerkataster weiter zu
betreiben, um letztlich durch die Typologie eine Grundlage der Datierung jedes
Schweinfurter Kellers zu bekommen. Letztendlich sind wichtige Erkenntnisse zur
Stadtgeschichte zu erwarten, wie beispielsweise zur ältesten Stadtbefestigung
nahe des Alten Gymnasiums und der vermuteten Gadenanlagen dort oder den
Auswirkungen der beiden großen Stadtverderben. Gerade im Bereich der
Stadtgeschichte ist ein großes Potential in den Kellern vorhanden, das auch in
der Bevölkerung auf breites Interesse stoßen könnte.“

Grundsätzlich hat der Stadtrat das bereits in 2016 beschlossen. Es gilt nun durch Bereitstellen von entsprechenden Haushaltsmitteln diese Forschungen konsequent weiterzuführen.

Betreff: Kostenfreies
Parken in den ersten 30 Minuten in der Innenstadt

Die
SPD-Stadtratsfraktion stellt den Antrag, dass alle Parkplätze, auch in
Tiefgaragen, die seitens der Stadt in der Innenstadt angeboten werden, die
erste halbe Stunde kostenfrei genutzt werden können. Elektro-Fahrzeuge sollten
komplett von Parkgebühren befreit werden.

Die Verwaltung
wird beauftragt, die voraussichtlichen finanziellen Auswirkungen zu ermitteln
und diesen im Haushaltsansatz 2019 zu berücksichtigen.

Für
Besucher der Innenstadt als auch für die angesiedelten Geschäfte ist die
direkte Erreichbarkeit von Geschäften zur Abholung von Waren oder für
Kurzeinkäufe ein wichtiger Standortfaktor.

Die
Einführung einer allgemeinen Kostenfreiheit für die erste halbe Stunde Parkzeit
sorgt für eine bessere Frequentierung der Geschäfte in der Innenstadt und
ermöglicht den Nutzern auch kostenfreie kurze Besorgungen, die sonst außerhalb
der Innenstadt getätigt werden würden.

In der
Innenstadt würde dann umgesetzt werden, was für alle Besucher des
ECE-Einkaufszentrums seit langen praktiziert wird. In der Innenstadt wäre dann
das Parkplatzangebot in gleicher Attraktivität gewährleistet.

Maßnahmen
zur Belebung der Innenstadt sind seit Jahren ein elementares
kommunalpolitisches Anliegen der SPD-Stadtratsfraktion. Mit der Umsetzung
dieses Antrages könnte der Besuch der Innenstadt für alle Besucher attraktiver
gemacht werden.

Es
sollte darüber hinaus auch geprüft werden, wo zusätzliche Kurzparkzonen in der
Innenstadt umsetzbar sind.

Für die
Stadtratsfraktion der SPD

30.10.18

Peter Hofmann

Bilder: Peter Hofmann






Related News

Comments are Closed

%d Bloggern gefällt das:
Zur Werkzeugleiste springen