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Dank und Ehrungen für den ehrenamtlichen Einsatz der Bad Kissinger Feuerwehren

Dank und Ehrungen für den ehrenamtlichen Einsatz der Bad Kissinger Feuerwehren

 

„Wir wollen einmal im Jahr danke sagen; denjenigen, die lange Verantwortung getragen haben und sich immer noch selbstverständlich zur Feuerwehr bekennen. Und denen, die jetzt Verantwortung tragen, die bereit sind ihre Freizeit einzusetzen“, hieß Oberbürgermeister Kay Blankenburg die Feuerwehrleute sowie Gäste anderer Hilfsorganisationen, Politik und Gesellschaft zum traditionellen Feuerwehrempfang der Stadt Bad Kissingen willkommen. Wie wichtig die Feuerwehren für die Stadt und deren Bürgerinnen und Bürger ist, machte Oberbürgermeister Kay Blankenburg durch den Vergleich, Bad Kissingen sei Zirkus auf Reisen, deutlich: Auf jeweils einem Wagen fänden sich Feste und Feiern, wie Rakoczy- oder Salinenfest, das Kulturprogramm, wie Theater oder Kissinger Sommer, Traditionsveranstaltungen,wie Martinszüge oder Allerheiligenfeiern und das Alltagsleben mit Arbeit, Einkaufen und Leben. Überall fahre die Feuerwehr mit, als Veranstalter, Helfer oder Sicherheitsdienst. „Das Sicherheitsnetz der Stadt, das seid Ihr!“, lobte Oberbürgermeister Kay Blankenburg den ehrenamtlichen Einsatz „24/7, 365 Tage im Jahr“.

Die Feuerwehren sind heute immer neuen Gefahrensituationen ausgesetzt. Beispielsweise Solaranlagen, Windparks, Elektro- und Wasserstofffahrzeuge sind Gefahren, an die vor 25 Jahren noch niemand gedacht hat. Um so wichtiger ist auch eine gute und moderne Ausstattung der Wehren. Die Autoschlüssel für die neue Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Bad Kissingen hatte Oberbürgermeister Kay Blankenburg direkt vor dem Empfang übergeben. Mit 266.500 Euro schlägt diese überholte Drehleiter insgesamt zu Buche, von denen die Stadt 222.000 Euro, der Landkreis 44.500 Euro tragen. „Mit seinen Entscheidungen zeigt der Stadtrat, dass er hinter Euch steht“, versprach Oberbürgermeister Kay Blankenburg und stellte die baldige Auslieferung des neuen Löschfahrzeugs für Poppenroth in Aussicht.Das neue Löschfahrzeug für Hausen hatte der Stadtrat in seiner letzten Sitzung vergeben.

Und auch die stellvertretende Landrätin Bad Kissingens Monika Horcher ließ keinen Zweifel über die Wichtigkeit der Feuerwehren aufkommen. „Die Feuerwehren – das wissen wir ganz genau und wir wissen es sehr wohl zu schätzen – lassen sich an Einsatzfreude und Zuverlässigkeit nur schwer übertreffen. Binnen kürzester Zeit sind sie vor Ort. Ohne zu zögern übernehmen sie ihre hilfreiche Aufgabe. Jeder Handgriff sitzt, ist oft genug geübt. Brände, technische Hilfeleistung – rasch bekommt ihr alles unter Kontrolle. Wohl uns allen, wenn da eine Feuerwehr ist. Es können alle gut schlafen“, lobte sie.

Staatliche Ehrungen schlossen sich an, die stellvertretende Landrätin Monika Horcher mit den Worten: „Unsere Gemeinschaft braucht solche Menschen, braucht Sie vor allem als Vorbilder für nachfolgende Generationen, um diese zu motivieren. Und aus diesem Grunde ist es auch wichtig, dass die Öffentlichkeit von Ihnen und Ihrem beispielhaften langen Einsatz Kenntnis erhält. Dazu bietet diese Auszeichnung eine Gelegenheit“, anmoderierte.

Die Ehrungen:

Staatliches Ehrenkreuz in Silber für 25 Dienstjahre: Jochen Werner von der freiwilligen Feuerwehr Hausen

Staatliches Ehrenkreuz in Silber für 40 Dienstjahre: Norbert Greubel und Werner Schmidt, beide von der Freiwilligen Feuerwehr Arnshausen und Jürgern Kröckel und Klaus Schmitt von der Freiwilligen Feuerwehr Poppenroth.

Oberbürgermeister Kay Blankenburg und Stadtbrandinspektor Harald Albert führten die Sonderehrungen der Stadt Bad Kissingen durch:

Ehrenkreuz Silber am Bande: Ralf Faulhammer von der Freiwilligen Feuerwehr Albertshausen und Christine Rausch von der Freiwilligen Feuerwehr Winkels.

Stadtbrandinspektor Harald Albert lobte die Zusammenarbeit der Feuerwehren Bad Kissingen und Hausen bei dem Einsatz wegen des kürzlich verunglückten Flugzeugs in Hausen. Bereits an der Unglücksstelle habe er Oberbürgermeister Kay Blankenburg er ein Dankeschön beim Empfang für besonders verdiente Kammeraden vorgeschlagen. So erhielten Denny Heinsmann und Dominik Reichert ein Geschenk für ihren vorbildlichen Einsatz.

„Zunächst möchte ich allen Ausgezeichneten ein Dankeschön sagen, für ihren geleisteten Dienst bei Einsätzen und Übungen zum Wohle der Bürger“, zollte auch Stadtbrandinspektor Harald Albert in seiner Schlussrede den Feuerwehrleuten Respekt für ihr Engagement. „Ehrenamt ist nicht gleich Ehrenamt“, mahnte er an. Man könne den Einsatz in Sportvereinen – ohne deren Leistung schmälern zu wollen – nicht mit dem Ehrenamt bei der Freiwilligen Feuerwehr vergleichen. Denn Einsätze seien nicht mit Spaß zu vergleichen. Er warnte zudem vor folgendem Trend: „Wenn die Ehrenamtlichkeit bei der Feuerwehr weiter sinkt, wird das die Kommunen viel Geld kosten. Brandschutz ist eine Pflichtaufgabe.“ Sein Dank galt der Bürgermeisterei, dem Stadtrat, dem Landkreis sowie den anderen Hilfsorganisationen, wie „Rotes Kreuz, Notärzte, ILS, Polizei, THW, Notfallseelsorge, Wasserwacht, DLRG, zusammen arbeiten wir immer sehr gut und nur gemeinsam sind wir stark“. Dies sei mit einem Blick auf die Blaulichtmeile des Rakoczy-Fests erkennbar.

Foto: Mario Selzer






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