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Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

 

Nein, die Mighty Dogs haben zwar keine drei Punkte aus Erding mit nach Hause genommen, aber nach drei erfolgreich verwandelten Penalties von Josef Straka sicherten sich die Mighty Dogs den Zusatzpunkt im Penaltyschießen.

Aber von Anfang an. Dass es gegen den TSV Erding nicht einfach würde überhaupt Punkte mitzunehmen, das war wohl den Meisten klar. „Erding war heute eine gute Mannschaft, wir wussten das. Wir haben die ganze Woche für dieses schwere Spiel trainiert.“, so Trainer Zdenek Vanc nach der Partie. Im Gegensatz zum vergangenen Auswärtsspiel in Passau waren die Mighty Dogs gegen die Erding Gladiators von Anfang an voll da. Im eigenen Drittel machten die Schweinfurter die Räume dicht, so dass es für Erding kaum ein Durchkommen gab. Aber auch die Hausherren standen hinten stabil, so dass es vorerst torlos in die erste Drittelpause ging.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Mighty Dogs die Chance in Führung zu gehen. Patrik Rypar legt ab auf Christopher Schadewaldt, dessen Schuss doch knapp am Pfosten vorbeiging. Stattdessen fiel dann in der 24. Minute das 1:0 für den TSV Erding durch Florian Zimmermann, der unbedrängt den Puck ins Tor bugsierte. Unbeeindruckt vom Gegentreffer arbeiteten die Schweinfurter weiterhin konzentriert und setzten Akzente nach vorne. Doch erst kurz vor der Pause konnte Josef Straka einen Abpraller nach Schuss von Marc Zajic zum 1:1 einnetzen.

Im dritten Spielabschnitt gingen dann die Mighty Dogs in Führung. Pascal Schäfer nutzte eine Überzahl zum 1:2 (48. Minute). Doch Erding stellte keine zwei Minuten später bei angezeigter Strafe das Remi wieder her. Erneut im Powerplay nutzte Patrik Rypar ein Gewühl vor dem Erdinger Tor zum 2:3 Treffer für Schweinfurt. Bei diesem Gewühl verletzte sich auch Andreas Gerlspeck, so dass nun Jonas Steinmann im Tor der Gladiators stand. In den letzten drei Spielminuten machte das Schiedsrichtergespann das Spiel noch einmal noch spannender. Zuerst entschieden sie auf einen Matchstrafe gegen Daniel Tratz, anschließend kassierte noch Patrik Rypar eine Zwei-Minuten-Strafe. Diese doppelte Überzahl nutzte Mathias Jeske zum erneuten Ausgleich (3:3, 58. Minute). 17 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gab es erneut eine Strafe gegen die Mighty Dogs, so dass die Verlängerung für eine Minute 43 Sekunden mit fünf gegen drei begann.

Doch die Mighty Dogs zeigten in doppelter Unterzahl ein sagenhaftes Penalty-Killing und Ferdinand Dürr hielt seine Jungs weiterhin im Spiel. Ebenfalls im Penaltyschießen machte der Schweinfurter Keeper eine gute Figur und wehrte drei von fünf Schüssen ab. Einen mehr als sein Gegenüber Jonas Steinmann, der sich, nachdem Patrik Rypar und Jan Kouba an ihm gescheitert waren, gleich dreimal Josef Straka geschlagen geben musste.

„Ich bin glücklich, dass wir zwei Punkte gemacht haben. Das Penaltyschießen war spannend für die Fans. Wir waren die glücklichere Mannschaft. Wir sind auch eine gute Mannschaft, wir haben große Pläne. Wir gehen Spiel für Spiel.“, so Zdenek Vanc. Neben Maurice Köder und Aleksander Andrusovich muss der Schweinfurter Trainer in der Sonntagspartie gegen den EHC Klostersee (Spielbeginn: 18 Uhr) dann auch auf den gesperrten Daniel Tratz verzichten.

 

 

 

Spielstatistik: Erding Gladiators – Mighty Dogs 3:4 n. P. (0:0; 1:1; 2:2; 0:1)

1:0 Florian Zimmermann (Daniel Krzizok), 24. Minute
1:1 Josef Straka, 40. Minute, PP1
1:2 Pascal Schäfer (Josef Straka, Patrik Rypar), 48. Minute, PP1
2:2 Daniel Krzizok (Florian Zimmermann, Mathias Jeske), 50. Minute, angezeigte Strafe
2:3 Patrik Rypar (Christopher Schadewaldt, Josef Straka), 55. Mintue, PP1
3:3 Mathias Jeske (Tobias Feilmeier, Philipp Michl), 58. Mintue, PP2
3:4 Josef Straka, Penaltyschießen

Strafminuten: Erding Gladiators 16, Mighty Dogs 37 (Tratz)
Zuschauer: 631

Text und Bilder: Öffentlichkeitsarbeit der Schweinfurt Mighty Dogs






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